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	<title>txtrblog.de - Das inoffizielle Blog zum txtr reader und txtr. com - News, Tipps und Downloads &#187; Zukunft</title>
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	<description>Das inoffizielle Blog zum txtr reader und txtr. com - News, Tipps und Downloads</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Aug 2010 05:30:28 +0000</lastBuildDate>
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		<title>DRM, zukünftige Verlage und Soziale Netzwerke:  Interview mit Joscha Bach von txtr</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 12:38:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Joscha Bach ist Mitgründer von txtr und derzeit vor allem für die Bereiche Content und Produktmanagement im Endkundenbereich verantwortlich. Vor txtr hat er Informatik und Philosophie studiert und am Institut für Kognitionswissenschaft der Universität Osnabrück promoviert. Im Anschluss daran gründete er zusammen mit Ronnie Vuine die Firma Bookpac und entwickelte Grundlagen für eine Dokumentenplattform, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
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<dl id="attachment_1159" class="wp-caption alignleft" style="width: 183px;">
<dt class="wp-caption-dt"><strong><strong><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/joscha_bach.jpg" rel="lightbox[1156]"><img class="size-full wp-image-1159" title="Joscha Bach (txtr)" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/joscha_bach.jpg" alt="Joscha Bach (txtr)" width="173" height="236" /></a></strong> </strong></dt>
</dl>
</div>
<p><strong>Joscha Bach </strong>ist Mitgründer von txtr und derzeit vor allem für die Bereiche Content und Produktmanagement im Endkundenbereich verantwortlich. Vor txtr hat er Informatik und Philosophie studiert und am Institut für Kognitionswissenschaft der Universität Osnabrück promoviert. Im Anschluss daran gründete er <a href="http://www.txtrblog.de/2009/10/interview-mit-ronnie-vuine-von-txtr-teil-1/" target="_blank">zusammen mit Ronnie Vuine die Firma Bookpac</a> und entwickelte Grundlagen für eine Dokumentenplattform, die sich heute unter der Oberfläche von <a href="http://txtr.com/" target="_blank">txtr.com</a> wiederfinden.</p>
<p>Bei meinem <a href="http://www.txtrblog.de/2010/02/ankundigungen-in-barcelona-eindrucke-aus-berlin/" target="_blank">Berlinbesuch im Februar </a>stand mir <a href="http://de.linkedin.com/pub/joscha-bach/7/677/634" target="_blank">Joscha Bach</a> freundlicherweise für einige Fragen zur Verfügung. Mit prüfungsbedingter Verspätung gibt es hier nun das Interview. Themen sind unter anderem die Problematik von DRM für eBook-Händler, zukünftige Verlage und die Social-Network-Ambitionen von txtr.com:</p>
<p><strong>Wie sieht es mit einer Desktop-App von txtr aus? Wird es ein Konkurrenzangebot zum nicht immer geliebten Adobe Digital Editions geben?</strong></p>
<p><strong>Joscha Bach: </strong>Ich glaube nicht. Das liegt daran, dass <a href="http://www.adobe.com/products/digitaleditions/" target="_blank">Digital Editions</a> ja nicht die einzige Lösung ist um EPUBs zu lesen und wir nicht denken, dass es sich lohnen würde, hier ein weiteres Konkurrenzangebot zu machen. Digital Editions mag zwar unbeliebt sein, aber es tut seinen Zweck. Im Augenblick ist es vor allem die Antwort auf das Bedürfnis Inhalte mit <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Adobe_Digital_Editions#Digital_rights_management" target="_blank">Adobe DRM</a> darzustellen.</p>
<p><strong>Adobe-DRM wird auch in euren EPUBs angewendet. Ist das eine zufriedenstellende Lösung?</strong></p>
<p><strong>Joscha Bach: </strong>Ich persönlich bin eher skeptisch, was die ökonomische Fähigkeit von Adobe DRM angeht. Sicherlich ist es eine Lösung, die gemessen an dem was technisch machbar ist, sehr weit vorne ist. Aber DRM an sich ist ein Problem. Dazu gehört vor allem, dass das Dokument an bestimmte Geräte gebunden wird. Diese Dokumente leben nun aber wahrscheinlich länger für den Kunden, als es dieses Gerät tut.</p>
<p>Für uns manifestiert sich das als ein Supportproblem. Das heißt, für so und so viele Dokumente mit Adobe DRM die wir verkaufen, haben wir so und so viele Kunden, die bei uns anrufen, weil sie Probleme damit haben, die durch das DRM bedingt sind. So ist etwa eine häufige Frage: „Ich habe hier dieses Dokument gekauft. Wie bringe ich es jetzt dazu, dass es auf meinem Gerät funktioniert?“.  Und dann geht es los: Wo gibt man die <a href="http://kb2.adobe.com/cps/167/tn_16721_ger_DE.html" target="_blank">Adobe ID</a> ein? Was ist eine Adobe ID? Wie ordnet man Dokumente der Adobe ID zu? Was wird da genau übertragen? Und so weiter. Es passieren also eine Reihe ziemlich hässlicher Sachen, bei denen man den Käufern erst einmal erklären muss, wie alles funktioniert.</p>
<p>Als Kunde bedenkt man nicht immer, dass dieses Erklären natürlich Geld kostet, weil wir jemanden bezahlen müssen, der das erledigt. Wenn man dann ökonomisch prüft, stellt man fest, dass man hier schnell mehr Geld ausgeben kann, als man mit dem Verkauf der Dokumente verdienen kann. Deshalb glaube ich nicht, dass die derzeitigen DRM-Technologien, die noch so supportbedürftig sind, auf Dauer für ein Unternehmen funktionieren. Da muss sich dringend etwas ändern.<br />
<br />
<span id="more-1156"></span></p>
<p><strong>Aus Kundensicht ist das ganze natürlich genauso problematisch – ich denke keiner ist besonders scharf darauf, extra beim Support anrufen zu müssen, nur um seine gekauften Inhalte lesen zu können. Sitzen also Kunden und Händler im gleichen Boot?</strong></p>
<p><strong>Joscha Bach:</strong> Das ist das andere Problem: DRM führt im Augenblick dazu, dass Kunden in die Tauschbörsen getrieben werden, was ja genau das Gegenteil von dem ist, was man eigentlich will. Ein DRM-geschütztes Dokument erlaubt es nicht, dass ich es so abspeichere, wie ich will &#8211; etwa damit ich es auch auf meinen späteren Geräten öffnen kann. Ich kann es nicht meiner Freundin geben. Ich kann nichts herauskopieren, um es etwa in einer wissenschaftlichen Arbeit zu verwenden. Ich kann nichts ausdrucken… Das sind aber alles Sachen, bei denen die Leute den Eindruck haben, dass sie legitimerweise möglich sein sollten, weil sie ein Papierbuch auch erlaubt. Das DRM bewirkt also gewissermaßen eine Verkrüppelung der Inhalte.</p>
<p>Wenn nun die Käufer Angst haben müssen, dass sie einen erworbenen Inhalt nicht mehr auf dem nächsten Gerät werden lesen können oder dass die zentrale DRM-Verwaltung irgendwann nicht mehr funktioniert, dann haben sie einen Grund, das Dokument vom DRM zu befreien – und für wirklich jeden Kopierschutz gibt es entsprechende Programme. Das macht aber Mühe und diese Mühe versuchen die Leute anschließend weiterzugeben, etwa indem sie die Dokumente, die sie mühsam geknackt haben, in Tauschbörsen hochladen, wo sie dann umgekehrt von der Mühe anderer profitieren können.</p>
<p>Das ist natürlich einerseits mangelndes Unrechtsbewusstsein, aber andererseits in gewisser Weise auch ein altruistischer Impuls, der hier dahintersteht. Häufig sind das Leute, die sehr wohl bereit wären, für die Inhalte Geld zu bezahlen. Aber wenn man derzeit das Dokument kauft, erhält man das schlechtere Dokument – nämlich das mit dem umständlichen DRM. Insofern ist es also nicht nur aus Sicht der Händler, sondern auch aus Kundensicht eine schlechte Sache.</p>
<p><strong>Ist DRM bei eBooks also grundsätzlich unangebracht?</strong></p>
<p><strong>Joscha Bach:</strong> Nein, es kann auch sein, dass dieser Adobe DRM-Schutz zu einem tragfähigen Modell führen wird. Wir wissen das derzeit jedoch noch nicht, weil der Markt wirklich noch sehr jung ist. Im Augenblick zumindest erhalte ich das Feedback von den Kunden und kann sehen, dass in dieser relativ frühen Anfangszeit noch Probleme mit der Technologie bestehen.</p>
<p>Was ich persönlich als Kunde wünschenswert finde und was sich ökonomisch als sinnvollste Variante durchsetzt, kann aber durchaus verschieden sein. Es gibt gewiss bestimmte Bereiche – sagen wir zum Beispiel Harry Potter oder ähnliches –, wo das Interesse eine Raubkopie zu machen, nicht nur da ist, weil der Inhalt teuer ist, sondern auch einfach weil die Durchdringung so groß ist, dass jeder jemanden kennt, der ein Original des Dokuments hat, und Raubkopien deswegen sehr schnell gemacht werden. Dann ist es ökonomisch gesehen wesentlich sinnvoller DRM zu haben. Welches Modell sich letztendlich durchsetzt, ist offen &#8211; das muss der Markt entscheiden.</p>
<p><strong>Warum beharren die meisten Verlage auf DRM?</strong></p>
<p><strong>Joscha Bach:</strong> Bei den Verlagen ist im Augenblick das Problem, dass sie sich einfach fürchten. Das ist auch verständlich, denn sie stehen unter dem Druck von Wirtschaftskrise und Medienwandel. Es ist eine Zeit von großen Umbrüchen und sie haben Angst, dass der neue Markt die etablierten Geschäftsmodelle zerstört.</p>
<p><strong>Inwiefern werden die etablierten Geschäftsmodelle durch eBooks bedroht?</strong></p>
<p><strong>Joscha Bach: </strong>Die etablierten Geschäftsmodelle gehen davon aus, dass man bestimmte Stückzahlen von Büchern zu möglichst hohen Preisen verkauft, um hohe Gewinnmargen zu erzielen. Wenn man nun den Preis der Bücher senkt, kann man zwar mehr verkaufen – aber nicht wesentlich mehr. Das liegt daran, dass der Zeitaufwand für den Konsum von Büchern höher ist als etwa bei Musik. Man kann einfach nicht so viele Bücher gleichzeitig lesen und man wird auch nur eine bestimmte Anzahl im Jahr lesen. Der Gedanke ist also der, dass die Kunden auf den Buchkauf verzichten, nicht weil der Preis zu hoch ist, sondern weil sie schon genug zu lesen haben.</p>
<p>Das führt zu einer ganzen Reihe von Strategien – zum Beispiel, dass man die Aufmerksamkeit gerne auf Bestseller richten will, weil sich da Aufwand und Werbekosten auf wenige Titel bündeln lassen. Aus diesem Grund ist es auch gut, nicht zu viele <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Backlist" target="_blank">Backlisttitel</a> im Regal zu haben, weil sie nur die Aufmerksamkeit von den Bestsellern ablenken und sich nicht so teuer und gewinnbringend verkaufen lassen.</p>
<p>Das ist natürlich eine ganz andere Strategie als im Internet, wo der Webspace im Vergleich zum Ladenraum so gut wie nichts kostet. Dort lassen sich die ganzen Inhalte, die früher gut gelaufen sind oder nur für kleinere Zielgruppen relevant sind, genauso präsentieren wie im Kaufhaus die Bestseller. Im Internet kann ich gewissermaßen das Regal genau auf den zuschneiden, der es sich ansieht, und so meine Inhalte in einem ganz anderen Auflösungsgrad präsentieren, als das in konventionellen Buchhandlungen möglich wäre.</p>
<p><strong>Aktuell wird auch die Diskussion über den angemessenen Preis von eBooks im Vergleich zu Papierbüchern geführt. Was ist der faire Preis für ein eBook?</strong></p>
<p><strong>Joscha Bach: </strong>Das muss sich erst noch herauskristallisieren. Ich vermute dass die Frage, was dieser faire Preis ist – also dieser Gleichgewichtspreis, bei dem die Verlage nicht weniger verdienen, als sie es heute mit Papierbüchern tun –, davon abhängt, wie stark die eBooks tatsächlich die Papierbücher kannibalisieren. Also: Wieviel nimmt ein verkauftes eBook vom Papierbuchmarkt weg? Im Augenblick ist das nicht viel – nicht zuletzt weil der eBook-Markt noch sehr klein ist. Deswegen werden in dieser Anfangszeit, in der der Markt aufgebaut wird, Kopierschutz und hoher Preis noch keine große Rolle spielen.</p>
<p>Langfristig kann ich mir aber gut vorstellen, dass ein ähnliches Modell entsteht, wie das, das es derzeit bei Apples App Store gibt, denn die Kosten, um ein Buch zu schreiben, sind durchaus mit den Kosten vergleichbar, um eine App zu entwickeln. Es könnte also sein, dass sich ein entsprechender Markt entwickelt, in dem nicht der Verleger das zentrale Element ist, sondern der Entwickler – also der Autor – und dazwischen nicht mehr der Handel steht, sondern der Aggregator.</p>
<p><strong>Welche Rolle spielen die Verlage in diesem „App-Store“-Modell?</strong></p>
<p><strong>Joscha Bach: </strong>Natürlich sind Verlage weiterhin wichtig, um eine Qualitätsauswahl zu treffen. Aber dabei ist die Rolle des Verlags nicht mehr die des Logistikers, der gedrucktes Papier herstellt und ausliefert, sondern es ist die Rolle von einer Marke bzw. von einem Label, das für eine bestimmte Art von Produkt steht. Die bestehenden Verlagsmodelle werden sich ändern. Genauso wie es Plattenlabel gibt, die ausschließlich aus Künstlern bestehen, wird es auch Verlage geben, die ausschließlich aus Autoren bestehen.</p>
<p><strong>In den USA gibt es dahingehend ja bereits <a href="http://www.e-book-news.de/direkt-publishing-mit-kindle-sony-reader-us-autoren-lassen-verlage-links-liegen/" target="_blank">erste Schritte</a>, etwa die Autoren des <a href="http://www.bookviewcafe.com/" target="_blank">Book View Cafe</a>. </strong></p>
<p><strong>Joscha Bach: </strong>Ja, zum Beispiel. Es ist natürlich immer ein Problem, wenn man ein Absatzgebiet hat, das von Künstlern und Kreativen dominiert wird, weil diese natürlich ein ganz anderes Geschäftsmodell haben als ein Händler. Der Händler sieht ein Publikum, das sich bestimmte Inhalte wünscht und auf der anderen Seite sieht er die Autoren, die bestimmte Inhalte anbieten. Dann fragt er sich, was von diesen Angeboten passt  zur Nachfrage und wie bringe ich das zusammen. Der Künstler dagegen sagt: „Ich habe genau dieses Angebot an die Welt und ich möchte, dass das alle haben wollen“ -  was natürlich viel problematischer ist. Als Künstler geht man also ein ganz anderes Risiko ein, wenn man alles auf diese Karte setzt. Das ist wichtig für die Kultur, aber kommerziell ganz ungünstig.</p>
<p><strong>Zum Ende hin noch einmal zurück zu txtr: Euer Konkurrent <a href="http://www.thecopia.com/" target="_blank">Copia</a> plant eine enge Verknüpfung von eBook Reader und Social Network. Eure Onlineplattform bietet ja ebenfalls einige Community-Features. Wird sich auch txtr zu einer Art Social Network für digitales Lesen entwickeln? </strong></p>
<p><strong>Joscha Bach: </strong>Ich sehe das kritisch, wenn man versucht, die Funktionalität von existierenden Sozialen Netzen zu duplizieren. Wesentlich sinnvoller finde ich es, dass man die bestehenden Sozialen Netze nutzt und in ihnen Widgets einführt, um die eigene Plattform einzubinden. Damit kann ich genau die Funktionalität hinzuzufügen, die in anderen Netzen noch fehlt. In der Regel sind die Leute ja schon in den Netzwerken und meist nicht daran interessiert, noch weiteren beizutreten. Für mich ist die Strategie also eher, nicht das <a href="http://www.facebook.com/" target="_blank">Facebook </a>für Bücher zu werden, sondern txtr an Facebook anzudocken – und genauso nicht das <a href="https://www.xing.com/" target="_blank">Xing </a>für Bücher zu werden, sondern für Xing maßgeschneidert eine txtr-Lösung zu bieten.</p>
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		<title>Fjord zeigt Video zum &#8220;Vernetzten Lesen&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 17:23:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Zusammenarbeit von txtr und Fjord, die im Vorfeld des Mobile World Congress offiziell bekannt gegeben worden ist, trägt weiter Früchte. Nachdem bereits das neue txtr-Logo und das überarbeitete Layout von txtr.com aus der Kooperation erwachsen sind, hat Fjord heute im eigenen YouTube-Channel ein Video zur gemeinsamen Vision des &#8220;Vernetzten Lesens&#8221; gepostet. In dem kurzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zusammenarbeit von <a href="http://txtr.com/" target="_blank">txtr </a>und <a href="http://www.fjordnet.com/" target="_blank">Fjord</a>, die im Vorfeld des Mobile World Congress<a href="http://www.fjordnet.com/" target="_blank"> </a><a href="http://www.txtrblog.de/2010/02/ankundigungen-in-barcelona-eindrucke-aus-berlin/" target="_blank">offiziell bekannt gegeben</a> worden ist, trägt weiter Früchte. Nachdem bereits das neue txtr-Logo und das überarbeitete Layout von txtr.com aus der Kooperation erwachsen sind, hat<a href="http://www.youtube.com/user/fjordnet" target="_blank"> Fjord heute im eigenen YouTube-Channel</a> ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=NgErJANk9FI" target="_blank">Video zur gemeinsamen Vision des &#8220;Vernetzten Lesens&#8221; </a>gepostet.</p>
<p>In dem kurzen Clip kommen Christian Lindholm (Managing Partner bei Fjord) und  Christoph Maire (CEO bei txtr) zu Wort und sprechen über die Möglichkeiten der Digitalisierung und dem Lesen in der &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cloud_Computing" target="_blank">Cloud</a>&#8220;:</p>
<table><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/NgErJANk9FI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/NgErJANk9FI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></table>
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		<title>&#8220;Connected Reading&#8221;: Video zur Präsentation von Christophe Maire auf der TEDx Berlin</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 12:29:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als kleinen Nachtrag zum Interview mit txtr-CEO Christophe Maire gibt es heute noch eine Videoaufnahme seiner Präsentation auf der TEDx in Berlin (Technology, Entertainment, Design), auf die ich bei YouTube gestoßen bin. Der Vortrag unter dem Titel &#8220;Connected Reading&#8221; ist zwar bereits einige Monate alt (November 2009), hat aber an Aktualität nichts verloren. Thematisch setzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als kleinen Nachtrag zum <a href="http://www.txtrblog.de/2010/02/ipad-vaporware-und-das-neue-txtr-logo-kurzinterview-mit-christophe-maire-ceo-von-txtr/" target="_blank">Interview mit txtr-CEO Christophe Maire </a>gibt es heute noch eine Videoaufnahme seiner Präsentation auf der <a href="http://www.tedxberlin.de/?page_id=4" target="_blank">TEDx in Berlin</a> (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/TED_(Konferenz)" target="_blank">Technology, Entertainment, Design</a>), auf die ich bei YouTube gestoßen bin. Der Vortrag unter dem Titel &#8220;Connected Reading&#8221; ist zwar bereits einige Monate alt (November 2009), hat aber an Aktualität nichts verloren. Thematisch setzt sich die englische Präsentation mit der Entwicklung des digitalen, vernetzten Lesens und deren möglichen Auswirkungen auf das Papierbuch sowie die Gesellschaft im Ganzen auseinander:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/QYu6JJ_mnQw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/QYu6JJ_mnQw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Von Produktionsproblemen und photonischen Displays: Interview mit Andreas Steinhauser (CTO bei txtr)</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 14:35:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Andreas Steinhauser ist CTO (Chief Technology Officer) bei txtr und einer der Gründer des Unternehmens. Unter anderem koordiniert er die Arbeit der verschiedenen Entwicklungsteams und behält sowohl die internen Forschungsprojekte als auch die technologischen Neuentwicklungen am Markt im Auge. Vor txtr war er einer der Gründer der Firma Gate5, die 2006 an Nokia verkauft wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div class="mceTemp">
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/Andreas-Steinhauser.png" rel="lightbox[1030]"><img class="size-full wp-image-1053 " title="Andreas Steinhauser (CEO bei txtr)" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/Andreas-Steinhauser.png" alt="Andreas Steinhauser (CEO bei txtr)" width="126" height="168" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong> ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chief_Technical_Officer" target="_blank">CTO</a> (Chief Technology Officer) bei txtr und einer der Gründer des Unternehmens. Unter anderem koordiniert er die Arbeit der verschiedenen Entwicklungsteams und behält sowohl die internen Forschungsprojekte als auch die technologischen Neuentwicklungen am Markt im Auge. Vor <a href="http://txtr.com/" target="_blank">txtr </a>war er einer der Gründer der Firma Gate5, die 2006 an <a href="http://www.nokia.de/" target="_blank">Nokia </a>verkauft wurde und deren Navigationssoftware den Grundstein für das heutige Nokia Maps gelegt hat.</p>
<p>Bei meinem Besuch in Berlin stand mir Andreas Steinhauser  freundlicherweise für ein Interview zur Verfügung:</p>
<p><br class="clear" /><strong>Die erste Frage gilt den Produktionsproblemen &#8211; konnten die mittlerweile gelöst werden?</strong></p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>: Ja, wir wissen mittlerweile, was das Problem gewesen ist und konnten es beheben. Ich will die Details ersparen: Im Großen und Ganzen hatten wir Schwierigkeiten mit dem Modem. Dort hatte sich beim Softwareupdate des Herstellers, das ursprünglich dazu diente, einen von uns gefundenen Fehler zu beseitigen, ein neuer Fehler eingeschlichen. Dieser führte wiederum dazu, dass das Modem nicht mehr zuverlässig die Verbindung zum GSM-Netzwerk herstellen konnte.</p>
<p>Das haben wir jetzt im Griff und die ersten Geräte der neuen Charge sind gerade in Barcelona auf dem Mobile World Congress, um das auch zu zeigen. Sobald sie dann unsere neuen Tests und auch die Mass-Production-Tests erfolgreich durchlaufen, geht es wirklich los mit der Produktion.</p>
<p><strong>In Bezug auf die Produktionsprobleme: Habt ihr euch im Nachhinein einmal Gedanken gemacht, dass es besser gewesen wäre, direkt in Deutschland zu produzieren &#8211; wie beispielsweise Plastic Logic?</strong></p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>: <a href="http://www.plasticlogic.com/" target="_blank">Plastic Logic</a> ist immer ein gerne genommenes Beispiel. So etwas kann man gut machen, wenn man 130 Millionen zur Verfügung hat. Dann kann man wirklich nach Dresden gehen und dabei den Staatshaushalt noch um ein paar Millionen erleichtern. Nein &#8211; wir sind natürlich völlig außer Stande eine eigene Produktionsschiene und Fabrik aufzubauen. Wenn man in Deutschland produziert – so leid mir das tut –, ist man preislich nicht in einem Bereich, der konkurrenzfähig ist.</p>
<p>Es gibt natürlich Hersteller und auch Bestücker in Deutschland die sehr, sehr gut arbeiten &#8211; die verlangen dann aber auch einen entsprechenden Preis. Bei den preiswerten Anbietern haben wir wiederum die Erfahrung gemacht, dass es qualitätsmäßig nicht besser ist. Im Gespräch waren Standorte wie Ungarn &#8211; AVM produziert zum Beispiel dort –, aber das gibt sich nicht viel. Die Entfernung zu China ist nicht das Problem. Man hat diesen halben Tag Zeitversetzung, aber damit kann man leben.</p>
<p><span id="more-1030"></span></p>
<p><strong>Auf der Frankfurter Buchmesse habt ihr festgestellt, dass viele Nutzer anfangs Probleme mit der Touchpad-Bedienung hatten. Auf den aktuellen Prototypen funktioniert die Bedienung merklich intuitiver. Was wurde geändert?</strong></p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>: Den Algorithmus, der die Berührungen des Touchpads auswertet, haben wir komplett neu geschrieben. Die vorherige Version, mit der gerade ältere Nutzer nicht gut klar kamen, bleibt als Expertenmodus erhalten. Wer ein wenig ein Gefühl für das Touchpad entwickelt hat, kann ihn dann optional einschalten –  man kann damit doch sehr viel schneller navigieren. Der Standardmodus ist intuitiver und bietet über Vibration auch ein Feedback zur Eingabe.</p>
<p><strong>Der Wegfall von WLAN hat viele Interessenten enttäuscht. Wird es eine Version des txtr Readers mit WLAN geben? </strong>(via <a href="http://www.txtrblog.de/2010/02/termin-in-berlin-besuch-bei-txtr/#comment-419" target="_blank">psy-R</a> &amp; <a href="http://www.mobileread.com/forums/showpost.php?p=777767&amp;postcount=7" target="_blank">Josch91</a>)</p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>: Vielleicht um da ein paar Sachen zu erklären &#8211; es heißt immer: „Jetzt habt ihr das WLAN-Modul wegen den 20 € rausgenommen“. Das sind nicht allein die Bauteilkosten, die das Gerät jetzt preiswerter machen, sondern die Kosten, die wir einsparen, überhaupt erst einmal die Treiber zu programmieren, zu testen und so weiter. Da hätten wir uns furchtbar auf die Hinterbeine stellen müssen, weil da ein Wi2Wi-Marvell-Chip mit einem ARM i.MX31 von Freescale kommunizieren müsste. Das ist nicht trivial und hätte immens großen Aufwand auf allen Seiten bedeutet – bei <a href="http://www.marvell.com" target="_blank">Marvell</a>, bei <a href="http://www.freescale.com/" target="_blank">Freescale </a>und bei uns. Natürlich ist es möglich, aber wir haben aus Kostengründen und auch aus Time2Market-Gründen gesagt: „WLAN stellen wir hinten an“.</p>
<p>Dazu kommt,  dass ein WLAN-Chip in so einem Gerät zwar ein schönes Feature ist, das mir als Freak auch viel Spaß machen würde, aber für den Normalsterblichen Nutzer de facto wenig Sinn macht. Wie will ich denn den WPA2-Key eingeben? Wie will ich mich denn solange das Gerät über keinen Webbrowser verfügt am Flughafen oder bei einem sonstigen Hotspot einloggen? Das ist dann wirklich primär für Nerds, die sich das so konfigurieren, dass sie, wenn sie nachhause kommen, direkt ins WLAN eingebucht sind. Ich schwöre, die kriegen das auch mit Bluetooth hin – ganz bestimmt.</p>
<p>Ich will nicht ausschließen, dass wir noch eine Nerd-Edition mit WLAN machen, wenn wir den Launch hier sauber über die Bühne gebracht haben, sich das Gerät gut verkauft und wir dann wieder entsprechende Kapazitäten und Ressourcen frei haben. Aber das ist jetzt noch eine ganze Menge Arbeit. Es ist einfach nicht damit getan zu sagen: „Liebe Community, hier habt ihr den WLAN-Chip, macht euch die Treiber selber“. So leicht ist es leider nicht, sonst hätten wir das ganz bestimmt getan.</p>
<p><strong>Wie sieht es mit den in Aussicht gestellten Nachfolgemodellen mit größeren Bildschirmen aus? Gibt es für diese mit dem Erscheinen des iPads überhaupt noch einen Markt?</strong></p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>: Es denken jetzt immer alle, das <a href="http://www.txtrblog.de/2010/01/txtr-und-das-ipad/" target="_blank">Apple iPad</a> räumt diesen Markt ab und es lohnt sich jetzt gar nicht mehr ein 10“-Gerät zu machen. Ich glaube nicht, dass das der Fall ist. Es gab bisher verdammt gute Gründe, weshalb eBook-Lesegeräte nicht funktioniert haben – und zwar, dass die Displays bei Sonne nicht lesbar waren und dass die Batterielaufzeit nicht ausreichend war, um im Urlaub drei Wochen zu lesen ohne das Gerät aufladen zu müssen. Beide Probleme löst das iPad nicht. Das hat der Newton nicht gelöst, das haben alle Geräte dazwischen nicht gelöst &#8211; das iPad löst es wieder nicht. Das Gerät ist für das Lesen nicht ideal &#8211; es hat eher einen Fokus auf Magazine, Videos und Games und es ist für zuhause.</p>
<p>Inwieweit jetzt Raum bleibt für ein 10“-Gerät &#8211; mit zum Beispiel eInk-Technologie, oder was uns die Zukunft da noch bringen wird -, das werden wir sehen. Ein 10“-Gerät hätte durchaus ein großes Potential bei Studenten und im Wissenschafts-Sektor. Gerade da könnte ich mir vorstellen, dass das iPad sehr beliebt sein wird. Wobei ich gespannt bin, wie hier der Touchscreen abschneidet. Denn wenn man von Touch redet, würde man sich vermutlich sowohl Finger als auch Pen wünschen. Das iPad wiederum liefert keine Eingabemöglichkeit für den kapazitiven Touchscreen mit. Das lässt sich sicherlich lösen, es ist aber die Frage, wie gut und wie präzise das dann sein wird.</p>
<p>Generell machen 10“-Geräte Sinn für „Professional Text Workers“, für Magazine… allgemein für alle Anwendungszwecke, bei denen ich tatsächlich viel auf einmal auf dem Bildschirm brauche. Ich glaube, da ist der Markt nicht zu. Gerade weil Apple so proprietär und closed ist, denke ich, dass genügend Raum für ein großes Gerät wäre, das open ist und auf Open-Source-Software basiert. Wir prüfen das eingehend &#8211; es steht auf dem Plan.</p>
<p><strong>Im Rahmen der CES wurde wieder viel über die Nachfolger der eInk-Technologie diskutiert, wie sie etwa von Qualcomm (Mirasol), PixelQi, Liquavista oder auch von PVI selbst entwickelt werden. Welche Technologie ist die vielversprechendste?</strong></p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>: Ja, vielversprechend sind sie alle und sie alle versprechen auch viel <em>(lacht)</em>. Ich halte die Mirasol-Displays für eine sehr gute Idee. Die Micro-Mirror-Technologie ist durchaus bekannt in der Industrie, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Micromirror_Device" target="_blank">weil sie in Beamern ja ständig eingesetzt wird</a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Micromirror_Device"></a>. Das nun in dieser Größe zu machen, scheint man bei Qualcomm irgendwie gelöst zu haben. Das was ich gesehen habe ist aber immer noch nicht das, was man eigentlich will &#8211; es ist nicht die eierlegende Wollmilchsau. Gerade die Farbe wirkt noch sehr metallic.</p>
<p>Trotzdem ist Mirsaol von denen Technologien, die ich gesehen habe, momentan was Energiebedarf, Geschwindigkeit und Stabilität angeht die vielversprechendste – ob sie das Versprechen auch halten können, das werden wir sehen. Niemand weiß, ob sie jetzt genau ein Exemplar hingekriegt haben mit hunderten von Ausschuss und wie es mit dem Mass-Production-Prozess aussieht. Plastic Logic ist mit ihren flexiblen Polymer-eInk-Displays auch schon vor drei Jahren an den Markt herangetreten. Dann haben sie tatsächlich von dem Augenblick, als sie das erste Display gezeigt haben, bis zur Massenproduktion drei Jahre gebraucht.</p>
<p>Auch von eInk, die ja nun Prime View International gehören, habe ich Farbdisplays gesehen, die mich persönlich sehr beeindruckt haben. Ich bin sehr gespannt auf die <a href="http://www.sid.org" target="_blank">SID Display Week</a> im Mai. Mal sehen, wer da was zeigt. Wir freuen uns am Ende des Tages über alles, was gut ist und machen uns da ganz zum Anwalt des Lesers: Wenn man auf den neuen Displays gut lesen kann, wenn sie preiswert sind und die Kompromisse stimmen, dann bauen wir sie ein. Das ist einer der Gründe, warum wir die Hardware vollständig selbst kontrollieren: Wenn wir ein anderes Display wollen, dann nehmen wir ein anderes Display.</p>
<p><strong>Wie würde denn das „perfekte Display“ aussehen?</strong></p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>: Ich freue mich da auf photonische Displays, bei denen jeder Pixel wirklich elektro-chemisch eine beliebige Farbe annehmen kann und nicht mehr die Farbe aus den drei Grundfarben zusammengesetzt werden muss. Das dann am besten auch noch omnistabil, rattenschnell und mit einem Reflexionsgrad von nahezu 100% in der jeweiligen Wellenlänge. So etwas werden wir irgendwann in den nächsten 20, 30 Jahren sehen. Am besten ausdruckbar, so dass man große Tapeten damit herstellen kann. Ein schöner Traum.</p>
<p><strong>Wie werden sich eBook Reader in den nächsten Jahren entwickeln?</strong></p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>: Sie werden flacher, sie werden robuster und sie werden auf eine Art flexibel. Ich glaube nicht an Rolldisplays – das kommt mir komisch vor-, aber an mehr oder weniger flexible Folien. Stellen wir uns etwa eine Plexiglas-Scheibe vor, die in sich hermetisch ist. Die könnte man dann auf den Tisch knallen  und das macht ihr überhaupt nichts aus, man könnte sie mit fließendem Wasser abwaschen und so weiter. Die Displays werden auf jeden Fall farbiger, schneller… Es geht also durchaus in die Richtung von dem, was wir in Star Trek schon sehen, wenn sie dort ihre Plastikscheiben auspacken</p>
<p>Dann wird natürlich der Preis nach unten gehen. Dadurch werden wir mehrere solche Geräte haben – zum Beispiel auch weil sie beim Kauf anderer Produkte beiliegen. Beim Kauf eines Autos könnte etwa das Handbuch als eBook Reader einfach mit dabei sein. Klar ist auch, dass die Reader allesamt „connected“ sein werden. Alle Geräte werden irgendwo eine Mobilschnittstelle haben. Über die Größe des Displays und die Farbigkeit wird lediglich der Anwendungsfall entscheiden. Wenn es dann irgendwann photonische Displays gibt, wird nur noch die Größe von Bedeutung sein.</p>
<p><strong>Auch beim txtr Reader wird ja „Zukunftsmusik“ eingebaut &#8211; nämlich das NFC-Modul </strong>(siehe: <a href="http://www.txtrblog.de/2009/10/was-ist-eigentlich-near-field-communication-nfc/" target="_blank">Was ist eigentlich Near Field Communication?</a>)<strong>.  Es wurde angekündigt, dass ihr dafür anfangs noch keine Software integrieren wollt. Welche Anwendungsmöglichkeiten hattet ihr im Blick, als ihr euch entschlossen habt, das Modul mit einzubauen?</strong></p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>: Das NFC-Modul ist ein NF24 Funk Chip, der auf 2,4 Ghz funken kann und energiesparend ist. Der Chip hängt direkt an der Power-Management-Unit und hat auch Strom, wenn das Gerät an sich ausgeschaltet ist. NFC an sich ist natürlich erst einmal ein Nerd-Feature. Aber da der Chip so unglaublich preiswert ist, dass es überhaupt keinen Unterschied macht, ob wir ihn jetzt einbauen oder nicht, lassen wir ihn drin und sagen: „Na klar, spielt damit!“. Am Anfang werden wir dafür gar keine Software anbieten, nicht einmal Treiber &#8211; wir werden gerade einmal testen, dass er funktioniert.</p>
<p>Es gibt natürlich viele Ideen, wie man dieses „Spielzeug“ nutzen könnte. Mit einem Gerät, bei dem der Strom relativ lange hält, sind viele Wake-on-Remote-Anwendungen vorstellbar, bei denen der Reader reagiert, wenn ich irgendwo hereinkomme oder ich mich irgendetwas nähere. Sagen wir etwa, es kommt eine Paketlieferung. Ich gehe mit dem Gerät hin und kann sofort sehen, was der Inhalt ist, weil auf dem Display die Informationen angezeigt werden. Oder ich gehe in ein Restaurant und hab den Speiseplan auf meinem Gerät. Bis hin zu der Möglichkeit, dass ich zwei Geräte aufeinander lege, sie einmal schüttele und schon haben sie eine Connection miteinander aufgebaut.</p>
<p>Aber auch gerade im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Business-to-Business" target="_blank">B2B</a>-Bereich macht NFC natürlich richtig Sinn, wenn es etwa darum geht, so ein Gerät in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vertikaler_Markt" target="_blank">Verticals</a> einzusetzen. Es gibt Maschinen, für die werden pro Jahr mehrere tausend Seiten Handbuch produziert. Wenn nun beispielsweise ein neues Ersatzteil kommen würde, könnte man sich über den Reader durch einfaches Hinhalten an das Gerät die nötigen Informationen anzeigen lassen. Oder Museen geben ihren Besuchern am Eingang so ein Gerät und die können sich dann zu jedem Ausstellungsstück etwas auf den Bildschirm rufen, ohne dass irgendeine Interaktion nötig ist.</p>
<p>So etwas lässt sich mit NFC realisieren und das hatten wir als Anwendungsmöglichkeiten im Sinn. Wir werden sicherlich auch etwas dafür entwickeln, aber nicht jetzt. Bis dahin ist der Chip einfach ein schönes Spielzeug. Das „Internet der Dinge“ wird kommen – das ist unser Beitrag dazu.</p>
<p><strong>Zum Abschluss noch eine Frage in Bezug zu einem Gespräch auf der Frankfurter Buchmesse: Dort habt ihr einen „Badewannentest“ mit dem txtr Reader angekündigt &#8211; hat der denn schon stattgefunden?</strong></p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>:<em> (lacht)</em> Nein, der Badewannentest hat noch nicht stattgefunden &#8211; aber er kommt noch. Zuletzt war der Gummi an der Oberseite des Gehäuses noch nicht so dicht, wie von uns gewünscht, und auch die Technik zum Trocknen des Plastikgehäuses musste noch einmal verfeinert werden. Das ist jetzt aber beides auch gelöst. Eines der finalen Geräte werde ich in die Wanne schmeißen und dann schauen wir, ob es hinterher noch geht. Das Ganze wird gefilmt – versprochen.</p>
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		<title>TechCrunch Mobile 2010: Präsentation von txtr-CEO Christophe Maire</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 16:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im offiziellen Blog von txtr wurden heute die Präsentationsfolien von Christophe Maire (txtr CEO) veröffentlicht, die bei seinem Vortrag auf der TechCrunch Mobile 2010 im Rahmen des Mobile World Congress in Barcelona gezeigt wurden. Die Folien sind erfreulicherweise via Slideshare verfügbar und lassen sich hier komfortabler einbinden als noch die Präsentationsfolien für die Tools of [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.txtr.com/?p=431" target="_blank">Im offiziellen Blog</a> von txtr wurden heute die Präsentationsfolien von Christophe Maire (txtr CEO) veröffentlicht, die bei seinem Vortrag auf der TechCrunch Mobile 2010 im Rahmen des Mobile World Congress in Barcelona gezeigt wurden. Die Folien sind erfreulicherweise via Slideshare verfügbar und lassen sich hier komfortabler einbinden als noch die <a href="http://www.txtrblog.de/2009/11/txtr-reader-prasentation-von-der-tools-of-change-frankfurt/" target="_blank">Präsentationsfolien für die Tools of Change</a> kurz vor der Frankfurter Buchmesse:</p>
<p><img style="visibility: hidden; width: 0px; height: 0px;" src="http://counters.gigya.com/wildfire/IMP/CXNID=2000002.0NXC/bT*xJmx*PTEyNjY1MDY*NjM1MTUmcHQ9MTI2NjUwNjQ2NTc2NSZwPTEwMTkxJmQ9c3NfZW1iZWQmZz*yJm89NTVjNjlkZTBkYmQ1/NDU2MjhjMDY1YWU4ZDAwM2EwZTImb2Y9MA==.gif" border="0" alt="" width="0" height="0" /></p>
<div id="__ss_3217160" style="width: 425px; text-align: left;"><a style="font: 14px Helvetica,Arial,Sans-serif; display: block; margin: 12px 0 3px 0; text-decoration: underline;" title="txtr at TechCrunch Mobile 2010" href="http://www.slideshare.net/txtr/txtr-techcrunch-mwc">txtr at TechCrunch Mobile 2010</a><object style="margin: 0px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=txtrtechcrunchmwc-100218081729-phpapp02&amp;stripped_title=txtr-techcrunch-mwc" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="margin: 0px;" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=txtrtechcrunchmwc-100218081729-phpapp02&amp;stripped_title=txtr-techcrunch-mwc" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="font-size: 11px; font-family: tahoma,arial; height: 26px; padding-top: 2px;">View more <a style="text-decoration: underline;" href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a style="text-decoration: underline;" href="http://www.slideshare.net/txtr">txtr</a>.</div>
</div>
<p><strong>Gibt es Neuigkeiten?</strong></p>
<p>Durchblättert man die Folien, fallen einige Details ins Auge, die zum Spekulieren anregen. Zum einen sind erstmals Screenshots der Android-Version der txtr App zu sehen &#8211; inklusive der Unterstützung für Adobe  DRM (Folie 10). Die letzte offizielle Ankündigung diesbezüglich war, dass eine Android-Version geplant sei, man sich aber vorerst auf die Fertigstellung der iPhone App konzentrieren wolle. Die Bilder nun legen nahe, dass sich eine txtr App für Android bereits in der Entwicklung befindet.</p>
<p>Ebenfalls hervorzuheben ist ein Detail auf Folie 12. Dort heißt es:</p>
<blockquote><p>Full support for news business model such as various subscriptions in March 2010</p></blockquote>
<p>Erstaunlich, dass sich txtr &#8211; in Punkto Terminangaben in den letzten Wochen eher sparsam waren &#8211; hier zeitlich festlegt. Ergänzt man diese Ankündigung mit den Aussagen auf der Webseite des txtr Readers über die Verfügbarkeit von Zeitungsinhalten im 1. Quartal 2010, so scheint eine zeitnahe Integration des vielgewünschten Features der &#8220;Zeitunsabonnements&#8221; für den txtr Reader als möglich &#8211; vorausgesetzt das Lesegerät ist dann auch erhältlich .</p>
<p>Und dann sind da wieder die Lesegeräte in 10&#8243; und in Farbe (Folie 15) &#8211; Zukunftsmusik, die schon auf der Launch-Präsentation zur Frankfurter Buchmesse zu sehen war. Die genannten Releasetermine (2010-2011 bzw. 2011-2012) sollte man nach den derzeitigen Verzögerungen beim txtr Reader mit der nötigen Portion Vorsicht genießen. Allemal interessant ist jedoch, dass die Produktfamilie nicht unter dem Logo von txtr allein, sondern zusammen mit dem Logo von 3M präsentiert wird. Das lässt durchaus auf die Ausmaße der strategischen Partnerschaft mit dem Technologie-Multi schließen.</p>
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		<title>Das Ende des Meisters naht</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 11:21:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hat hier jemand etwa zuviel Krabat gelesen? Nein, es geht um die aktuelle Beta-Version von txtr.com, die auf den Namen &#8220;Meister&#8221; hört &#8211; eine Anspielung auf Michail Bulgakows &#8220;Meister und Margarita&#8221; (Vgl. Das Geheimnis der txtr.com Beta-Namen). Voraussichtlich morgen wird nun der &#8220;Meister&#8221; abgelöst, darauf deutet ein Beitrag von Joscha gestern im offiziellen txtr Forum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hat hier jemand etwa zuviel Krabat gelesen? Nein, es geht um die aktuelle Beta-Version von txtr.com, <a href="http://www.txtrblog.de/2009/09/meisterhaft-txtr-com-eroffnet-ebook-store/" target="_blank">die auf den Namen &#8220;Meister&#8221; hört</a> &#8211; eine Anspielung auf Michail Bulgakows &#8220;Meister und Margarita&#8221; (Vgl. <a href="http://www.txtrblog.de/2009/10/das-geheimnis-der-txtr-com-beta-namen/" target="_blank">Das Geheimnis der txtr.com Beta-Namen</a>).</p>
<p>Voraussichtlich morgen wird nun der &#8220;Meister&#8221; abgelöst, darauf deutet <a href="http://forum.txtr.com/viewtopic.php?f=19&amp;t=18&amp;p=55#p55" target="_blank">ein Beitrag von Joscha gestern im offiziellen txtr Forum hin</a>:</p>
<blockquote><p>Mit dem neuen Release (übermorgen!) gibt es eine &#8220;Powersuche&#8221; &#8211; da kann man die Query so bauen, daß keine Gatherer-Sachen gefunden werden.</p></blockquote>
<p>Welche Neuerungen neben einer verbesserten Suche noch zu erwarten sind, lässt sich bisher nur vermuten. Denkbar wären etwa neue Community-Funktionen, wie etwa Gruppen oder Pinnwände, und vor allem weitere Optimierungen hinsichtlich der Vernüpfung von  txtr.com mit den txtr Readern.</p>
<p><strong>CES in Las Vegas</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-834" title="CES Logo" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/ces.jpg" alt="CES Logo" width="229" height="136" /></p>
<p>Während sich immer noch kein Besitzer eines txtr Readers öffentlich geoutet hat, gibt es dieser Tage allerlei <a href="http://www.google.com/reader/shared/user/17108090224312824350/label/Feed%20-%20txtrblog%27s%20reading%20recommendations%20on%20eBooks%20and%20eReaders" target="_blank">interessante Neuigkeiten</a> von der vom 7. bis 10 Januar in Las Vegas stattfindenden<a href="http://www.cesweb.org/" target="_blank"> CES 2010</a> (Consumer Electronics Show), der internationalen Leitmesse im Bereich Unterhaltungselektronik. So haben etwa <a href="http://www.youtube.com/watch?v=nyUFfSkIUzk" target="_blank">Liquavista </a>und <a href="http://www.engadget.com/2010/01/07/mirasol-shows-prototype-reader-like-device-playing-back-color-vi/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+weblogsinc%2Fengadget+%28Engadget%29&amp;utm_content=Google+Reader" target="_blank">Mirasol </a>ihre Prototypen neuer Displaytechnologien gezeigt, Samsung zwei eigene eReader vorgestellt und<a href="http://www.google.com/reader/shared/user%2F17108090224312824350%2Flabel%2FTablet" target="_blank"> einige Hersteller neue Tablet Computer angekündigt</a>.</p>
<p>Auch txtr ist mit einem neuen Mitarbeiter auf der CES vertreten, Andrew Rhomberg. <a href="http://blog.txtr.com/?p=377" target="_blank">Wie das offizielle Blog von txtr mitteilt</a>, ist er künftig verantwortlich für das International Sales &amp; Business Development. Auf der CES wird er, seinem <a href="http://uk.linkedin.com/in/arhomberg" target="_blank">LinkedIN-Profil</a> nach zu urteilen, die <a href="http://reader.txtr.com/de/partner-und-entwickler/oem-loesungen/" target="_blank">White Label Lösungen</a> von txtr vermarkten und neue <a href="http://reader.txtr.com/de/partner-und-entwickler/vertriebspartner/" target="_blank">Content- und Vertriebspartner</a> für Großbritannien, Skandinavien und die USA suchen.</p>
<h3  class="related_post_title">Mehr zum Thema:</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.txtrblog.de/2010/01/txtr-com-erhalt-neues-design-und-logo/" title="txtr.com erhält neues Design und Logo">txtr.com erhält neues Design und Logo</a></li><li><a href="http://www.txtrblog.de/2010/04/drm-zukunftige-verlage-und-soziale-netzwerke-interview-mit-joscha-bach-von-txtr/" title="DRM, zukünftige Verlage und Soziale Netzwerke: <br /> Interview mit Joscha Bach von txtr">DRM, zukünftige Verlage und Soziale Netzwerke: <br /> Interview mit Joscha Bach von txtr</a></li><li><a href="http://www.txtrblog.de/2010/03/fjord-zeigt-video-zum-vernetzten-lesen/" title="Fjord zeigt Video zum &#8220;Vernetzten Lesen&#8221;">Fjord zeigt Video zum &#8220;Vernetzten Lesen&#8221;</a></li></ul>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.txtrblog.de/2010/01/das-ende-des-meisters-naht/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Biegbar, bunt und schnell &#8211; die eReader-Displays der Zukunft</title>
		<link>http://www.txtrblog.de/2009/10/biegbar-bunt-und-schnell-die-ereader-displays-der-zukunft/</link>
		<comments>http://www.txtrblog.de/2009/10/biegbar-bunt-und-schnell-die-ereader-displays-der-zukunft/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 17:49:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Display]]></category>
		<category><![CDATA[eInk]]></category>
		<category><![CDATA[eReader]]></category>
		<category><![CDATA[txtr reader]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch wenn es seit der Informationsflut im Rahmen der Buchmesse wenig Neues in Punkto txtr Reader zu berichten gibt, scheint es doch klar, dass der Markt für eBook-Reader vor einem großen Sprung steht. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht irgendein Unternehmen ein neues digitales Lesegerät ankündigt, eine neue Technologie anpreist oder eine neue eBook-Offensive [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn es seit der Informationsflut im Rahmen der Buchmesse wenig Neues in Punkto txtr Reader zu berichten gibt, scheint es doch klar, dass der Markt für eBook-Reader vor einem großen Sprung steht. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht irgendein Unternehmen ein neues digitales Lesegerät ankündigt, eine neue Technologie anpreist oder eine neue eBook-Offensive einläutet.</p>
<p>Im Mittelpunkt des Interesses steht dabei vor allem neue ePaper-Displays, denn diese versprechen mit höheren Bildwiederholungsraten, biegbarer Hardware und farbiger Darstellung ein neue Generation von eReadern einzuleiten. Ein Überblick über die vielversprechendsten Technologien:</p>
<p><strong>AU Optronics (AUO)</strong></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_571" class="wp-caption alignnone" style="width: 260px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/auo.jpg" rel="lightbox[550]"><img class="size-full wp-image-571 " title="AU Optronics" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/auo.jpg" alt="AU Optronics" width="250" height="167" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p><a href="http://www.auo.com/" target="_blank">AU Optronics</a> (Teil der BenQ-Gruppe), einer der größten Hersteller von LCD-Flachbildschirmen, will ein Stück vom ePaper-Kuchen abbekommen. Auf der FPD kündigte man jüngst an, dass für 2010 biegbare Graustufen-Displays mit einem Kontrast von 9:1 geplant sind. Zum Einsatz wird dabei die Microcup-Technologie kommen, die sich AUO durch den Einstieg bei <a href="http://www.sipix.com/" target="_blank">SiPix</a> gesichert hat.</p>
<p><em>Weitere Informationen:</em> <a href="http://www.auo.com/auoDEV/pressroom.php?sec=newsReleases&amp;intTempId=1&amp;intNewsId=727&amp;ls=en" target="_blank">AUO </a>| <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/AUO-will-E-Paper-Displays-produzieren-205248.html" target="_blank">heise </a>| <a href="http://www.displayblog.com/2009/06/07/au-optronics-auo-epaper-at-display-taiwan-2009/" target="_blank">Displayblog </a></p>
<p><strong>Bridgestone</strong></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_555" class="wp-caption alignnone" style="width: 270px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-full wp-image-555 " title="Bridgestone" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/Bridgestone.png" alt="Bridgestone" width="260" height="169" /></dt>
</dl>
</div>
<p>Der Reifenhersteller <a href="http://www.bridgestone.de/" target="_blank">Bridgestone </a>entwickelt bereits seit mehreren Jahren elektronisches Papier auf Basis der QR-LPD-Technologie (<a href="http://www2.bridgestone-dp.jp/global/adv-materials/QR-LPD/index.html" target="_blank">Quick Response Liquid Powder Display</a>). Jüngst präsentierte Bridgestone auf der<a href="http://techon.nikkeibp.co.jp/FPDI/FPDI2009/english/" target="_blank"> FPD International</a> in Yokohama einen Prototypen mit biegbarem, farbigem Display und einer Seitenaufbaugeschindigkeit von 0,8 Sekunden. Für 2010 sind Pilotversuche mit einer Bank in Japan geplant. Wann und ob die Technologie für Consumer-Produkte eingesetzt werden kann, steht noch nicht fest.</p>
<p><em>Weitere Informationen: </em><a href="http://www.golem.de/0910/70753.html" target="_blank">Golem </a>| <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Puderdisplay-jetzt-auch-biegsam-845540.html" target="_blank">heise </a>| <a href="http://techon.nikkeibp.co.jp/english/NEWS_EN/20091027/176976/" target="_blank">TechOn </a>|  <a href="http://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=60549" target="_blank">MobileRead<br />
</a></p>
<p><span id="more-550"></span></p>
<p><strong>Qualcomm</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="225" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6955767&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="225" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6955767&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Aus den Labors von <a href="http://www.qualcomm.de/" target="_blank">Qualcomm </a>stammt die Mirasol-Technologie, die stromsparende, farbige Displays mit einer Bildwiederholungsrate von 30 fps ermöglichen soll und daher vor allem für den Einsatz in Mobiltelefonen interessant ist. Bei der Entwicklung von Mirasol hat man sich die schimmernden Flügel von Schmetterlingen zum Vorbild genommen.</p>
<p><em>Weitere Informationen:</em> <a href="http://www.themirasoleffect.com/" target="_blank">Mirasol </a>| <a href="http://gizmodo.com/5377250/qualcomms-mirasol-ultra-low-power-display-is-almost-magic" target="_blank">Gizmodo </a>| <a href="http://www.popularmechanics.com/technology/industry/4332084.html" target="_blank">Popular Mechanics</a> | <a href="http://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=59545" target="_blank">MobileRead </a></p>
<p><strong>Liquavista</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="580" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/tioiVczBwWg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="580" height="360" src="http://www.youtube.com/v/tioiVczBwWg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.liquavista.com" target="_blank">Liquavista</a>, das niederländische Spin-Out von Philips, hat gleich drei ePaper-Technologien der nächsten Generation in der Entwicklung: LiquavistaBright, LiquavistaVivid und LiquavistaColor.  Sowohl Graustufen- als auch Farb-Displays mit filmtauglicher Bildwiederholungsrate sollen möglich sein. Das von Liquavista angewandte Verfahren basiert auf  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrobenetzung" target="_blank">Elektrobenetzung (Electrowetting)</a>. Den ersten Einsatz in Produkten erwartet man für 2010/2011.</p>
<p><em>Weitere Informationen:</em> <a href="http://www.liquavista.com/" target="_blank">Liquavista </a>| <a href="http://www.engadget.com/2009/10/27/liquavistas-e-reader-displays-do-video-and-color-video/#continued" target="_blank">Engadget </a>| <a href="http://tinta-e.blogspot.com/2009/10/pixel-qi-le-sale-competencia.html" target="_blank">Tinta E</a> |  <a href="http://www.mobileread.com/forums/showthread.php?p=644206#post644206" target="_blank">MobileRead</a></p>
<p><strong>Pixel Qi</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="580" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/oawX3wenxNc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="580" height="360" src="http://www.youtube.com/v/oawX3wenxNc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.pixelqi.com/" target="_blank">Pixel Qui</a> arbeitet an einer Technologie, die die Lesbarkeit von eInk mit der Geschwindigkeit von LCDs vereinen will. Dabei soll mit einer auf Knopfdruck anschaltbaren Hintergrundbeleuchtung zwischen farbigem &#8220;Standard-LCD&#8221; und lesefreundlichem und energiesparendem Graustufen-Display gewechselt werden können. Der Start der Massenproduktion ist für Ende 2009 geplant. Hinter Pixel Qi steht unter anderem<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mary_Lou_Jepsen" target="_blank"> Mary Lou Jepsen</a>, die für die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/OLPC_XO-1" target="_blank">OLPC-Initiative</a> bereits sparsame, im Sonnenlicht lesbare Displays entwickelt hat.</p>
<p><em>Weitere Informationen:</em> <a href="http://www.pixelqi.com/" target="_blank">Pixel Qi</a> | <a href="http://www.engadget.com/2009/10/17/pixel-qi-e-ink-lcd-hybrid-display-to-debut-on-tablet-next-mont/" target="_blank">Engadget </a>| <a href="http://upload-magazin.de/blog/4329-pixel-qi-ein-revolutionares-display-das-ungeahnte-chancen-eroffnet/" target="_blank">Upload</a></p>
<p><strong>Plastic Logic</strong></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_570" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/QUE_Tablet_Hand_light.jpg" rel="lightbox[550]"><img class="size-medium wp-image-570 " title="Plastig Logic QUE proReader" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/QUE_Tablet_Hand_light-300x225.jpg" alt="Plastig Logic QUE proReader" width="300" height="225" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Auf der CES in Las Vegas im Januar 2010 wird <a href="http://www.plasticlogic.com/" target="_blank">Plastic Logic</a> mit dem QUE proReader an den Start gehen, der einen Touchscreen ohne Beeinträchtigung der Darstellungsqualität verspricht. Die großen Displays von Plastic Logic, die unter anderem eine Darstellung von DinA 4 Dokumenten in Originalgröße versprechen, werden in <a href="http://www.theinquirer.de/2007/01/04/in_dresden_entsteht_die_erste.html" target="_blank">Dresden produziert</a>.</p>
<p><em>Weitere Informationen:</em> <a href="http://www.quereader.com/" target="_blank">QUE proReader</a> | <a href="http://www.lesen.net/ereader/que-reader-von-plastic-logic-kommt-anfang-10-1381/" target="_blank">Lesen.net</a> | <a href="http://www.golem.de/0910/70548.html" target="_blank">Golem</a></p>
<p><strong>PVI</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/qHVqE55Jc3I&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/qHVqE55Jc3I&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Auch <a href="http://www.pvi.com.tw/" target="_blank">PVI </a>(<a href="http://www.engadget.com/2009/06/01/pvi-to-buy-e-ink-for-215-million/" target="_blank">die im Juni den eInk übernommen haben</a>) haben am Rande der FPDI biegsame ePaper-Displays für die erste Jahreshälfte 2010 angekündigt. Farbige Elektrophorese-Displays (EPDs)  sollen noch im selben Jahr folgen.</p>
<p><em>Weitere Informationen:</em> <a href="http://www.lesen.net/ereader/farbige-e-paper-auch-von-samsung-pvi-1470/" target="_blank">Lesen.net</a> | <a href="http://www.digitimes.com/news/a20091029PD214.html" target="_blank">DigiTimes</a></p>
<p><strong>Samsung</strong></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_560" class="wp-caption alignnone" style="width: 220px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/samsung.jpg" rel="lightbox[550]"><img class="size-medium wp-image-560 " title="Samsung" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/samsung-300x225.jpg" alt="Samsung" width="210" height="158" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p><a href="http://www.samsung.de" target="_blank">Samsung </a>- in Korea bereits mit einem <a href="http://www.lesen.net/ereader/samsung-launcht-ereader-in-korea-moechte-nr1-werden-791/" target="_blank">eReader auf dem Markt</a> &#8211; forscht ebenfalls an neuen Displaytechnologien.  Auf der FPDI stellte man einen frühen Prototypen mit Farbwiedergabe vor, der das elektronische Papier von eInk mit TFT-Display-Technologie und Farbfiltern kombiniert. Eine Marktreife ist nicht vor 2011 zu erwarten.</p>
<p><em>Weitere Informationen:</em> <a href="http://www.lesen.net/ereader/farbige-e-paper-auch-von-samsung-pvi-1470/" target="_blank">Lesen.net</a> | <a href="http://www.engadget.com/2009/10/29/samsung-shows-off-color-e-paper-prototype-pvi-might-beat-it-to/" target="_blank">Engadget </a>| <a href="http://techon.nikkeibp.co.jp/english/NEWS_EN/20091029/177059/" target="_blank">TechOn</a></p>
<p><strong>Die nächste Generation an eBook-Readern<br />
</strong></p>
<p>Wenn man all diese Technologien betrachtet, könnte man zu dem Schluss kommen, dass es eigentlich ein denkbar schlechter Zeitpunkt sei, jetzt einen eReader zu kaufen &#8211; denn wenn der sich abzeichnende Sprung in Richtung flexibler, farbiger Displays mit hohen Bildwiederholungsraten wirklich so schnell eintritt, wird die heutige Generation an digitalen Geräten bald nur noch müde belächelt werden.</p>
<p>In der Vergangenheit haben sich jedoch die Terminangaben in Bezug auf die Massenproduktion der Displays nicht als zuverlässig erwiesen. Vielleicht ändert sich dies jedoch nun aufgrund des spürbar gestiegenen Interesses an eBook-Readern und ePaper-Produkten im Allgemeinen. Nach dem Motto &#8220;wer zuerst kommt, mahlt zuerst&#8221; scheinen gerade alle großen Hersteller auf den Markt zu drängen, um sich ihre Anteile für die Zukunft zu sichern. Spannend wird in diesem Zusammenhang, wann und wie Apples Einstieg in den Markt von statten gehen wird &#8211; oder ob es weiterhin nur bei <a href="http://www.macnotes.de/2009/10/26/amazon-kindle-mac-software-times-chefredakteurt-apple-tablet/" target="_blank">Gerüchten</a> bleiben wird.</p>
<p>Und um zum <a href="http://www.txtrblog.de/about/txtr-reader/" target="_blank">txtr Reader</a> zurückzukommen: Heute in einem Jahr wird an dieser Stelle wahrscheinlich schon über die zweite Generation des txtr Readers berichtet werden. Denn während man bei txtr derzeit softwaretechnisch noch den Feinschliff an der ersten Generation vornimmt,  ist man in Punkto Hardware auch schon mit dem Nachfolger beschäftigt. Dank biegbarer Displays soll dieser größer werden und eine eigens entwickelte Touchscreen-Technologie ohne Beeinträchtigung der Lesbarkeit vorweisen können. Man darf gespannt sein, welche der oben genannten Display-Technologien dann zum Einsatz kommen wird.</p>
<h3  class="related_post_title">Mehr zum Thema:</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.txtrblog.de/2010/02/von-produktionsproblemen-und-photonischen-displays-interview-mit-andreas-steinhauser-cto-bei-txtr/" title="Von Produktionsproblemen und photonischen Displays: <br />Interview mit Andreas Steinhauser (CTO bei txtr)">Von Produktionsproblemen und photonischen Displays: <br />Interview mit Andreas Steinhauser (CTO bei txtr)</a></li><li><a href="http://www.txtrblog.de/2010/02/connected-reading-video-zur-prasentation-von-christophe-maire-auf-der-tedx-berlin/" title="&#8220;Connected Reading&#8221;: <br />Video zur Präsentation von Christophe Maire auf der TEDx Berlin">&#8220;Connected Reading&#8221;: <br />Video zur Präsentation von Christophe Maire auf der TEDx Berlin</a></li><li><a href="http://www.txtrblog.de/2010/02/techcrunch-mobile-2010-prasentation-von-txtr-ceo-christophe-maire/" title="TechCrunch Mobile 2010: Präsentation von txtr-CEO Christophe Maire">TechCrunch Mobile 2010: Präsentation von txtr-CEO Christophe Maire</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was ist eigentlich Near Field Communication (NFC)?</title>
		<link>http://www.txtrblog.de/2009/10/was-ist-eigentlich-near-field-communication-nfc/</link>
		<comments>http://www.txtrblog.de/2009/10/was-ist-eigentlich-near-field-communication-nfc/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 17:53:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[NFC]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[txtr reader]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.txtrblog.de/?p=533</guid>
		<description><![CDATA[Der txtr Reader wird neben Blutooth, WLAN und GPRS/EDGE einen vierten &#8211; noch eher unbekannten &#8211; Funkstandard unterstützen, nämlich Near Field Communication (NFC). Was es damit auf sich hat und welche Nutzungsmöglichkeiten sich für den txtr Reader ergeben, erfahrt ihr hier. Was ist NFC? Near Field Communication ist ein Standard zur sicheren Funkübertragung von Daten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der txtr Reader wird neben Blutooth, WLAN und GPRS/EDGE einen vierten &#8211; noch eher unbekannten &#8211; Funkstandard unterstützen, nämlich Near Field Communication (NFC). Was es damit auf sich hat und welche Nutzungsmöglichkeiten sich für den txtr Reader ergeben, erfahrt ihr hier.</p>
<p><strong>Was ist NFC?</strong></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Near_Field_Communication" target="_blank"></a></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_536" class="wp-caption alignright" style="width: 186px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/NFC-logo.jpg" rel="lightbox[533]"><img class="size-full wp-image-536 " title="Offizielles Logo für Near Field Communication (NFC)" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/NFC-logo.jpg" alt="Offizielles Logo für Near Field Communication (NFC)" width="176" height="131" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Near_Field_Communication" target="_blank">Near Field Communication</a> ist ein Standard zur sicheren Funkübertragung von Daten über kurze Strecken, der vor allem in Mobiltelefonen zum Einsatz kommen soll. Im Gegenteil zu Bluetooth und WLAN hat NFC nur eine Reichweite von etwa 10 Zentimetern und eine Datenübertragungsrate von 424 kbit/s. Dafür benötigt NFC  weniger als 100 ms um eine Verbindung herzustellen (eine Konfiguration ist nicht nötig) und ist kompatibel zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Radio_Frequency_Identification" target="_blank">RFID</a>-Standard, der in Zukunft immer mehr die alten 2D-Barcodes ersetzen wird. Darüber hinaus hat der Standard im Vergleich zu Bluetooth einen weitaus niedrigeren Energieverbrauch und funktioniert auch, wenn einer der beiden Funkchips gerade über keinen Strom verfügt, weil etwa das Gerät ausgeschalten ist.</p>
<p><strong>Wofür braucht man NFC?</strong></p>
<p>Bis jetzt steht NFC noch in den Starlöchern. In zahlreichen Pilotprojekten werden und wurden bereits zukünftige Einsatzmöglichkeiten getestet. Im besonderen Blickfeld liegt dabei die Möglichkeit, über ein Handy per NFC sichere und bequeme bargeldlose Bezahlungen durchführen zu können. Die geringe Reichweite (im Vergleich etwa zu Bluetooth) gewährleistet eine höhere Sicherheit. Am Beispiel von Fahrkarten oder etwa Automaten wurde das bereits mehrfach umgesetzt. Generell sind vielfältige Einsatzzwecke denkbar, etwa die Nutzung zur Identifikation (z.B. als Schlüssel in Hotels) oder für das Abrufen von Informationen (z.B. von Reklametafeln).</p>
<p>Ein Video des <a href="http://mobile.mit.edu/" target="_blank">MIT Mobile Experience Laboratory</a> zeigt einige Beispiele, wie NFC den Alltag verändern könnte:</p>
<table border="0"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="302" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2028724&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=208eb0&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="302" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2028724&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=208eb0&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></table>
<p>Auch wenn in Europa derzeit noch wenige Geräte mit dem NFC-Standard erhältlich sind, ist ein Durchbruch in den nächsten Jahren zu erwarten. Dem <a href="http://www.nfc-forum.org/" target="_blank">NFC-Forum</a>, das 2004 von den beiden Entwicklern des Standards, Sony und NXP Semiconductors, zusammen mit Nokia gegründet wurde, haben sich mittlerweile zahlreiche namhafte Unternehmen verschiedener Branchen angeschlossen. Unter den <a href="http://www.nfc-forum.org/member_companies/" target="_blank">Mitgliedern </a>befinden sich einerseits Handyhersteller wie Motorola und Samsung, Telekomunikationsunternehmen wie Vodafone oder France Télécom aber auch Finanzdienstleister wie American Express, Mastercard oder VISA. Auf der offiziellen Webseite gibt es eine Reihe weiterer<a href="http://www.nfc-forum.org/resources/member_videos/" target="_blank"> Videos zum Thema NFC</a>.</p>
<p><strong>Welche Nutzungsmöglichkeiten ergeben sich mit NFC für den txtr Reader?</strong></p>
<p>Zunächst einmal gar keine, denn nach den bisherigen Informationen <a href="https://developer.txtr.org/Category:Hardware_Architecture" target="_blank">wird der NFC-Chip zwar in der Hardware des txtr Reader integriert sein</a>, wirkliche Anwendungsmöglichkeiten über die Software sind aber erst über zukünftige Updates zu erwarten. An erster Stelle steht dabei &#8220;txtr air share&#8221;, also die Möglichkeit zwischen zwei txtr Readern auf einfache Weise Dokumente auszutauschen. Die simple Handhabung von NFC entspricht dabei genau dem &#8220;Easy Tec&#8221;-Anspruch des Readers.</p>
<p>Aber auch andere Anwendungen wären denkbar. Wie wäre es zum Beispiel, wenn man auf einer Konferenz die Unterlagen zum aktuellen Vortrag einfach beim Betreten des Raumes auf das Gerät laden könnte? Oder wenn man beim Besuch eines Museums durch eine kurze Berührung einen Guide auf den Reader laden könnte? Ich erinnere da an das Video aus dem Artikel <a href="../../2009/09/wie-werden-wir-in-zukunft-lesen/" target="_blank">&#8220;Wie werden wir in Zukunft lesen&#8221;</a>.</p>
<p>Die wohl naheliegendste Anwendung der Near Field Communication mit dem txtr Reader ist dann aber doch der <strong>Einsatz in Buchhandlungen und Büchereien</strong>. Über entsprechende Terminals könnte man etwa direkt in einer Buchhandlung eBooks auf den eReader laden und gleichzeitig bezahlen. Am Bahnhof könnte ein weiteres Terminal im vorbeigehen eine Tageszeitung liefern. In Büchereien und Bibliotheken könnte über den Chip das Ausleihen von elektronischen Texten abgewickelt werden.</p>
<p>Natürlich steht das alles im Konjunktiv, doch wirklich abwegig sind die Gedanken nicht. In punkto Mobilfunk ist txtr ja bereits eine Partnerschaft mit <a href="http://www.ecotel.de" target="_blank">Ecotel </a>eingegangen (deren Tochterunternehmen <a href="http://www.theppro.com/" target="_blank">ppro </a>zudem ein Spezialist für ePayment-Services ist). Auch die Bezahlung mobiler Inhalte hat man via txtr Store bereits geregelt. Fehlen also nur noch die Partner im Bereich Content. Man darf gespannt sein, ob man bei txtr  noch eine Überaschung aus dem Hut zaubern wird &#8211; ständige Verhandlungen  über weitere Inhalte scheinen ja geführt zu werden. In jedem Fall ist der txtr Reader in Punkto Funkstandards für die Zukunft gerüstet.</p>
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		<title>Wie werden wir in Zukunft lesen?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 19:48:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ebook]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[txtr reader]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Frage, wie wir in einigen Jahren lesen werden,  hat sich der französische Verlag editis gestellt und präsentiert in einem Videoclip gleich eine passende Zukunftsvision als mögliche Antwort (Hinweis: Die erste Minute gibt es nur einen schwarzen Bildschirm zu sehen -  das Video beginnt bei 0:48. Die Dialoge sind auf Französisch mit englischen Untertiteln): Eines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Die Frage, wie wir in einigen Jahren lesen werden,  hat sich der französische Verlag <a href="http://www.editis.com/" target="_blank">editis</a> gestellt und präsentiert  in einem Videoclip gleich eine passende Zukunftsvision als mögliche Antwort (<em>Hinweis:</em> Die erste Minute gibt es nur einen schwarzen Bildschirm zu sehen -  das Video beginnt bei 0:48. Die Dialoge sind auf Französisch mit englischen Untertiteln):</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/_vBb3_aZN7g&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/_vBb3_aZN7g&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: left;">Eines ist klar: Für einen Printverlag ist das eine ziemlich fortschrittliche Vision. Gleichzeitig analysiert man die aktuelle Situation wirklich sehr treffend: Bei der derzeitigen technischen Entwicklung scheint ein Durchbruch digitaler Lesegeräte nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Dem gegenüber steht die Sicherheit, dass gedruckte Bücher auf Papier auch auf Dauer nicht aus den Regalen verschwinden werden.</p>
<p style="text-align: left;">An dieser Stelle ist es natürlich interessant zu fragen: <strong>Wie schneidet der txtr reader gegenüber dieser Zukunftsvision ab? </strong></p>
<p style="text-align: left;">Überall zugängliche Inhalte werden dank WLAN- und Mobilfunkchip kein Problem sein &#8211; natürlich auch innerhalb eines Buchladens nicht. Der Unterschied: Der Betreiber des Ladens verdient dabei bisher nichts &#8211; trotz etwaiger guter Beratung. Ebenso umsetzbar sind etwa die Audiofunktion, die Darstellung von Reiseführern oder der Austausch von Dokumenten zwischen zwei Geräten &#8211; sogar der Anschluss einer Bluetooth-Tastatur.</p>
<p style="text-align: left;">Vieles ist dann aber doch technische Zukunftsmusik: Der txtr reader kann weder mit einem touchfähigen Farbdisplay aufwarten, noch enthält er einen GPS-Sensor oder will ein  vollfunktionsfähiger tragbarer Computer sein. Wobei letzterer Punkt natürlich auch als Vorteil gesehen werden kann.</p>
<p style="text-align: left;">Auf jeden Fall wird die Entwicklung des Lesens in den nächsten Jahren sehr spannend zu verfolgen sein. Und womit das Video sicherlich recht hatte: Wie auch immer die Zukunft des Zugangs aussehen mag, die Inhalte werden grundsätzlich die gleichen bleiben.</p>
<p style="text-align: left;">(via <a href="http://epublishersweekly.wordpress.com/2009/09/22/the-future-of-reading-a-video-from-editis/" target="_blank">Epublishers Weekly</a>)</p>
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