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Wirtschaftswoche: txtr kooperiert mit Asus

30. August 2010 Manuel Medicus 1 Kommentar
ASUS

Wie die Wirtschaftswoche in einem Exklusivbeitrag berichtet, werden txtr und Asus auf der Internationalen Funkausstellung 2010 in Berlin (3.-8. September) eine Partnerschaft verkünden. Demnach wird txtr für den taiwanischen Hardware-Hersteller einen gebrandeten eBook Shop betreiben. Noch im Mai diesen Jahres hatte das Unternehmen eine Kooperation mit dem txtr-Konkurrenten Amazon.com verkündet und eigene Note- und Netbooks mit vorinstallierter “Kindle-for-PC”-Software ausgestattet

Für welche Endgeräte Asus nun sein eigenes eBook-Angebot schnürt, wird in Details wohl erst zur IFA bekannt gegeben werden. In jedem Fall aber dürften kommende Tablet-PCs und der zur Cebit vorgestellte eBook Reader Asus DR900 (anvisierter Verkaufsstart 3. Quartal 2010) den Shop als On-Device-Lösung integrieren. Bereits im Herbst diesen Jahres soll das Angebot laut Wirtschaftswoche in Deutschland, Spanien, Großbritannien und den Niederlanden verfügbar sein. Weitere Markteinführungen in Europa sind geplant, ein späterer weltweiter Launch wird nicht ausgeschlossen. Bisher können im txtr Store nur Besitzer einer deutschen Kreditkarte auf Einkaufstour gehen. Man darf gespannt sein, ob die Zusammenarbeit auch die kostenlosen Inhalte von txtr.com umfassen wird.

Bald weitere Partner?

Die Kooperation stellt für txtr einen wichtigen Schritt dar. Mit Asus kann man für die eigene White-Label-Lösung erstmals einen international namhaften Partner präsentieren. Gelingt eine erfolgreiche Umsetzung des gebrandeten Shopsystems, könnte das Beispiel Schule machen und bald andere Hardware-Hersteller anlocken, die ihre vernetzten Lesegeräte ebenfalls mit integrierten eBook-Shop-Lösungen austatten wollen, aber kein Interesse daran haben, sich selbst in Verhandlungen mit Verlagen und Mobilfunkanbietern zu engagieren.

So bestätigte txtr-CEO Christophe Maire gegenüber der Wirtschaftswoche auch, dass bereits Verhandlungen mit weiteren Partnern im Gange sind. Nachdem seit Monaten keine Neuigkeiten über den txtr Reader an die Öffentlichkeit gelangt sind, könnte es also gut sein, dass der eBook Shop der Berliner in gebrandeter Form schon bald auf den Lesegeräten fremder Hersteller zu finden sein wird, noch bevor man den eigenen eReader auf den Markt gebracht hat.

Und der txtr Reader?

Diese Ankündigung öffnet natürlich den Raum für Spekulationen über das Erscheinen des txtr Readers. Vielleicht liegen die Gründe für die Verzögerung des schon vielfach zu Vaporware erklärten Geräts in den hinter verschlossenen Türen geführten Verhandlungen mit anderen Herstellern: Zum einen dürfte die Kooperation mit Hardware-Partnern viele Entwicklerresourcen binden, zum anderen überlässt txtr auf diese Weise den anderen Herstellern das Risiko, sich auf dem derzeit schwierigen und heiß umkämpften Markt zu behaupten – und bekommt trotzdem sein Stück vom Kuchen.

War es Zufall, dass der txtr Reader trotz der “gelösten Produktionsprobleme” im Frühjahr 2010 nicht auf den Markt kam – also genau dann, als laut Christoph Maire die Verhandlungen mit Asus  begonnen hatten? Bedeutet die Kooperation mit Asus nun das Ende für das eigene Projekt txtr Reader?

Meiner Einschätzung nach nicht: Solange sich eInk-basierte Lesegeräte weiterhin neben der vom iPad angestoßenen Tablet-Welle behaupten, haben die Berliner auch weiterhin die Möglichkeit mit dem eigenen eBook Reader interessierte Käufer zu finden. Inwieweit dann jedoch noch Preis, Hard- und Software mit den bisherigen Angaben übereinstimmen werden, bleibt abzuwarten.

Sommer Roundup

21. August 2010 Manuel Medicus 3 Kommentare

Zum Ende der Sommerpause von txtrblog.de hier ein Nachrichtenüberblick zu den Ereignissen der letzten Wochen:

Release der txtr Android App

Fortan im Google Marketplace erhältlich: die txtr Android App.

Ende Juni ist die schon seit längerem angekündigte txtr App für Android veröffentlicht worden und kann kostenlos im Google Marketplace heruntergeladen werden (Meldung im Firmenblog). Die Reader-App bietet Zugriff auf alle im txtr-Konto gespeicherten Dokumente und verfügt über Basisfunktionen wie Lesezeichen oder verstellbare Schriftgröße. Integriert ist die Möglichkeit nach der Eingabe von Kreditkartendaten direkt unterwegs im txtr Store neue eBooks auf das Endgerät zu laden.

Die Dokumente in der txtr-App sollen bei einem Anschluss des Android-Geräts per USB an den Computer auch per Adobe Digital Editions verwaltet werden können. Auch der Zugriff auf DRM-geschützte Inhalte, die nicht im txtr Store gekauft wurden soll damit möglich sein (Voraussetzung ist die gleiche Adobe ID).

Neue Version der txtr iPhone App – nun auch für das iPad

Die txtr App auf dem iPad

Auch die iOS-Version der txtr-App wurde auf 3.0 upgedated und ist damit auch fit für das iPad (Download via iTunes Store). Wie bei der Android-App ist es nun auch hier möglich direkt über vom Gerät aus auf den txtr Store zuzugreifen und unterwegs neue eBooks zu kaufen.

Johannes von lesen.net hat die neue Version auf dem iPhone getestet und kann sowohl positives als auch negatives berichten: Auf der einen Seite werden der verbesserte Funktionsumfang und das Literaturangebot gelobt, auf der anderen Seite mindern jedoch Fehlermeldungen und das im Vergleich zu iBooks optisch weniger ansprechende Gesamtlayout das Lesevergnügen.

Und noch ein Tipp für alle Nutzer der txtr App für iOS: Markus von APFELNET.de hat eine ausführliche Anleitung inklusive Screenshots verfasst, die anschaulich erklärt, wie sich gekaufte oder geliehene EPUB-Dokumente, die mit Adobe DRM geschützt sind, mit der txtr App auf einem iPhone oder iPad lesen lassen.

Starke Fluktuation im txtr Store

Eine weitere Neuerung, von der auch alle Nutzer der txtr-Anwendungen auf Smartphones profitieren, ist das deutlich vergrößerte Angebot an Englischsprachigen Inhalten im txtr Store. Glaubt man den im eBook-Shop angegebenen Zahlen so ist das Angebot von noch unter 5000 Titeln im Mai auf nun über 120.000 eBooks angewachsen.

Ein stichpunktartiger Vergleich mit Amazons eBook-Angebot zeigt jedoch, dass der Kindle Store für Fans von englischsprachiger Literatur weiterhin unangefochten die erste Wahl darstellen dürfte. Überprüft man etwa die aktuellen Spitzenreiter der New York Times Bestseller List im Bereich Hardcover Fiction (Stand: 21.08.2010), so ist ein deutlicher Unterschied in Preis und Verfügbarkeit auszumachen:

Titel Kindle Store (azw) txtr Store (EPUB)
Stieg Larsson The Girl Who Kicked The Hornet’s Nest 12,03 $ (~9,50 €) 27,90 € (deutsche Fassung Vergebung 8,99€)
Sandra Brown Though Customer 13,79 $ (~10,50 €) n.a.
Kathryn Stockett The Help 13,79 $ (~10,50 €) 22,90 €
Carl Hiaasen Star Island 13,79 $ (~10,50 €) n.a.
Linda Howard Veil Of Night 13,79 $ (~10,50 €) n.a.

Nichtsdestotrotz ist der Ausbau des englischsprachigen Angebots grundsätzlich zu begrüßen. Insgesamt gesehen ist das englischsprachige Angebot im txtr Store in jedem Fall attraktiver als das bisherige deutschsprachige Angebot für den Kindle. Die Gründe für die Unterschiede in der Bepreisung sind zum einen in der starken Verhandlungsmacht von Amazon zu suchen, zum anderen in den größeren Freiheiten für Verlage auf Seiten von txtr.

Während das englischsprachige Angebot exorbitant wuchs, hat sich das deutschsprachige Angebot in der Zwischenzeit verkleinert (wiederum die Korrektheit der im Store angegebenen Zahlen vorausgesetzt). Waren etwa im April noch 5700 Titel in der Kategorie “Belletristik” angegeben, so sind es mittlerweile nur noch 2606, also weniger als die Hälfte.

Diese “Schrumpfkur” bei den deutschsprachigen Inhalten schlägt sich auch in einer teilweise nicht nachvollziehbaren Aufteilung der Kategorien nieder. So findet sich unter dem Unterpunkt “Politik” gerade einmal ein einziger Titel, gegenüber 2606 Titeln in “Belletristik” oder 128.447 Titeln unter “English Books” (Stand: 21.08.2010) – und das obwohl sich alle drei Kategorien organisatorisch auf dem selben Level befinden. Würde man sich diese Aufteilung in einem klassischen Buchladen vorstellen, ergäbe das ein äußerst skurriles Bild.

Neue Kindle-Modelle beleben den Wettbewerb

Das Großereignis des Sommers in Punkto eBook Reader war Amazons Launch des Kindle 3, des Kindle Wi-Fi und bereits zuvor des Kindle DX 2nd Gen. Die neuen Lesegeräte des Marktführers trumpfen vor allem durch ihre vergleichsweise niedrigen Preise und durch neue Displays mit noch stärkerem Konstrast auf. Gerade die hierzulande für 180 € (mit Mobilfunk) beziehungsweise für 135 € (nur WLAN) inklusive Versand erhältlichen Kindle-3-Modelle dürften den Preiskampf auch jenseits der USA enorm verstärken.

Es bleibt abzuwarten, wie txtr auf die veränderten Marktbedingungen reagieren wird. Der ursprünglich für den txtr Reader angekündigte Preis von 299€ dürfte ohne WLAN und mit veralteter eInk-Technologie kaum mehr zu halten sein. Sollte das Gerät dennoch auf den Markt kommen – und es wird weiterhin beteuert, dass das Projekt nicht aufgegeben wurde -, kann daher wohl mit veränderten Hardwarespezifikationen sowie auch mit neuen Preismodellen für den eReader und die Mobilfunkgebühren gerechnet werden.

Release am Horizont?

Die nächsten Termine, die sich für einen Release des txtr Readers anbieten, wären die IFA in Berlin (3. – 8. September), für die bereits von der Konkurrenz (u.a. ThaliaPocketbook und Medion) die Vorstellung neuer Lesegeräte angekündigt wurde, oder die Frankfurter Buchmesse, die dieses Jahr vom 6. bis zum 10 Oktober stattfindet. Der Termin in Frankfurt weckt Erinnerungen an den Herbst letzten Jahres, als der Release des txtr Readers bereits für die Buchmesse erwartet worden war. Ob diese Erwartungen nun mit einem Jahr Verspätung erfüllt werden können?

Vertriebsvertrag mit Random House:
eBooks von Heyne, Goldmann & Co für den txtr Store

Random House Bertelsmann

Wie txtr am Mittwoch bekannt gab, wurde mit der Verlagsgruppe Random House einen Vertriebsvertrag abgeschlossen. Für den Kunden heißt das, dass in Kürze eBooks des mehr als 40 Verlage zählenden Schwergewichts im txtr Store erhältlich sein dürften. Eingeschlossen in den Deal sind damit unter anderem die Verlage Heyne, Goldmann, C. Bertelsmann, DVA und Knaus.

Bestseller, Longseller und Klassiker

Das “umfangreichste deutschsprachige EPUB-Angebot” im txtr Store erhält mit dem Vertragsabschluss attraktiven Zuwachs. Ein Blick auf das eBook-Repetoire von Random House zeigt, dass die Leser vor allem aktuelle Titel erwarten können, darunter auch zahlreiche Bestseller wie etwa die erfolgreichen Krimis von Stieg Larsson. Bisher sind 2400 Titel aus dem umfangreichen Katalog von Random House digital erhältlich. Da neben den Neuerscheinungen auch die Backlist digitalisiert werden soll, dürfte das Angebot beständig um Longseller und Klassiker ergänzt werden.

Der direkte Vertriebsvertrag mit der Verlagsgruppe Random House ist ein weiterer Schritt von txtr, eine Stellung als das führende deutschsprachige eBook-Angebot aufzubauen.  Dies betonte auch Ulrik Deichsel, New Business Developer bei txtr, anlässlich des Vertragsabschlusses und stellte die Bedeutung derartiger Partnerschaften für txtr heraus:  „[...] nur wer in Zukunft die  besten  Inhalte  für  möglichst  viele  unterschiedliche  Endgeräte  anbietet,  hat  in  diesem  Geschäft ausgezeichnete Chancen.“

Die Einigung mit Random House ergänzt die bereits bestehenden Kooperationen, etwa mit den Verlagen der Holtzbrinck-Gruppe, dem Berlin Verlag und den Content-Partnern Ciando, Libreka, Libri Digital und Ingram Digital. Noch nicht offiziell angekündigt wurde der von Ulrik Deichsel im Interview bereits angedeutete Vertragsabschluss mit dem großen amerikanischen Aggregator Overdrive, der für eine erhebliche Erweiterung des englischsprachigen Angebots sorgen soll.

Baustelle txtr Store

Entgegen der Ankündigungen über neue Vertragsabschlüsse im Content-Bereich viel der Zuwachs an neuen eBooks im txtr Store zuletzt verhalten aus – zumindest wenn man die Entwicklung der dort angegebenen Zahlen verfolgt. Auch sonst zeigt der eBook-Shop weiterhin Kinderkrankheiten: Die Kategorisierung ist derzeit etwa noch nicht fehlerfrei und führt zum Teil englischsprachige Titel auch in den eigentlich deutschsprachigen Kategorien auf. Die Kategorien selbst verfügen zudem über keine Permalinks.

Ebenso fallen immer wieder unvollständig eingepflegte Titel mit fehlenden oder ungenügenden Angaben auf (siehe etwa in der Kategorie “Geisteswissenschaften”; Beispiel). Auf der Frontseite des Stores werden Titel und Inhaltsangaben unschön abgeschnitten. Auch versprochene Features wie etwa eine Wunschlistenfunktion oder Gutscheine lassen weiter auf sich warten. Man wird sehen, ob derartige Schwächen bis zum Release des laut der aktuellen Pressemitteilung “bald erscheinenden” txtr Readers ausgemerzt sein werden.

Eine Ankündigung von vielen

Der eBook Reader ist nicht die einzige Ankündigung, auf die txtr noch Taten folgen lassen will:  So wird im Moment an einer einer neuen Version der txtr-iPhone-App gearbeitet, die wohl die angekündigte iPad-Unterstützung mit sich bringen wird.  Zur ebenfalls angekündigten Android-App waren im Rahmen des Mobile World Congress bereits  erste Screenshots zu sehen.  Und dann waren da noch Details zum txtr App Store, die Unterstützung für Developer und zuletzt txtr.hu. Angesichts dieser Anzahl von Baustellen wird in den Berliner txtr-Büros in jedem Fall keine Langeweile aufkommen.

Social DRM, Google Books und Vaporware:
Interview mit Birte Huizing von txtr

12. April 2010 Manuel Medicus 4 Kommentare

Birte Huizingvon txtr

Birte Huizing ist bei txtr in den Bereichen Social Media und Produktmanagement tätig. Nebenher arbeitet sie an ihrer Dissertation zum Thema „Buchmarkt 2.0“ an der Universität Hildesheim. Vor txtr hat sie beim Ullstein Verlag ein Volontariat abgeschlossen.

Birte war es, die mich im Februar nach Berlin  eingeladen hatte und mir die Interviewpartner organisierte, wofür ich mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken möchte. Am Ende stand auch sie mir noch für einige Fragen zur Verfügung:

Den Hauptteil der Inhalte im txtr Store bezieht ihr über die großen Aggregatoren. Daneben schließt ihr mit ausgewählten Verlagen einzelne Deals ab. Du arbeitest bei txtr neben Social Media auch in diesem Bereich – kannst du uns einen kleinen Einblick geben?

Birte Huizing: Ich kümmere mich derzeit um die Independent Verlage. Das heißt, ich rede zum Beispiel mit Kein & Aber, Voland & Quist oder Mairisch. Generell kriegen wir momentan sehr viele Anfragen von Verlagen, die bei uns vertreten sein wollen. Die Ausgangslage ist dabei ganz unterschiedlich –  einige haben bereits EPUBs, andere noch nicht.

Uns ist es wichtig, auch Titel ins Angebot zu bekommen, die literarisch interessant sind, aber vielleicht nicht gleich bei Random House erscheinen. In einer gut sortierten Buchhandlung findet man die und deshalb sollte man sie auch in einem gut sortierten eBook Store finden.

Die Aufgabe mit den Verlagen hat sich bei mir angeboten, weil ich ja direkt von einem Verlag gekommen bin. Außerdem habe ich auch privat einen größeren Verlagsbackground – mein Vater ist Schriftsteller, meine Mutter hat eine Buchhandlung. Die Verlagswelt ist mir also sehr vertraut.

Das ganze Interview lesen…

txtr kündigt eigenen App Store an

15. Februar 2010 Manuel Medicus 10 Kommentare

Der World Mobile Congress in Barcelona scheint dieses Jahr ganz im Zeichen der App Stores zu stehen. Nokia und Intel haben heute angekündigt, für die neue geräteübergreifende MeeGo-Plattform Programme über die hauseigenen App Stores (Ovi Store bzw. App Up) anzubieten. Zuvor hatten bereits 24 Mobilfunkanbieter, darunter unter anderem AT&T, Telefonica und Vodafone, die Gründung der Wholesale Applications Community vermeldet mit dem Ziel eine offene App-Plattform für Mobilfunkgeräte zu etablieren.

Soeben hat nun auch txtr per Pressemitteilung bekannt gegeben, einen eigenen App Store für sein Lesegerät anbieten zu wollen. Damit soll es Entwicklern möglich sein, die Offenheit des txtr Readers auszunützen und eigens erstellte Anwendungen zu verkaufen. Bereits vor einigen Wochen hatte Amazon für den Kindle ebenfalls einen App Store angekündigt.

PM AppStore Final

Der Zugriff auf den App Store soll direkt über das Gerät via Mobilfunk möglich sein. In der Anfagsphase ist dafür die Developer-Plattform vorgesehen, später soll der Download direkt über den txtr Store erfolgen. Weitere Informationen zu SDK und API sind auf developer.txtr.com zugänglich – Informationen zum App Store fehlen hier derzeit noch.

Durch die fehlende Tastatur bzw. den fehlenden Touchscreen sind die Möglichkeiten für Apps, verglichen mit Smartphones oder dem Konkurrenten Kindle von Amazon, beim txtr Reader begrenzt. Gerade von der Community gewünschte, aber nicht von txtr implementierte Funktionen, wie ein simpler Mail-Client, direkte RSS-Feeds oder ein Tool zur BlueTooth-Synchronisation könnten so von externen Entwicklern für ein entsprechendes Entgelt bereitgestellt werden. Es bleibt abzuwarten, wie die Resonanz von Developerseite ausfällt.

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