In dem kurzen Clip kommen Christian Lindholm (Managing Partner bei Fjord) und Christoph Maire (CEO bei txtr) zu Wort und sprechen über die Möglichkeiten der Digitalisierung und dem Lesen in der “Cloud“:
Das Video zeigt anscheinend Milosch Meriac, seines Zeichens Head of Hardware bei txtr, wie er in der Fabrik Hinweise zur Endkontrolle der Lesegeräte gibt.
Hochgeladen wurde das ganze als erster Upload des Nutzers DerGastAusDerZukunft (vermutlich einer der txtr Mitarbeiter). Ob das Video versehentlich bei YouTube öffentlich zugänglich gemacht wurde oder ob es sich um ein Video für einen der nächsten Beiträge im offiziellen Blog handelt, ist derzeit nicht ersichtlich.
Für alle, die auf den txtr Reader warten, ist es jedoch wenigstens ein Lebenszeichen, dass der Produktionsprozess im Gange ist. Es lässt sich spekulieren, ob das Video außerdem ein Hinweis darauf ist, dass die im Dezember verkündeten Materialprobleme beseitigt werden konnten und man nun größere Mengen an Lesegeräten durch dei Endkontrolle schleust.
Zwei Neuigkeiten lassen sich zudem unter Vorbehalt aus dem Video erschließen:
Wenn ich das richtig rausgehört habe, arbeitet der Reader mit Vibration, um Eingaben zu bestätigen – eventuell nur beim Startknopf.
Der Bootvorgang dauert etwa 15 Sekunden
Den “Gast aus der Zukunft” gilt es in jedem Fall im Auge zu behalten – vielleicht gewährt er in nächster Zeit ja weitere Einblicke in die Zukunft des txtr Readers .
Update 21:17h: Seitens txtr wurde das Video mittlerweile via Twitter als offiziell bestätigt. Es ist wie vermutet für einen Blogeintrag gedacht, der für morgen geplant ist. Das angekündigte Statusupdate scheint also vor der Tür zu stehen.
Die Kollegen von newgadgets.de haben gestern von Ronnie Vuine den txtr reader vorgestellt bekommen und die komplette Präsentation auf Video gebannt. Für alle, die den txtr Reader noch nicht Live betrachten konnten, ist das eine hervorragende Möglichkeit einen Ersteindruck von dem Gerät zu erhalten:
Die neuesten YouTube-Videos zum txtr Reader findet ihr übrigens immer in der txtr-Playlist.
(via newgadgets.de, wo es auch umfangreiche Bildergalerien zum txtr Reader gibt)
Die Frage, wie wir in einigen Jahren lesen werden, hat sich der französische Verlag editis gestellt und präsentiert in einem Videoclip gleich eine passende Zukunftsvision als mögliche Antwort (Hinweis: Die erste Minute gibt es nur einen schwarzen Bildschirm zu sehen - das Video beginnt bei 0:48. Die Dialoge sind auf Französisch mit englischen Untertiteln):
Eines ist klar: Für einen Printverlag ist das eine ziemlich fortschrittliche Vision. Gleichzeitig analysiert man die aktuelle Situation wirklich sehr treffend: Bei der derzeitigen technischen Entwicklung scheint ein Durchbruch digitaler Lesegeräte nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Dem gegenüber steht die Sicherheit, dass gedruckte Bücher auf Papier auch auf Dauer nicht aus den Regalen verschwinden werden.
An dieser Stelle ist es natürlich interessant zu fragen: Wie schneidet der txtr reader gegenüber dieser Zukunftsvision ab?
Überall zugängliche Inhalte werden dank WLAN- und Mobilfunkchip kein Problem sein – natürlich auch innerhalb eines Buchladens nicht. Der Unterschied: Der Betreiber des Ladens verdient dabei bisher nichts – trotz etwaiger guter Beratung. Ebenso umsetzbar sind etwa die Audiofunktion, die Darstellung von Reiseführern oder der Austausch von Dokumenten zwischen zwei Geräten – sogar der Anschluss einer Bluetooth-Tastatur.
Vieles ist dann aber doch technische Zukunftsmusik: Der txtr reader kann weder mit einem touchfähigen Farbdisplay aufwarten, noch enthält er einen GPS-Sensor oder will ein vollfunktionsfähiger tragbarer Computer sein. Wobei letzterer Punkt natürlich auch als Vorteil gesehen werden kann.
Auf jeden Fall wird die Entwicklung des Lesens in den nächsten Jahren sehr spannend zu verfolgen sein. Und womit das Video sicherlich recht hatte: Wie auch immer die Zukunft des Zugangs aussehen mag, die Inhalte werden grundsätzlich die gleichen bleiben.
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Interview mit Birte Huizing von txtr
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