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	<title>txtrblog.de - Das inoffizielle Blog zum txtr reader und txtr. com - News, Tipps und Downloads &#187; txtr.com</title>
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	<description>Das inoffizielle Blog zum txtr reader und txtr. com - News, Tipps und Downloads</description>
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		<title>Social DRM, Google Books und Vaporware:  Interview mit Birte Huizing von txtr</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 09:15:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
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Birte Huizing ist bei txtr in den Bereichen Social Media und Produktmanagement tätig. Nebenher arbeitet sie an ihrer Dissertation zum Thema „Buchmarkt 2.0“ an der Universität Hildesheim. Vor txtr hat sie beim Ullstein Verlag ein Volontariat abgeschlossen.
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<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/birte-huizing.jpg" rel="lightbox[1176]"><img class="size-full wp-image-1178   " title="Birte Huizing von txtr" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/birte-huizing.jpg" alt="Birte Huizingvon txtr" width="100" height="137" /></a></dt>
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<p><strong>Birte Huizing </strong>ist bei <a href="http://txtr.com/" target="_blank">txtr </a>in den Bereichen Social Media und Produktmanagement tätig. Nebenher arbeitet sie an ihrer Dissertation zum Thema „Buchmarkt 2.0“ an der Universität Hildesheim. Vor txtr hat sie beim Ullstein Verlag ein Volontariat abgeschlossen.</p>
<p>Birte war es, die mich im Februar nach Berlin  eingeladen hatte und mir die Interviewpartner organisierte, wofür ich mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken möchte. Am Ende stand auch sie mir noch für einige Fragen zur Verfügung:</p>
<p><strong>Den Hauptteil der Inhalte im txtr Store bezieht ihr über die großen Aggregatoren. Daneben schließt ihr mit ausgewählten Verlagen einzelne Deals ab. Du arbeitest bei txtr neben Social Media auch in diesem Bereich – kannst du uns einen kleinen Einblick geben?</strong></p>
<p><strong>Birte Huizing: </strong>Ich kümmere mich derzeit um die Independent Verlage. Das heißt, ich rede zum Beispiel mit <a href="http://www.keinundaber.ch/" target="_blank">Kein &amp; Aber</a>, <a href="http://www.voland-quist.de" target="_blank">Voland &amp; Quist</a> oder <a href="http://www.mairisch.de/" target="_blank">Mairisch</a>. Generell kriegen wir momentan sehr viele Anfragen von Verlagen, die bei uns vertreten sein wollen. Die Ausgangslage ist dabei ganz unterschiedlich –  einige haben bereits EPUBs, andere noch nicht.</p>
<p>Uns ist es wichtig, auch Titel ins Angebot zu bekommen, die literarisch interessant sind, aber vielleicht nicht gleich bei <a href="http://www.randomhouse.de/" target="_blank">Random House</a> erscheinen. In einer gut sortierten Buchhandlung findet man die und deshalb sollte man sie auch in einem gut sortierten eBook Store finden.</p>
<p>Die Aufgabe mit den Verlagen hat sich bei mir angeboten, weil ich ja direkt von einem Verlag gekommen bin. Außerdem habe ich auch privat einen größeren Verlagsbackground – mein Vater ist Schriftsteller, meine Mutter hat eine Buchhandlung. Die Verlagswelt ist mir also sehr vertraut.</p>
<p><span id="more-1176"></span></p>
<p><strong>Bei Libreka gibt es einige Titel mittlerweile ohne DRM – teilweise auch welche, die es ebenfalls im txtr Store gibt. Auf der Frankfurter Buchmesse hatte Ronnie auch O‘Reilly Titel ohne DRM in Aussicht gestellt. Wie steht es mit DRM-freien Titeln im txtr Store?</strong></p>
<p><strong>Birte Huizing:</strong> Generell finden wir <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Rechteverwaltung" target="_blank">DRM </a>nicht gut – ich denke, das kann man einfach so sagen. Es liegt aber nicht in unserer Hand, darüber zu entscheiden, sondern das ist Sache der Verlage. Wenn es nach uns gehen würde, dann würden wir alle Titel ohne DRM anbieten, weil es einfacher in der Nutzung ist. Wir haben so häufig Probleme aufgrund des Kopierschutzes, weil Kunden die Inhalte nicht lesen können, dass es ohne DRM für uns wirklich entlastender wäre.</p>
<p>Von daher – wir würden das sofort machen, und ich versuche jetzt auch bei den Verhandlungen mit den Independent-Verlagen, das durchzukriegen. Dort ist man in der Regel ein wenig offener, was diese Thematik betrifft. Aber es gibt in den Verlagen einfach immer noch die Angst vor Raubkopien und darum lieben sie ihr DRM und verteidigen es.</p>
<p><strong>Barnes &amp; Noble hat für sein eBook-Angebot den DRM-Standard von Adobe um eine Verleih-Funktion erweitert. Wäre ein ähnliches Social DRM nicht auch für euch interessant?</strong></p>
<p><strong>Birte Huizing: </strong>Klar, ist das ein verlockendes Feature. Ich persönlich fände so etwas super, weil man das von Büchern so ja bereits kennt. Das heißt, das ist eine Kulturtechnik, die wir kennen und die man auch in ein anderes Format übersetzen kann. Aber es ist natürlich auch immer eine Frage von Ressourcen und dem, was gerade am wichtigsten ist – und ich glaube momentan ist am wichtigsten, dass erst einmal die Geräte ausgeliefert werden. Sobald das geschafft ist, werden wir die letzten sein, die sich auf ihren Lorbeeren ausruhen, sondern werden den Reader und die Plattform weiterentwickeln.</p>
<p><strong>Als eine Zielgruppe werden von euch immer wieder die „Serious Readers“ genannt. Wird es dahingehend besondere Contentangebote geben, etwa ein Blog mit Rezensionen oder eine aktive Unterstützung für Lesezirkel?</strong></p>
<p><strong>Birte Huizing: </strong>Das ist etwas, das ich momentan sehr stark forciere: Wir wollen auch mehr als Buchhändler auftreten. Ein erster Schritt sind jetzt bereits die drei Kategorien im <a href="http://txtr.com/#store" target="_blank">Store </a>– neu, populär und empfohlen. Wir haben auch geplant, künftig ein ausgewähltes Buch zu featuren. Insgesamt wollen wir näher mit den Verlagen zusammenzuarbeiten. Von Leseproben, über ein Blog bis hin zu Lesezirkeln ist da natürlich vieles möglich – welche Features es am Ende sein werden, ist noch offen.</p>
<p>Uns sind Schritte in diese Richtung aber in jedem Fall wichtig, denn hinter all dem steht immer die Überlegung: „Hey, wir wollen nicht nur verkaufen, sondern uns interessiert wirklich, dass das nicht das Ende des Buches und das Ende der Lesekultur ist, sondern dass das weitergeht“.</p>
<p><strong>Amazons Kindle Store zeigt, wie populär besonders auch kostenlose digitale Inhalte sind. Mit Gutenberg, Munseys und Manualsmania habt ihr ja bereits große Inhaltsquellen. Sind weitere Inhaltsquellen in Planung? Wie sieht es etwa mit Google Books aus?</strong></p>
<p><strong>Birte Huizing:</strong> Wie gesagt – einige haben wir ja bereits. Grundsätzlich ist das immer unsere Politik, dass wir solche Inhaltsquellen über Schnittstellen integrieren wollen, wenn möglich. <a href="http://books.google.de/" target="_blank">Google Books</a> ist da natürlich ein Angebot, das wir uns angeschaut haben, und es gibt bereits erste Überlegungen, wie eine Einbindung angegangen werden könnte.</p>
<p><strong>Noch eine Frage zu den kostenlosen Inhalten auf txtr.com – diesmal zu den Nutzer-Uploads: Eine offene Plattform für digitale Inhalte birgt ja immer auch die Gefahr der Urheberrechtsverletzung (siehe YouTube). Habt ihr besondere Maßnahmen, damit das auf txtr.com nicht passiert? Gab es schon Probleme?</strong></p>
<p><strong>Birte Huizing:</strong> Nein, bisher hat es noch keine Probleme gegeben. Wir bieten natürlich die Möglichkeit, Inhalte zu melden. Grundsätzlich vertrauen wir dahingehend also auf die Community und bieten die Möglichkeit, mit uns über verschiedene Kanäle zu kommunizieren und greifen dann ein. Wenn es jetzt massiv werden sollte, dann müssten wir uns natürlich noch einmal genauere Schritte überlegen.</p>
<p><strong>Für die mangelhafte Kommunikation bei der WLAN-Entscheidung und die undurchsichtige Release-Verzögerung habt ihr euch eine Menge Kritik und Enttäuschung eingehandelt. Habt ihr aus dem holprigen Start besondere Konsequenzen gezogen, was die Kommunikationspolitik betrifft?</strong></p>
<p><strong>Birte Huizing:</strong> Es kam natürlich sehr spät, dass auf Kommunikation größere Aufmerksamkeit gelegt wurde. Ich verstehe auch, dass die Leute deswegen teilweise sehr kritisch reagiert haben. Aber ich denke schon, dass mittlerweile zu beobachten ist, dass wir versuchen, offener zu kommunizieren – zum Beispiel daran, dass ich<a href="http://blog.txtr.com/?p=384" target="_blank"> genau gesagt habe, wo unsere Probleme liegen und das Video hochgeladen habe</a>. Das wurde zwar von vielen als Geschichte belächelt, hat aber einfach gestimmt.</p>
<p>Natürlich sind die Kunden enttäuscht, wenn sie fragen „Wann kommt das Gerät?“ und wir vertrösten von einem Termin auf den nächsten. Deswegen ist unsere Politik bezüglich des Releasetermins jetzt auch die, keine konkreten Angaben mehr zu machen, um genau das zu vermeiden. Auch wenn es dann immer wieder heißt, wir wären „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vaporware" target="_blank">Vaporware</a>“ – das sind wir aber definitiv nicht.</p>
<p>Generell kann ich immer nur wieder sagen, dass man jetzt mit uns sprechen kann und das auch nutzen sollte. Ich weiß, das ist neu und viele müssen sich noch daran gewöhnen, aber ich bin offen für alles Mögliche, ich höre mir gerne alle Vorschläge an und leite das auch in die entsprechenden Kanäle weiter.</p>
<p><strong>Das Angebot an Readern wächst beständig. Bleibt der txtr Reader trotzdem noch attraktiv?</strong></p>
<p><strong>Birte Huizing:</strong> Wir glauben nach wie vor, dass unser Angebot interessant sein wird und nicht einfach mit einem anderen Reader substituiert werden kann. Schließlich bieten wir ja eine der wenigen Lösungen, die nicht nur einen eBook Reader hat, sondern auch eine direkte Anbindung zu einem eBook Store und einer Dokumentenplattform.</p>
<p><strong>Zum Ende noch eine etwas allgemeinere Frage: Welche Auswirkungen wird die Digitalisierung auf die Literatur insgesamt haben? Wird bestimmte Literatur mehr Aufmerksamkeit bekommen? Werden neue Genres entstehen?</strong></p>
<p><strong>Birte Huizing:</strong> Ich denke, da sind verschiedene Entwicklungen im Gange. Bisher sind die Verlage sehr fixiert auf Neuerscheinungen und ich glaube, dass durch die Digitalisierung <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Backlist" target="_blank">Backlists </a>wieder interessanter werden. Man hat dadurch die Möglichkeit, wirklich tollen Büchern noch einmal die Aufmerksamkeit zu geben, die sie auch verdienen. Wir haben einfach durch die Flut an Neuerscheinungen eine so schnelle Rate, dass Bücher, die gerade auf dem Markt sind, mehr oder weniger nach drei oder vier Monaten schon veraltet sind – und das kann einfach nicht sein. Im digitalen Bereich sehe ich da ein großes Potential.</p>
<p>Ob sich bei den Genres selbst etwas verändern wird? Das ist schwieriger zu beurteilen. Ansätze etwa zur Hyperliteratur gab es ja schon, aber aus verschiedenen Gründen hat das bisher nicht wirklich funktioniert – etwa weil die Technik noch nicht so weit war oder weil die Autoren gleichzeitig Entwickler sein mussten. Heute ist das schon sehr viel einfacher.</p>
<p>Was es wahrscheinlich auch vermehrt geben wird, sind Gemeinschaftsprojekte. Wenn man sich etwa <a href="http://wave.google.com/" target="_blank">Google Wave </a>ansieht, dann ist klar, dass die technischen Grundlagen und Infrastrukturen mittlerweile soweit fortgeschritten sind, dass es wirklich einfacher geworden ist für Autoren, gemeinsam an einem Buch zu schreiben. Ich denke, da wird sich einiges tun in den nächsten Jahren.</p>
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<p class="MsoNormal"><strong><span>Birte Huizing</span> </strong>ist bei txtr in den Bereichen Social Media und Produktmanagement tätig. Nebenher arbeitet sie an ihrer Dissertation zum Thema „Buchmarkt 2.0“ an der Universität Hildesheim. Vor txtr hat sie beim Ullstein Verlag ein Volontariat abgeschlossen.</p>
<p class="MsoNormal">Birte war es, die mich im Februar nach Berlin<span> </span>eingeladen hatte und mir die Interviewpartner organisierte, wofür ich mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken möchte. Am Ende stand auch sie mir noch für einige Fragen zur Verfügung:</p>
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		<title>DRM, zukünftige Verlage und Soziale Netzwerke:  Interview mit Joscha Bach von txtr</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 12:38:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
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Joscha Bach ist Mitgründer von txtr und derzeit vor allem für die Bereiche Content und Produktmanagement im Endkundenbereich verantwortlich. Vor txtr hat er Informatik und Philosophie studiert und am Institut für Kognitionswissenschaft der Universität Osnabrück promoviert. Im Anschluss daran gründete er zusammen mit Ronnie Vuine die Firma Bookpac und entwickelte Grundlagen für eine [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><strong><strong><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/joscha_bach.jpg" rel="lightbox[1156]"><img class="size-full wp-image-1159" title="Joscha Bach (txtr)" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/joscha_bach.jpg" alt="Joscha Bach (txtr)" width="173" height="236" /></a></strong> </strong></dt>
</dl>
</div>
<p><strong>Joscha Bach </strong>ist Mitgründer von txtr und derzeit vor allem für die Bereiche Content und Produktmanagement im Endkundenbereich verantwortlich. Vor txtr hat er Informatik und Philosophie studiert und am Institut für Kognitionswissenschaft der Universität Osnabrück promoviert. Im Anschluss daran gründete er <a href="http://www.txtrblog.de/2009/10/interview-mit-ronnie-vuine-von-txtr-teil-1/" target="_blank">zusammen mit Ronnie Vuine die Firma Bookpac</a> und entwickelte Grundlagen für eine Dokumentenplattform, die sich heute unter der Oberfläche von <a href="http://txtr.com/" target="_blank">txtr.com</a> wiederfinden.</p>
<p>Bei meinem <a href="http://www.txtrblog.de/2010/02/ankundigungen-in-barcelona-eindrucke-aus-berlin/" target="_blank">Berlinbesuch im Februar </a>stand mir <a href="http://de.linkedin.com/pub/joscha-bach/7/677/634" target="_blank">Joscha Bach</a> freundlicherweise für einige Fragen zur Verfügung. Mit prüfungsbedingter Verspätung gibt es hier nun das Interview. Themen sind unter anderem die Problematik von DRM für eBook-Händler, zukünftige Verlage und die Social-Network-Ambitionen von txtr.com:</p>
<p><strong>Wie sieht es mit einer Desktop-App von txtr aus? Wird es ein Konkurrenzangebot zum nicht immer geliebten Adobe Digital Editions geben?</strong></p>
<p><strong>Joscha Bach: </strong>Ich glaube nicht. Das liegt daran, dass <a href="http://www.adobe.com/products/digitaleditions/" target="_blank">Digital Editions</a> ja nicht die einzige Lösung ist um EPUBs zu lesen und wir nicht denken, dass es sich lohnen würde, hier ein weiteres Konkurrenzangebot zu machen. Digital Editions mag zwar unbeliebt sein, aber es tut seinen Zweck. Im Augenblick ist es vor allem die Antwort auf das Bedürfnis Inhalte mit <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Adobe_Digital_Editions#Digital_rights_management" target="_blank">Adobe DRM</a> darzustellen.</p>
<p><strong>Adobe-DRM wird auch in euren EPUBs angewendet. Ist das eine zufriedenstellende Lösung?</strong></p>
<p><strong>Joscha Bach: </strong>Ich persönlich bin eher skeptisch, was die ökonomische Fähigkeit von Adobe DRM angeht. Sicherlich ist es eine Lösung, die gemessen an dem was technisch machbar ist, sehr weit vorne ist. Aber DRM an sich ist ein Problem. Dazu gehört vor allem, dass das Dokument an bestimmte Geräte gebunden wird. Diese Dokumente leben nun aber wahrscheinlich länger für den Kunden, als es dieses Gerät tut.</p>
<p>Für uns manifestiert sich das als ein Supportproblem. Das heißt, für so und so viele Dokumente mit Adobe DRM die wir verkaufen, haben wir so und so viele Kunden, die bei uns anrufen, weil sie Probleme damit haben, die durch das DRM bedingt sind. So ist etwa eine häufige Frage: „Ich habe hier dieses Dokument gekauft. Wie bringe ich es jetzt dazu, dass es auf meinem Gerät funktioniert?“.  Und dann geht es los: Wo gibt man die <a href="http://kb2.adobe.com/cps/167/tn_16721_ger_DE.html" target="_blank">Adobe ID</a> ein? Was ist eine Adobe ID? Wie ordnet man Dokumente der Adobe ID zu? Was wird da genau übertragen? Und so weiter. Es passieren also eine Reihe ziemlich hässlicher Sachen, bei denen man den Käufern erst einmal erklären muss, wie alles funktioniert.</p>
<p>Als Kunde bedenkt man nicht immer, dass dieses Erklären natürlich Geld kostet, weil wir jemanden bezahlen müssen, der das erledigt. Wenn man dann ökonomisch prüft, stellt man fest, dass man hier schnell mehr Geld ausgeben kann, als man mit dem Verkauf der Dokumente verdienen kann. Deshalb glaube ich nicht, dass die derzeitigen DRM-Technologien, die noch so supportbedürftig sind, auf Dauer für ein Unternehmen funktionieren. Da muss sich dringend etwas ändern.<br />
<br />
<span id="more-1156"></span></p>
<p><strong>Aus Kundensicht ist das ganze natürlich genauso problematisch – ich denke keiner ist besonders scharf darauf, extra beim Support anrufen zu müssen, nur um seine gekauften Inhalte lesen zu können. Sitzen also Kunden und Händler im gleichen Boot?</strong></p>
<p><strong>Joscha Bach:</strong> Das ist das andere Problem: DRM führt im Augenblick dazu, dass Kunden in die Tauschbörsen getrieben werden, was ja genau das Gegenteil von dem ist, was man eigentlich will. Ein DRM-geschütztes Dokument erlaubt es nicht, dass ich es so abspeichere, wie ich will &#8211; etwa damit ich es auch auf meinen späteren Geräten öffnen kann. Ich kann es nicht meiner Freundin geben. Ich kann nichts herauskopieren, um es etwa in einer wissenschaftlichen Arbeit zu verwenden. Ich kann nichts ausdrucken… Das sind aber alles Sachen, bei denen die Leute den Eindruck haben, dass sie legitimerweise möglich sein sollten, weil sie ein Papierbuch auch erlaubt. Das DRM bewirkt also gewissermaßen eine Verkrüppelung der Inhalte.</p>
<p>Wenn nun die Käufer Angst haben müssen, dass sie einen erworbenen Inhalt nicht mehr auf dem nächsten Gerät werden lesen können oder dass die zentrale DRM-Verwaltung irgendwann nicht mehr funktioniert, dann haben sie einen Grund, das Dokument vom DRM zu befreien – und für wirklich jeden Kopierschutz gibt es entsprechende Programme. Das macht aber Mühe und diese Mühe versuchen die Leute anschließend weiterzugeben, etwa indem sie die Dokumente, die sie mühsam geknackt haben, in Tauschbörsen hochladen, wo sie dann umgekehrt von der Mühe anderer profitieren können.</p>
<p>Das ist natürlich einerseits mangelndes Unrechtsbewusstsein, aber andererseits in gewisser Weise auch ein altruistischer Impuls, der hier dahintersteht. Häufig sind das Leute, die sehr wohl bereit wären, für die Inhalte Geld zu bezahlen. Aber wenn man derzeit das Dokument kauft, erhält man das schlechtere Dokument – nämlich das mit dem umständlichen DRM. Insofern ist es also nicht nur aus Sicht der Händler, sondern auch aus Kundensicht eine schlechte Sache.</p>
<p><strong>Ist DRM bei eBooks also grundsätzlich unangebracht?</strong></p>
<p><strong>Joscha Bach:</strong> Nein, es kann auch sein, dass dieser Adobe DRM-Schutz zu einem tragfähigen Modell führen wird. Wir wissen das derzeit jedoch noch nicht, weil der Markt wirklich noch sehr jung ist. Im Augenblick zumindest erhalte ich das Feedback von den Kunden und kann sehen, dass in dieser relativ frühen Anfangszeit noch Probleme mit der Technologie bestehen.</p>
<p>Was ich persönlich als Kunde wünschenswert finde und was sich ökonomisch als sinnvollste Variante durchsetzt, kann aber durchaus verschieden sein. Es gibt gewiss bestimmte Bereiche – sagen wir zum Beispiel Harry Potter oder ähnliches –, wo das Interesse eine Raubkopie zu machen, nicht nur da ist, weil der Inhalt teuer ist, sondern auch einfach weil die Durchdringung so groß ist, dass jeder jemanden kennt, der ein Original des Dokuments hat, und Raubkopien deswegen sehr schnell gemacht werden. Dann ist es ökonomisch gesehen wesentlich sinnvoller DRM zu haben. Welches Modell sich letztendlich durchsetzt, ist offen &#8211; das muss der Markt entscheiden.</p>
<p><strong>Warum beharren die meisten Verlage auf DRM?</strong></p>
<p><strong>Joscha Bach:</strong> Bei den Verlagen ist im Augenblick das Problem, dass sie sich einfach fürchten. Das ist auch verständlich, denn sie stehen unter dem Druck von Wirtschaftskrise und Medienwandel. Es ist eine Zeit von großen Umbrüchen und sie haben Angst, dass der neue Markt die etablierten Geschäftsmodelle zerstört.</p>
<p><strong>Inwiefern werden die etablierten Geschäftsmodelle durch eBooks bedroht?</strong></p>
<p><strong>Joscha Bach: </strong>Die etablierten Geschäftsmodelle gehen davon aus, dass man bestimmte Stückzahlen von Büchern zu möglichst hohen Preisen verkauft, um hohe Gewinnmargen zu erzielen. Wenn man nun den Preis der Bücher senkt, kann man zwar mehr verkaufen – aber nicht wesentlich mehr. Das liegt daran, dass der Zeitaufwand für den Konsum von Büchern höher ist als etwa bei Musik. Man kann einfach nicht so viele Bücher gleichzeitig lesen und man wird auch nur eine bestimmte Anzahl im Jahr lesen. Der Gedanke ist also der, dass die Kunden auf den Buchkauf verzichten, nicht weil der Preis zu hoch ist, sondern weil sie schon genug zu lesen haben.</p>
<p>Das führt zu einer ganzen Reihe von Strategien – zum Beispiel, dass man die Aufmerksamkeit gerne auf Bestseller richten will, weil sich da Aufwand und Werbekosten auf wenige Titel bündeln lassen. Aus diesem Grund ist es auch gut, nicht zu viele <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Backlist" target="_blank">Backlisttitel</a> im Regal zu haben, weil sie nur die Aufmerksamkeit von den Bestsellern ablenken und sich nicht so teuer und gewinnbringend verkaufen lassen.</p>
<p>Das ist natürlich eine ganz andere Strategie als im Internet, wo der Webspace im Vergleich zum Ladenraum so gut wie nichts kostet. Dort lassen sich die ganzen Inhalte, die früher gut gelaufen sind oder nur für kleinere Zielgruppen relevant sind, genauso präsentieren wie im Kaufhaus die Bestseller. Im Internet kann ich gewissermaßen das Regal genau auf den zuschneiden, der es sich ansieht, und so meine Inhalte in einem ganz anderen Auflösungsgrad präsentieren, als das in konventionellen Buchhandlungen möglich wäre.</p>
<p><strong>Aktuell wird auch die Diskussion über den angemessenen Preis von eBooks im Vergleich zu Papierbüchern geführt. Was ist der faire Preis für ein eBook?</strong></p>
<p><strong>Joscha Bach: </strong>Das muss sich erst noch herauskristallisieren. Ich vermute dass die Frage, was dieser faire Preis ist – also dieser Gleichgewichtspreis, bei dem die Verlage nicht weniger verdienen, als sie es heute mit Papierbüchern tun –, davon abhängt, wie stark die eBooks tatsächlich die Papierbücher kannibalisieren. Also: Wieviel nimmt ein verkauftes eBook vom Papierbuchmarkt weg? Im Augenblick ist das nicht viel – nicht zuletzt weil der eBook-Markt noch sehr klein ist. Deswegen werden in dieser Anfangszeit, in der der Markt aufgebaut wird, Kopierschutz und hoher Preis noch keine große Rolle spielen.</p>
<p>Langfristig kann ich mir aber gut vorstellen, dass ein ähnliches Modell entsteht, wie das, das es derzeit bei Apples App Store gibt, denn die Kosten, um ein Buch zu schreiben, sind durchaus mit den Kosten vergleichbar, um eine App zu entwickeln. Es könnte also sein, dass sich ein entsprechender Markt entwickelt, in dem nicht der Verleger das zentrale Element ist, sondern der Entwickler – also der Autor – und dazwischen nicht mehr der Handel steht, sondern der Aggregator.</p>
<p><strong>Welche Rolle spielen die Verlage in diesem „App-Store“-Modell?</strong></p>
<p><strong>Joscha Bach: </strong>Natürlich sind Verlage weiterhin wichtig, um eine Qualitätsauswahl zu treffen. Aber dabei ist die Rolle des Verlags nicht mehr die des Logistikers, der gedrucktes Papier herstellt und ausliefert, sondern es ist die Rolle von einer Marke bzw. von einem Label, das für eine bestimmte Art von Produkt steht. Die bestehenden Verlagsmodelle werden sich ändern. Genauso wie es Plattenlabel gibt, die ausschließlich aus Künstlern bestehen, wird es auch Verlage geben, die ausschließlich aus Autoren bestehen.</p>
<p><strong>In den USA gibt es dahingehend ja bereits <a href="http://www.e-book-news.de/direkt-publishing-mit-kindle-sony-reader-us-autoren-lassen-verlage-links-liegen/" target="_blank">erste Schritte</a>, etwa die Autoren des <a href="http://www.bookviewcafe.com/" target="_blank">Book View Cafe</a>. </strong></p>
<p><strong>Joscha Bach: </strong>Ja, zum Beispiel. Es ist natürlich immer ein Problem, wenn man ein Absatzgebiet hat, das von Künstlern und Kreativen dominiert wird, weil diese natürlich ein ganz anderes Geschäftsmodell haben als ein Händler. Der Händler sieht ein Publikum, das sich bestimmte Inhalte wünscht und auf der anderen Seite sieht er die Autoren, die bestimmte Inhalte anbieten. Dann fragt er sich, was von diesen Angeboten passt  zur Nachfrage und wie bringe ich das zusammen. Der Künstler dagegen sagt: „Ich habe genau dieses Angebot an die Welt und ich möchte, dass das alle haben wollen“ -  was natürlich viel problematischer ist. Als Künstler geht man also ein ganz anderes Risiko ein, wenn man alles auf diese Karte setzt. Das ist wichtig für die Kultur, aber kommerziell ganz ungünstig.</p>
<p><strong>Zum Ende hin noch einmal zurück zu txtr: Euer Konkurrent <a href="http://www.thecopia.com/" target="_blank">Copia</a> plant eine enge Verknüpfung von eBook Reader und Social Network. Eure Onlineplattform bietet ja ebenfalls einige Community-Features. Wird sich auch txtr zu einer Art Social Network für digitales Lesen entwickeln? </strong></p>
<p><strong>Joscha Bach: </strong>Ich sehe das kritisch, wenn man versucht, die Funktionalität von existierenden Sozialen Netzen zu duplizieren. Wesentlich sinnvoller finde ich es, dass man die bestehenden Sozialen Netze nutzt und in ihnen Widgets einführt, um die eigene Plattform einzubinden. Damit kann ich genau die Funktionalität hinzuzufügen, die in anderen Netzen noch fehlt. In der Regel sind die Leute ja schon in den Netzwerken und meist nicht daran interessiert, noch weiteren beizutreten. Für mich ist die Strategie also eher, nicht das <a href="http://www.facebook.com/" target="_blank">Facebook </a>für Bücher zu werden, sondern txtr an Facebook anzudocken – und genauso nicht das <a href="https://www.xing.com/" target="_blank">Xing </a>für Bücher zu werden, sondern für Xing maßgeschneidert eine txtr-Lösung zu bieten.</p>
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		<title>txtr und das iPad</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 19:44:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
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Seit am Mittwoch in San Francisco das iPad angekündigt wurde, streiten sich Apple-Fanboys und -Kritiker über die Erfolgsaussichten von Steve Jobs neuem Wunderkind und spekulieren über die Zukunft des digitalen Lesens. Nach der munteren Gerüchteküche im Vorfeld des Apple-Events, gibt es ausreichend Gesprächsstoff, um sich bis zum Release des iPads weiter mit Mutmaßungen und Prophezeiungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/ipad.jpg" rel="lightbox[904]"><img class="alignleft size-full wp-image-907" title="Apple's neuester Streich: Das iPad" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/ipad.jpg" alt="Apple's neuester Streich: Das iPad" width="208" height="277" /></a></p>
<p>Seit am Mittwoch in San Francisco das <a href="http://www.apple.com/de/ipad/" target="_blank">iPad </a>angekündigt wurde, streiten sich Apple-Fanboys und -Kritiker über die Erfolgsaussichten von Steve Jobs neuem Wunderkind und spekulieren über die Zukunft des digitalen Lesens. Nach der munteren Gerüchteküche im Vorfeld des Apple-Events, gibt es ausreichend Gesprächsstoff, um sich bis zum Release des iPads weiter mit Mutmaßungen und Prophezeiungen auszutoben.</p>
<p>Wenig Zeit für derartige Diskussionen werden die App-Programmierer haben, denn nach dem Erfolg des App-Stores auf iPod Touch und iPhone kann sich niemand erlauben, den nächsten &#8220;Goldrush&#8221; zu verschlafen. Daher werden sich nun zahlreiche  Softwareschmieden  mächtig ins Zeug legen, um pünktlich zum Erscheinen der ersten iPads ihre Programme fertig zu haben.</p>
<p><strong>txtr-App auf dem iPad</strong></p>
<p>Auch txtr <a href="http://blog.txtr.com/?p=417" target="_blank">hat gestern angekündigt</a> (<a href="http://txtr.com/text/cxx1g9" target="_blank">Pressemitteilung</a>), die eigene iPhone-App für das iPad fittmachen zu wollen &#8211; ein Schritt der schon seit den ersten Gerüchten über ein Apple-Tablet abzusehen war. Wenn alles läuft, wie von txtr geplant, wäre man zum Release der größte Anbieter an deutschsprachigen eBooks auf dem iPad. Auch die Tatsache, dass derzeit für das iPhone-OS allein die txtr-App eBooks mit Adobe-DRM  darstellen kann, wäre hier ein Marktvorteil.</p>
<p>Als problematisch könnte sich jedoch die Firmenpolitik von Apple erweisen. Für das iPhone und den iPod Touch wurden Programme, die explizit vorhandene Funktionen kopieren, in der Regel nicht zugelassen. Das mit dem iPad neu eingeführte <a href="http://www.apple.com/ipad/features/" target="_blank">iBooks </a>würde in direkter Konkurrenz zur iPhone App von txtr und anderen Mitbewerbern wie Stanza, Kobo oder der Kindle-App stehen. Es bleibt abzuwarten, wie Apple hier vorgehen wird. Womöglich stellt sich dieses Problem in Europa für den Anfang jedoch erst gar nicht, wenn iBooks &#8211; <a href="http://www.engadget.com/2010/01/28/ipad-ibooks-will-be-us-only/" target="_blank">wie von Engadget vermutet</a> &#8211; vorerst nur in den USA erhätlich sein wird.</p>
<p><strong>Gewinner oder Verlierer?</strong></p>
<p>Gegenüber <a href="http://www.gruenderszene.de/news/die-ipad-mania-one-question-interview-mit-txtr-ceo-christophe-maire/" target="_blank">Gründerszene.de begrüßte txtr-CEO Christoph Maire in einem Kurzinterview</a> die Ankündigung des iPads, da es die Digitalisierungsprozesse in der Verlagsbranche beschleunige und auch das Angebot im ePub-Format anwachsen werde. Durch die eigene iPhone-App sieht Maire das Unternehmen auch auf dem iPad gut aufgestellt. Gleichzeitig verteidigt er aber das Konzept von txtr mit einem vom iBookstore unabhängigen Content-Angebot, einem eigenen eBook Reader und eigenen Verlags- und Mobilfunkpartnern. Der eInk-Technologie des txtr Readers bescheinigt er aufgrund ihrer Lesequalität weiterhin ihre Daseinsberechtigung.</p>
<p>Auch<a href="http://www.lesen.net/" target="_blank"> Johannes Haupt, von lesen.net,</a> kommt in seiner Auflistung &#8220;<a href="http://www.lesen.net/ebooks/apple-ipad-gewinner-und-verlierer-2204/" target="_blank">Apple iPad: Gewinner und Verlierer</a>&#8221; zu dem Schluss, dass txtr durch eine eigene App vom iPad profitieren könnte. Er stellt außerdem heraus, dass vor allem größere eReader, wie die angekündigten Modelle von PlasticLogic und Hearst vom iPad bedroht werden. Kleinere eReader von Amazon bis txtr sieht er aufgrund von eInk (Lesbarkeit, Laufzeit), Kompaktheit und Preis nicht direkt gefährdet.</p>
<p><strong>&#8220;Vernetzt Lesen&#8221; auch auf dem iPad</strong></p>
<p>In Anbetracht des iPads zeigen sich für txtr erneut die Vorteile ihres Konzepts des &#8220;vernetzten Lesens&#8221;. Da sich die Dienste von txtr.com flexibel für verschiedene Lesegeräte anpassen lassen, kann das iPad letztendlich als eine weitere Zugangsmöglichkeit zum persönlichen &#8220;eBook-Regal&#8221; genutzt werden, wie sie gerade für Gelegenheitsleser ausreichend sein dürfte. Der txtr Reader dagegen verspricht dank eInk-Display, Produktergonomie und seiner Spezialisierung auf die Lesefunktion unverändert ein sehr interessantes Gerät für Vielleser zu werden.</p>
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		<title>Newsbits: txtr Logo, MR-Review, Computerwelt-Artikel</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 15:55:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während der endgültige Release des txtr Readers aufgrund der anhaltenden Produktionsschwierigkeiten weiter auf sich warten lässt, gibt es dennoch einige Neuigkeiten zu vermelden:
Logo- und Designwechsel bei txtr

Mit der Übernahme des neuen Layouts im offiziellen Blog von txtr und bei Twitter ist der Designwechsel nun beinahe abgeschlossen &#8211; es fehlt nur noch die Facebook-Page. Wie txtr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während der endgültige Release des txtr Readers aufgrund der anhaltenden Produktionsschwierigkeiten weiter auf sich warten lässt, gibt es dennoch einige Neuigkeiten zu vermelden:</p>
<p><strong>Logo- und Designwechsel bei txtr<br />
</strong></p>
<p>Mit der Übernahme des neuen Layouts <a href="http://blog.txtr.com/" target="_blank">im offiziellen Blog von txtr</a> und bei Twitter ist der <a href="http://www.txtrblog.de/2010/01/txtr-com-erhalt-neues-design-und-logo/" target="_blank">Designwechsel </a>nun beinahe abgeschlossen &#8211; es fehlt nur noch die <a href="http://www.facebook.com/pages/txtr/44720663212?ref=nf" target="_blank">Facebook</a>-Page. Wie txtr auf Nachfrage bestätigt hat, gilt der Wechsel des Logos für das gesamte Unternehmen. Die Verpackung des txtr Readers soll dementsprechend angepasst werden.</p>
<p><strong>txtr Review bei MobileRead</strong></p>
<p>Im <a href="http://www.mobileread.com/forums/forumdisplay.php?f=159" target="_blank">deutschen MobileRead-Forum</a> hat Moderator <a href="http://www.mobileread.com/forums/member.php?u=14233" target="_blank">Netseeker </a>ein Review zum derzeitigen Angebot von txtr (txtr.com, Store, iPhone App, Tools &#8211; nicht den txtr Reader)  geschrieben. Er bringt dabei einige Verbesserungswünsche an, fällt aber insgesamt ein positives Urteil.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><a href="http://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=71061#" target="_blank">&gt; txtrs vernetztes Lesen im Review</a></p>
<p><strong>Artikel zu txtr bei Computerwelt.at</strong></p>
<p>Schon vor beinahe zwei Wochen hat<a href="http://www.computerwelt.at/detailArticle.asp?a=125957&amp;n=6" target="_blank"> Computerwelt.at einen Artikel über txtr</a> und die Schwierigkeiten bei der Serienproduktion des Readers veröffentlicht. Interessant sind darin vor allem die Aussagen von<a href="http://reader.txtr.com/de/ueber-txtr/management/" target="_blank"> Ulrik Deichsel (Head of Business Development)</a>, der den hohen Stellenwert der Großkunden für txtr betont (&#8220;Dennoch stelle man sich &#8216;eher die Frage, wie wir den Bedarf von interessierten Großkunden stillen können, als dass wir Angst haben, unsere Produkte nicht los zu werden&#8217;&#8221;). Dies lässt sich als Hinweis darauf deuten, dass txtr bereits in Verhandlungen mit etwaigen Partnern für <a href="http://reader.txtr.com/de/partner-und-entwickler/oem-loesungen/" target="_blank">White-Label-Lösungen</a> steht. Ebenfalls bekräftigt Deichsel laut <a href="http://www.computerwelt.at/" target="_blank">Computerwelt.at</a> die Pläne, den txtr Reader auch bald in Österreich anbieten zu wollen.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><a href="http://www.computerwelt.at/detailArticle.asp?a=125957&amp;n=6" target="_blank">&gt; E-Book-Reader &#8220;txtr&#8221; hat Startschwierigkeiten</a></p>
<h3  class="related_post_title">Mehr zum Thema:</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.txtrblog.de/2010/02/ipad-vaporware-und-das-neue-txtr-logo-kurzinterview-mit-christophe-maire-ceo-von-txtr/" title="iPad, Vaporware und das neue txtr-Logo: <br /> Kurzinterview mit Christophe Maire (CEO von txtr)">iPad, Vaporware und das neue txtr-Logo: <br /> Kurzinterview mit Christophe Maire (CEO von txtr)</a></li><li><a href="http://www.txtrblog.de/2010/01/txtr-und-das-ipad/" title="txtr und das iPad">txtr und das iPad</a></li><li><a href="http://www.txtrblog.de/2009/12/das-offizielle-txtr-forum-ist-da/" title="Das offizielle txtr Forum ist da">Das offizielle txtr Forum ist da</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>txtr.com erhält neues Design und Logo</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 14:17:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Beta]]></category>
		<category><![CDATA[txtr]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern wurde damit begonnen, das in Aussicht gestellte Update von txtr.com aufzuspielen. Dabei wurde das Layout gründlich erneuert und der schon seit einigen Tagen neu gestalteten txtr Reader Website angeglichen.





Das neue Design ist minimalistischer gehalten als noch in der Vorgängerversion (Screenshot zum Vergleich) und kann mit einer besseren Übersichtlichkeit punkten. Der Designwechsel scheint ebenso mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern wurde damit begonnen, <a href="http://www.txtrblog.de/2010/01/das-ende-des-meisters-naht/" target="_blank">das in Aussicht gestellte Update von txtr.com</a> aufzuspielen. Dabei wurde das Layout gründlich erneuert und der schon seit einigen Tagen neu gestalteten <a href="http://reader.txtr.com/" target="_blank">txtr Reader Website</a> angeglichen.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl id="attachment_851" class="wp-caption aligncenter" style="width: 220px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/txtrcomneu.jpg" rel="lightbox[842]"><img class="size-medium wp-image-851 " title="Das neue Design auf txtr.com" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/txtrcomneu-300x242.jpg" alt="Das neue Design auf txtr.com" width="210" height="169" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Das neue Design ist minimalistischer gehalten als noch in der Vorgängerversion (<a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/txtr.com_screenshot.jpg" target="_blank" rel="lightbox[842]">Screenshot zum Vergleich</a>) und kann mit einer besseren Übersichtlichkeit punkten. Der Designwechsel scheint ebenso mit einem Wechsel des offiziellen txtr.com-Logos einherzugehen. So wurde die bisherige Kombination aus grafischem Symbol und Firmennamen durch einen schlichten, schwarzen Schriftzug mit Apostroph ersetzt.</p>
<table style="text-align: center; border: 0px; margin-right: auto; margin-left: auto;">
<tbody>
<tr style="text-align: center;">
<td><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/txtr_logo_rgb_1000x400px_white.png" rel="lightbox[842]"><img class="size-medium wp-image-845 " title="Das bisherige Logo von txtr" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/txtr_logo_rgb_1000x400px_white-300x120.png" alt="Das bisherige Logo von txtr" width="240" height="96" /></a></td>
<td><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/txtr_logo_quote_60.png" rel="lightbox[842]"><img class="size-full wp-image-844 " title="Das neue Logo von txtr" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/txtr_logo_quote_60.png" alt="Das neue Logo von txtr" width="120" height="60" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Bisheriges Logo</em></td>
<td><em>Neues Logo</em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Ob sich der Wechsel des Logos nur auf txtr.com oder das gesamte Unternehmen bezieht, ist derzeit offen, da noch keine offizielle Stellungnahme zur neuen txtr.com Version vorliegt. Daher ist ebenfalls noch unklar, ob es sich bei dem aktuellen Layout bereits um den endgültigen Stand handelt. Im Moment scheint vor allem die Navigationsleiste neu gestaltet worden zu sein, während der Content selbst größtenteils weiter im alten Design dargestellt wird. Sobald es  entsprechende Neuigkeiten gibt, wird dieser Post upgedatet.</p>
<p><strong>Fortschritte  bei Performance und Suche<br />
</strong></p>
<p>Auch unter der Oberfläche hat sich etwas getan. Als erstes fällt auf, dass die Performance der Seite spürbar verbessert wurde. Die Navigation durch die Onlineplattform ist nun um einiges flüssiger und damit auch angenehmer.</p>
<p>An Funktionen wurde wie angekündigt die Suche überarbeitet, die nun mehr Suchkriterien zur Auswahl stellt. Zudem wurde die Darstellung der Suchergebnisse verbessert. Diese lassen sich nun nach Jahr, Autor, Titel und Preis sortieren und werden von Empfehlungen für ähnliche Ordner und Tags flankiert.</p>
<p>In der Navigationsleiste wurde neu der Menüpunkt  &#8220;Community&#8221; hinzugefügt. Bisher führt dieser nur zur Nutzer-Suche, es ist jedoch davon auszugehen, dass hier künftig die geplante Gruppen-Funktion und eventuell das <a href="http://forum.txtr.com/" target="_blank">Forum</a> beheimatet werden. Das persönliche Dashboard ist nun über den Menüpunkt &#8220;ICH&#8221; zu erreichen.</p>
<p>Eine weitere Neuerung versteckt sich in den Einstellungen unter Social Networking (ICH &gt; Profil &gt; Profil und Einstellungen ändern &gt; Social Networking). Hier lässt sich nun die eigene Adobe ID samt Passwort hinterlegen, &#8220;um DRM geschützte Inhalte auf dem txtr Reader und dem iPhone zu lesen&#8221;. Der bisherige Umweg, das iPhone erst per Kaufvorgang freischalten zu müssen, um DRM geschützte eBooks, die nicht im txtr Store erworben wurden, öffnen zu können, könnte damit also in naher Zukunft nicht mehr nötig sein.</p>
<p><strong>Priorität &#8220;Lesen&#8221;</strong></p>
<p>Der Grund für den Wechsel von Logo und Layout scheint klar zu sein: Der Webauftritt von txtr wird mehr an die Gerätephilosophie des Readers angepasst und vom Web-2.0-Image mehr in Richtung des Schwerpunktes Lesen (Vgl. <a href="http://reader.txtr.com/de/ueber-txtr/vision/" target="_blank">Vision und Manifesto von txtr</a>) getrimmt. Dieser Wechsel ist konsequent, da mit jedem Mitbewerber, der einen multifunktionalen Reader auf den Markt bringt, der Fokus des txtr Readers auf das Leseerlebnis als Kaufargument an Bedeutung gewinnt.</p>
<p>Die volle Konzentration auf das  Konzept &#8220;Serious Reading&#8221;, wie es von txtr gerne genannt wird, könnte in dem sich etablierenden eReader-Markt eine geräumige, komfortable &#8220;Nische&#8221; sein. Die Frage ist, ob die Gruppe der Serious Reader derzeit nicht noch lieber beim Papierbuch bleibt? Dies wird sich erst beantworten lassen, wenn die ersten Lesegeräte auch wirklich ausgeliefert und getestet wurden. Zum aktuellen Stand der Produktionsprobleme und der Auslieferung ist im Laufe der nächsten Woche mit Neuigkeiten zu rechnen (Vgl. <a href="http://twitter.com/_txtr/status/7515802854" target="_blank">Twitter </a>&amp; <a href="http://www.yellowtab.com/2010/01/txtr-auslieferung-verzogert-sich-noch-etwas/" target="_blank">Post bei Yellowtab</a>).</p>
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		<title>Das Ende des Meisters naht</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 11:21:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Beta]]></category>
		<category><![CDATA[CES]]></category>
		<category><![CDATA[eReader]]></category>
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		<category><![CDATA[txtr.com]]></category>
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		<description><![CDATA[Hat hier jemand etwa zuviel Krabat gelesen? Nein, es geht um die aktuelle Beta-Version von txtr.com, die auf den Namen &#8220;Meister&#8221; hört &#8211; eine Anspielung auf Michail Bulgakows &#8220;Meister und Margarita&#8221; (Vgl. Das Geheimnis der txtr.com Beta-Namen).
Voraussichtlich morgen wird nun der &#8220;Meister&#8221; abgelöst, darauf deutet ein Beitrag von Joscha gestern im offiziellen txtr Forum hin:
Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hat hier jemand etwa zuviel Krabat gelesen? Nein, es geht um die aktuelle Beta-Version von txtr.com, <a href="http://www.txtrblog.de/2009/09/meisterhaft-txtr-com-eroffnet-ebook-store/" target="_blank">die auf den Namen &#8220;Meister&#8221; hört</a> &#8211; eine Anspielung auf Michail Bulgakows &#8220;Meister und Margarita&#8221; (Vgl. <a href="http://www.txtrblog.de/2009/10/das-geheimnis-der-txtr-com-beta-namen/" target="_blank">Das Geheimnis der txtr.com Beta-Namen</a>).</p>
<p>Voraussichtlich morgen wird nun der &#8220;Meister&#8221; abgelöst, darauf deutet <a href="http://forum.txtr.com/viewtopic.php?f=19&amp;t=18&amp;p=55#p55" target="_blank">ein Beitrag von Joscha gestern im offiziellen txtr Forum hin</a>:</p>
<blockquote><p>Mit dem neuen Release (übermorgen!) gibt es eine &#8220;Powersuche&#8221; &#8211; da kann man die Query so bauen, daß keine Gatherer-Sachen gefunden werden.</p></blockquote>
<p>Welche Neuerungen neben einer verbesserten Suche noch zu erwarten sind, lässt sich bisher nur vermuten. Denkbar wären etwa neue Community-Funktionen, wie etwa Gruppen oder Pinnwände, und vor allem weitere Optimierungen hinsichtlich der Vernüpfung von  txtr.com mit den txtr Readern.</p>
<p><strong>CES in Las Vegas</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-834" title="CES Logo" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/ces.jpg" alt="CES Logo" width="229" height="136" /></p>
<p>Während sich immer noch kein Besitzer eines txtr Readers öffentlich geoutet hat, gibt es dieser Tage allerlei <a href="http://www.google.com/reader/shared/user/17108090224312824350/label/Feed%20-%20txtrblog%27s%20reading%20recommendations%20on%20eBooks%20and%20eReaders" target="_blank">interessante Neuigkeiten</a> von der vom 7. bis 10 Januar in Las Vegas stattfindenden<a href="http://www.cesweb.org/" target="_blank"> CES 2010</a> (Consumer Electronics Show), der internationalen Leitmesse im Bereich Unterhaltungselektronik. So haben etwa <a href="http://www.youtube.com/watch?v=nyUFfSkIUzk" target="_blank">Liquavista </a>und <a href="http://www.engadget.com/2010/01/07/mirasol-shows-prototype-reader-like-device-playing-back-color-vi/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+weblogsinc%2Fengadget+%28Engadget%29&amp;utm_content=Google+Reader" target="_blank">Mirasol </a>ihre Prototypen neuer Displaytechnologien gezeigt, Samsung zwei eigene eReader vorgestellt und<a href="http://www.google.com/reader/shared/user%2F17108090224312824350%2Flabel%2FTablet" target="_blank"> einige Hersteller neue Tablet Computer angekündigt</a>.</p>
<p>Auch txtr ist mit einem neuen Mitarbeiter auf der CES vertreten, Andrew Rhomberg. <a href="http://blog.txtr.com/?p=377" target="_blank">Wie das offizielle Blog von txtr mitteilt</a>, ist er künftig verantwortlich für das International Sales &amp; Business Development. Auf der CES wird er, seinem <a href="http://uk.linkedin.com/in/arhomberg" target="_blank">LinkedIN-Profil</a> nach zu urteilen, die <a href="http://reader.txtr.com/de/partner-und-entwickler/oem-loesungen/" target="_blank">White Label Lösungen</a> von txtr vermarkten und neue <a href="http://reader.txtr.com/de/partner-und-entwickler/vertriebspartner/" target="_blank">Content- und Vertriebspartner</a> für Großbritannien, Skandinavien und die USA suchen.</p>
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		<title>txtr iPhone App v2 &#8211; Workaround für nicht im txtr Store gekaufte EPUBs</title>
		<link>http://www.txtrblog.de/2009/12/txtr-iphone-app-v2-workaround-fur-nicht-im-txtr-store-gekaufte-epubs/</link>
		<comments>http://www.txtrblog.de/2009/12/txtr-iphone-app-v2-workaround-fur-nicht-im-txtr-store-gekaufte-epubs/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 09:27:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[txtr.com]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie bereits gestern angekündigt, hat txtr heute eine Anleitung veröffentlicht, wie sich in der neuen Version der iPhone App auch DRM-geschützte EPUBs und PDFs betrachten lassen, die nicht im txtr Store gekauft wurden. Hier der Workaround wie er von Birte im offiziellen Blog von txtr gepostet wurde:
Wer ein DRMtes eBook bei Libreka oder anderswo kauft, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie bereits gestern angekündigt, hat txtr heute eine Anleitung veröffentlicht, wie sich in der neuen Version der iPhone App auch DRM-geschützte EPUBs und PDFs betrachten lassen, die nicht im txtr Store gekauft wurden. Hier der Workaround wie er <a href="http://blog.txtr.com/?p=356" target="_blank">von Birte im offiziellen Blog von txtr gepostet</a> wurde:</p>
<blockquote><p>Wer ein DRMtes eBook bei Libreka oder anderswo kauft, kriegt eine Datei mit der Endung “acsm” ausgeliefert. Die kann man bei txtr.com im Moment noch nicht hochladen, und das bedeutet erstmal, man kriegt das Buch nicht in der txtr iPhone App zu sehen. Es gibt aber einen Trick:</p>
<p>1. Voraussetzung ist, daß man zumindest einmal ein Buch aus dem txtr Store  gekauft hat, damit die DRM-Aktivierung für das iPhone getriggert wird. Wer nicht viel Geld ausgeben will für die Aktivierung, kann z.B. das hier kaufen:</p>
<p>http://txtr.com/text/bsycz9</p>
<p>1,25€ machen ja nun echt nicht arm.</p>
<p>2. Das ePub jetzt mit dem iPhone downloaden. Das iPhone fragt nach der Adobe-ID — wer eine hat, kann die hier verwenden, alle anderen müssen jetzt eine erstellen bei Adobe. Sobald das bei uns gekaufte ePub geht, gehen alle ePubs, die mit derselben Adobe-ID verknüpft sind. Das war der Sinn der Übung. Wichtig ist, für die Adobe Digital Editions-Installation auf dem Desktop und unsere iPhone App <em>dieselbe</em> Adobe ID zu verwenden. Wer sein Digital Editions beim ersten Benutzen nicht aktiviert hat, muß unbedingt neu installieren und mit einer richtigen Adobe ID aktivieren!</p>
<p>3. Jetzt Das fremde acsm-File (um das es eigentlich geht) erstmal ganz normal mit Adobe Digital Editions auf dem Desktop aufmachen (im Adobe-Jargon heißt das “fulfillen”).</p>
<p>4. Digital Edition erzeugt dann im lokalen Filesystem eine ePub-Datei. Auf dem Mac ist das in ~/Dokumente/Digital Editions/ — also im Homeverzeichnis des Users. Da entsteht ein (DRM-verschlüsseltes) ePub. Das kann man auf txtr.com hochladen.</p>
<p>5. Auf txtr.com kann man das ePub dann natürlich nicht lesen – es ist verschlüsselt und unser Server kann’s nicht aufmachen.</p>
<p>6. Auf dem iPhone kann man’s aber downloaden — wenn alles geklappt hat, müsste man es jetzt lesen können.</p>
<p>Das ist recht lästig, aber dieses DRM-Zeug ist kompliziert und man wird uns sicherlich verzeihen, daß wir den Prozess für unseren eigenen Shop <em>zuerst </em>einfach gemacht haben. Eine der nächsten txtr.com-Versionen wird das direkte Uploaden von fremden acsm-Dateien unterstützen, dann wird das alles sehr viel einfacher.</p></blockquote>
<p>Für Rückfragen verweise ich auf den entsprechenden<a href="http://forum.txtr.com/viewforum.php?f=23" target="_blank"> Thread im neuen offiziellen txtr Forum</a>.</p>
<p>Währenddessen hat sich<a href="http://www.lesen.net/software/txtr-app-im-test-mehr-waere-mehr-1852/" target="_blank"> Johannes von lesen.net</a> die App einmal näher angeschaut und einem ersten Test unterzogen. Da ich selbst über kein iPhone/iPod touch verfüge, empfehle ich an dieser Stelle<a href="http://www.lesen.net/software/txtr-app-im-test-mehr-waere-mehr-1852/" target="_blank"> seinen Artikel &#8220;txtr-App im Test: Mehr wäre mehr&#8221;</a> weiter.</p>
<p>Er hat den obigen Workaround auch selbst herausgefunden und bereits verschlüselte EPUBs anderer eBook-Shops auf dem iPhone lesen können. Neben dem Lob für die erste Umsetzung zur Anzeige DRM-geschützter Dokumente auf dem iPhone bringt er allerdings auch mehrere Kritikpunkte v.a. was Bedienung und den weiteren Funktionsumfang angeht.</p>
<h3  class="related_post_title">Mehr zum Thema:</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.txtrblog.de/2009/12/how-to-import-adobe-drm-protected-epubs-into-txtr-iphone-app/" title="How to import Adobe DRM protected EPUBs into txtr iPhone app">How to import Adobe DRM protected EPUBs into txtr iPhone app</a></li><li><a href="http://www.txtrblog.de/2009/12/apple-schaltet-v-2-0-der-txtr-iphone-app-frei-say-hello-to-drm-epub-support/" title="Apple schaltet v.2.0 der txtr iPhone App frei &#8211; Say hello to DRM-EPUB">Apple schaltet v.2.0 der txtr iPhone App frei &#8211; Say hello to DRM-EPUB</a></li><li><a href="http://www.txtrblog.de/2009/09/meisterhaft-txtr-com-eroffnet-ebook-store/" title="&#8220;Meisterhaft&#8221; &#8211; txtr.com eröffnet eBook Store">&#8220;Meisterhaft&#8221; &#8211; txtr.com eröffnet eBook Store</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>How to import Adobe DRM protected EPUBs into txtr iPhone app</title>
		<link>http://www.txtrblog.de/2009/12/how-to-import-adobe-drm-protected-epubs-into-txtr-iphone-app/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 08:53:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Adobe Digital Editions]]></category>
		<category><![CDATA[DRM]]></category>
		<category><![CDATA[English Article]]></category>
		<category><![CDATA[EPUB]]></category>
		<category><![CDATA[Iphone]]></category>
		<category><![CDATA[txtr.com]]></category>

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		<description><![CDATA[To prevent misunderstandings for foreign readers: This is not the official blog of txtr but an unofficial fan project &#8211; the official blog can be found here .  Also txtr has an official forum for its iPhone app.
The new version version 2.0 of the free txtr iPhone app recently released boasts with the ability to [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>To prevent misunderstandings for foreign readers: This is not the official blog of txtr but an unofficial fan project &#8211; <a href="http://blog.txtr.com/" target="_blank">the official blog can be found here </a>.  Also txtr has an <a href="http://forum.txtr.com/viewforum.php?f=23" target="_blank">official forum for its iPhone app</a>.</em></p>
<p>The new version version 2.0 of the free txtr iPhone app recently released boasts with the ability to display Adobe DRM protected EPUBs. A really nice feature if there wasn&#8217;t a catch: it only seems to work smoothly with eBooks you purchased via the txtr Store.</p>
<p><strong>Regional licenses as obstacles</strong></p>
<p>For foreign users this is the obstacle &#8211; I quote <a href="http://www.teleread.org/2009/12/10/txtr-iphone-app-displays-adobe-drmed-ebooks/#comment-1150686" target="_blank">Joscha&#8217;s (txtr staff) commentary</a> on this topic on <a href="http://www.teleread.org/2009/12/10/txtr-iphone-app-displays-adobe-drmed-ebooks/" target="_blank">teleread.org</a>:</p>
<blockquote><p>As some of you know, I am working at txtr. You know what? We can not sell our books to you, no matter how much we want to. – Because books come with regional licenses, and even though they are just a bunch of bytes floating through the intarwebs, the current rights situation limits where we are allowed to let them flow to. So, no txtr Store in the US of A for now. Until we have acquired American licenses, and implemented a process to separate our platform into different regions.</p>
<p>On the other hand, it is technically possible to import Adobe DRM files that you have bought elsewhere into the txtr application. But at the moment that would require a working DRM pairing between your Adobe ID and txtr, which at the moment <strong>won’t work without a German authentication (usually via credit card</strong>). This is not a legal, but only a technical problem, however, and we will build a solution for it soon.</p></blockquote>
<p><strong>Translation of the official workaround</strong></p>
<p>Until future versions of txtr.com will support the upload of &#8220;.asm&#8221; files from other eBook shops, for German users txtr has provided a work around which enables you to read any Adobe DRM-protected EPUB in the txtr iPhone app. Even though it seems not to work for non-German users I made a complete translation of the<a href="http://blog.txtr.com/?p=356" target="_blank"> original German post by Birte (txtr staff) in the official txtr blog</a> which gives the instructions &#8211; maybe it&#8217;s of some use to you if you somehow happen  to get this German authentication <img src='http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  (use at your own risk!):<span id="more-742"></span></p>
<blockquote><p>Here the promised instructions on how to read EPUBs on your iPhone that not have been purchased from the txtr Store</p>
<p>If you buy a DRM protected EPUB not at txtr Store but elswhere (e.g. libreka.de) you will get a file with the extension &#8220;.acsm&#8221;. This  file type is not yet supported by txtr.com which means that you won&#8217;t be able to get the eBook into your txtr iPhone app. But there exists a workaround</p>
<p>1) To trigger the DRM activation of your iPhone, you need to buy a book from txtr Store. If you don&#8217;t want to spend much money on the activation, you coul buy this one for example<br />
<a href="http://txtr.com/text/bsycz9">http://txtr.com/text/bsycz9</a><br />
1,25 € (1,85 $) really won&#8217;t make you poor</p></blockquote>
<blockquote><p>2) Now download the EPUB on your iPhone. The iPhone will then ask you for your Adobe ID &#8212; if you already got one, you can use it here, else you will have to create a new one at Adobe. As soon as the EBPUB works you purchased at our store, all other EPUBs that are connected to the same Adobe ID will work. That was the trick. It is important that you use the <em>same </em>Adobe ID for your Adobe Digital Editions installation on your desktop and our iPhone App. Anyone who has not activated his Digital Editions on the first start will have to reinstall it and activate it using a valid Adobe ID!</p></blockquote>
<blockquote><p>3) Now simply open the non-txtr .acsm file (that&#8217;s what we want in the end) in Adobe Digital Editions on your desktop computer (in Adobe slang that&#8217;s called  &#8220;fullfilling&#8221;)</p></blockquote>
<blockquote><p>4) Digital Editions will now create a EPUB file in the local file system. On a mac you will find this in ~/Documents/Digital Editions/ &#8212; the home folder of the user. There you will find a (DRM-protected) EPUB which you can upload to txtr.com.</p></blockquote>
<blockquote><p>5) On txtr.com you won&#8217;t be able to read it &#8211; as it is encrypted and our servers therefore are not able to open it.</p></blockquote>
<blockquote><p>6) But you can download it to your iPhone &#8212; if everything worked fine you should now be able to read it there.</p></blockquote>
<blockquote><p>This is really annoying, but all this DRM stuff really is complicated and one should excuse us that we have ensured an easy use for our own shop <em>first</em>. One of the next versions of txtr.com will support the direct upload of non-txtr .acsm files and then make everything a lot easier.</p></blockquote>
<p>For further discussion you might want to visit the <a href="http://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=64975" target="_blank">respecive thread on the MobileRead forum</a>. As I don&#8217;t own an iPhone or iPod touch I can&#8217;t test this workaround even here in Germany &#8211; <a href="http://www.lesen.net/software/txtr-app-im-test-mehr-waere-mehr-1852/" target="_blank">Johannes from lesen.net has proven that it works</a>, though. Good luck trying around &#8211; but remember it&#8217;s at your own risk.</p>
<h3  class="related_post_title">Mehr zum Thema:</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.txtrblog.de/2009/09/meisterhaft-txtr-com-eroffnet-ebook-store/" title="&#8220;Meisterhaft&#8221; &#8211; txtr.com eröffnet eBook Store">&#8220;Meisterhaft&#8221; &#8211; txtr.com eröffnet eBook Store</a></li><li><a href="http://www.txtrblog.de/2010/04/drm-zukunftige-verlage-und-soziale-netzwerke-interview-mit-joscha-bach-von-txtr/" title="DRM, zukünftige Verlage und Soziale Netzwerke: <br /> Interview mit Joscha Bach von txtr">DRM, zukünftige Verlage und Soziale Netzwerke: <br /> Interview mit Joscha Bach von txtr</a></li><li><a href="http://www.txtrblog.de/2009/12/txtr-iphone-app-v2-workaround-fur-nicht-im-txtr-store-gekaufte-epubs/" title="txtr iPhone App v2 &#8211; Workaround für nicht im txtr Store gekaufte EPUBs">txtr iPhone App v2 &#8211; Workaround für nicht im txtr Store gekaufte EPUBs</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Apple schaltet v.2.0 der txtr iPhone App frei &#8211; Say hello to DRM-EPUB</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 10:19:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[DRM]]></category>
		<category><![CDATA[EPUB]]></category>
		<category><![CDATA[Iphone]]></category>
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		<category><![CDATA[txtr]]></category>
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		<description><![CDATA[




Die schon auf der Frankfurter Buchmesse angekündigte Version 2 der txtr iPhone-Anwendung ist seit kurzem über den App Store erhältlich. Besitzer eines iPhones oder eines iPod touchs können sich das kostenlose Tool hier herunterladen.
Die überarbeitete zweite Version der txtr-Anwendung war schon vor Wochen fertiggestellt worden,  hing jedoch im Apple-Loop fest. Heiß erwartet wurde das Tool [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_728" class="wp-caption alignleft" style="width: 178px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/iPhone-App.jpg" rel="lightbox[726]"><img class="size-medium wp-image-728  " title="txtr iPhone App" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/iPhone-App-208x300.jpg" alt="txtr iPhone App" width="168" height="243" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Die schon auf der Frankfurter Buchmesse angekündigte Version 2 der txtr iPhone-Anwendung ist seit kurzem über den App Store erhältlich. Besitzer eines iPhones oder eines iPod touchs können sich das kostenlose Tool<a href="http://txtr.com/#iphone" target="_blank"> hier herunterladen</a>.</p>
<p>Die überarbeitete zweite Version der txtr-Anwendung war schon vor Wochen fertiggestellt worden,  hing jedoch im Apple-Loop fest. Heiß erwartet wurde das Tool vor allem wegen dem angekündigtem Feature, EPUBs mit Adobe-Kopierschutz zu unterstützen.</p>
<p>Mit einiger Verzögerung ist dies nun möglich: Dank der Version 2.0 lassen sich auch auf dem iPhone oder iPod touch DRM-geschützte eBooks im EPUB-Format lesen.  Der direkte Kauf von eBooks über den txtr Store ist jedoch noch nicht möglich, dafür ist immer noch der Umweg über einen Rechner nötig.</p>
<p>Wer die neue Funktion testen will, aber erstmal noch kein Geld für eBook ausgeben will, der sollte heute bei <a href="http://www.libreka.de/" target="_blank">libreka </a>vorbeischauen. Im <a href="http://advent.libreka.de/adventskalender/adventskalender.html" target="_blank">libreka-Adventskalender</a> gibt es heute im Rahmen des Download Days nämlich<strong> zwei kostenlose eBooks</strong> mit Adobe-DRM:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.libreka.de/cart?cartaddisbn=9783821865010-9783821885223" target="_blank">Judith-Maria Gillies, Unsere Nullerjahre</a></li>
<li><a href="http://www.libreka.de/cart?cartaddisbn=9783593385327-9783593404219" target="_blank">Brigitte Franke/Christoph Burgmer, <span>WISO</span>-Meine Rechte im Job</a></li>
</ul>
<p>Da ich selbst nicht zu den iPhone-Besitzern zähle, würde ich mich über eure Rückmeldungen freuen: Verlief das Update der iPhone-Anwendung bei euch erfolgreich? Hattet ihr Probleme beim aktivieren eures Gerätes bei Adobe? Seid ihr zufrieden mit der Darstellung der EPUB-Dokumente?</p>
<p><strong>Update 11:45h:</strong> <a href="http://www.txtrblog.de/2009/12/apple-schaltet-v-2-0-der-txtr-iphone-app-frei-say-hello-to-drm-epub-support/#comment-279" target="_blank">Vielen Dank an Johannes</a> von <a href="http://www.lesen.net/" target="_blank">lesen.net</a> für den Hinweis: Bisher funktionieren scheinbar nur über den txtr Store erworbene EPUBs/PDFs ohne weiteres mit der txtr App v2.</p>
<p><a href="http://twitter.com/spalanzani/status/6527943112" target="_blank">Wie Ronnie Vuine über Twitter anmerkte</a>, soll es mit ein wenig &#8220;Gebastel&#8221; aber möglich sein, auch Dokumente von anderen Anbietern, wie etwa die obigen eBooks von Libreka, mit der txtr App anzuzeigen. Eine entsprechende Anleitung soll noch heute folgen.</p>
<p>(via <a href="http://iphoneapps.syntechsoftware.com/update-txtr-books/" target="_blank">cool iphone apps</a> | <a href="http://www.lesen.net/software/neue-txtr-iphone-app-unterstuetzt-drm-1843/" target="_blank">lesen.net</a> | <a href="http://blog.txtr.com/?p=356" target="_blank">offizielles Blog von txtr</a>)</p>
<h3  class="related_post_title">Mehr zum Thema:</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.txtrblog.de/2009/09/meisterhaft-txtr-com-eroffnet-ebook-store/" title="&#8220;Meisterhaft&#8221; &#8211; txtr.com eröffnet eBook Store">&#8220;Meisterhaft&#8221; &#8211; txtr.com eröffnet eBook Store</a></li><li><a href="http://www.txtrblog.de/2009/12/txtr-iphone-app-v2-workaround-fur-nicht-im-txtr-store-gekaufte-epubs/" title="txtr iPhone App v2 &#8211; Workaround für nicht im txtr Store gekaufte EPUBs">txtr iPhone App v2 &#8211; Workaround für nicht im txtr Store gekaufte EPUBs</a></li><li><a href="http://www.txtrblog.de/2009/12/how-to-import-adobe-drm-protected-epubs-into-txtr-iphone-app/" title="How to import Adobe DRM protected EPUBs into txtr iPhone app">How to import Adobe DRM protected EPUBs into txtr iPhone app</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Interview mit Ronnie Vuine von txtr – Teil 2</title>
		<link>http://www.txtrblog.de/2009/10/interview-mit-ronnie-vuine-von-txtr-%e2%80%93-teil-2/</link>
		<comments>http://www.txtrblog.de/2009/10/interview-mit-ronnie-vuine-von-txtr-%e2%80%93-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 13:34:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Developer]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurter Buchmesse]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Store]]></category>
		<category><![CDATA[txtr reader]]></category>
		<category><![CDATA[txtr.com]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier folgt Teil 2 des Interviews mit txtr-Mitgründer Ronnie Vuine auf der Frankfurter Buchmesse. Während es im ersten Teil um txtr und den txtr Reader ging, stehen diesmal die Themen Developer und txtr.com im Mittelpunkt:
Warum habt ihr nicht Android als Betriebssystem gewählt, das wäre doch für die Entwickler bestimmt attraktiver gewesen?
 





Ronnie Vuine: Dazu muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier folgt Teil 2 des Interviews mit txtr-Mitgründer Ronnie Vuine auf der Frankfurter Buchmesse. Während es <a href="http://www.txtrblog.de/2009/10/interview-mit-ronnie-vuine-von-txtr-teil-1/" target="_blank">im ersten Teil um txtr und den txtr Reader</a> ging, stehen diesmal die Themen Developer und txtr.com im Mittelpunkt:</p>
<p><strong>Warum habt ihr nicht <a href="http://www.android.com/" target="_blank">Android </a>als Betriebssystem gewählt, das wäre doch für die Entwickler bestimmt attraktiver gewesen?</strong></p>
<p><em> </em></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_519" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><em><em><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/txtr_reader_0908_4.jpg" rel="lightbox[518]"><img class="size-medium wp-image-519 " title="txtr Reader Pressefoto" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/txtr_reader_0908_4-300x226.jpg" alt="txtr Reader Pressefoto" width="240" height="181" /></a></em></em></dt>
</dl>
</div>
<p><em>Ronnie Vuine</em>: Dazu muss man wissen, dass es eine ganz eine Zeit lang dauert, ein derartiges Gerät zu entwickeln. Als wir die Entscheidung über das Betriebssystem getroffen haben, war Android gerade angekündigt. Wir haben uns alles sehr gut angeschaut und dann festgestellt, dass es überhaupt nicht komplett offen war. Es gab wesentliche Teile von Android,  die damals nicht Open Source waren und es glaube ich in Teilen immer noch nicht sind, auf die wir aber den Zugriff gebraucht hätten, weil Android für TFT-Bildschirme gedacht ist und nicht für Displays wie eInk, die Partial Updaten müssen. Um zum Ziel zu kommen, hätten wir also auf Teufel komm raus an Android vorbei wieder Zusätze programmieren müssen &#8211; die dann auch nicht funktioniert hätten, wenn man normale Applications installiert hätte. Daher haben wir uns für etwas eigenes entschieden. Das heißt aber nicht, dass das für immer so bleiben muss. Android ist mit Sicherheit eine interessante Plattform, die wir auch sehr gern mögen.</p>
<p><strong>Könnte man Android rein theoretisch auf dem txtr Reader installieren?</strong></p>
<p><em>Ronnie Vuine</em>: Klar, wenn man ein Crack ist, kann das gehen. Man könnte auch <a href="http://openinkpot.org/" target="_blank">OpenInkpot </a>oder wenn man ganz wild ist Windows CE darauf installieren. Es gibt ein leichtes Verfahren, wie das Gerät von der SD-Karte bootet. Man müsste sich entsprechend eine SD-Karte basteln und die entsprechenden Kernel hinkriegen.</p>
<p><span id="more-518"></span></p>
<p><strong>Ab wann können denn Entwickler mit einer vollständigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Programmierschnittstelle" target="_blank">API</a>-Dokumentation rechnen und wohin können sich interessierte Entwickler wenden?</strong></p>
<p><em>Ronnie Vuine</em>: Ziemlich vollständig dokumentiert ist bereits die txtr.com-API. Nicht so genau beantworten kann ich die Frage bei der Hardware- und der OnDevice-Software, und zwar aus folgendem Grund: Die Leute, die die API-Dokumentationen erstellen werden, sind im Moment voll mit den Arbeiten für das Release ausgelastet und müssen gleichzeitig schon die Folgegeräte planen. Falls es also jetzt ein bisschen dauert, liegt das nicht daran, dass wir es nicht offenlegen wollen. Die Grundfunktionen, wie etwa das einfache <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Root-Account" target="_blank">„root“</a>-werden, sind sehr einfach und werden bereits vorher dokumentiert. Die Anlaufstelle für Entwickler ist in jedem Fall <a href="https://developer.txtr.org/" target="_blank">developer.txtr.org</a>.</p>
<p><strong>Wird es eine Art App-Store für den txtr geben?</strong></p>
<p><em>Ronnie Vuine</em>: Wir denken darüber nach, denn es scheint großen Sinn zu machen, wenn man Anwendungen für das Gerät entwickelt und von der Community entwickeln lässt. Wenn, dann sollte man das aber auch gründlich machen, damit die Qualität stimmt. Da jetzt erst einmal das Release vorgeht, ist das aber eine Sache, die wir uns für später offen halten.</p>
<p><strong>Nicht jeder hat ein iPhone &#8211; sind txtr.com-Anwendungen für Symbian, Android und Blackberry geplant &#8211; wenn ja, für wann?</strong></p>
<p><em>Ronnie Vuine</em>: Natürlich gibt es andere Plattformen als das iPhone. Die, die wir am liebsten mögen, ist klar Android. Was ich jetzt schon verraten kann: Wir sind gerade dabei, eine Anwendung zu entwickeln, die das, was es jetzt für das iPhone gibt, auch für Android umsetzen wird. Einen Termin kann ich aber noch nicht nennen. Symbian ist so ein Kandidat &#8211; niemand will Symbian programmieren. Blackberry ist glaube ich ein wenig besser. Ob wir für diese beiden Systeme irgendwann Anwendungen anbieten werden, ist noch nicht entschieden.</p>
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			<a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/gallery/txtr-com/ordnen.jpg" title="Die eigene Sammlung kann man in Ordnern verwalten." rel="lightbox[set_2]" >
								<img title="Ordnerverwaltung" alt="Ordnerverwaltung" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/gallery/txtr-com/thumbs/thumbs_ordnen.jpg"  />
							</a>
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			<a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/gallery/txtr-com/ordner.jpg" title="Eigene Ordner lassen sich mit anderen Nutzern teilen." rel="lightbox[set_2]" >
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			<a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/gallery/txtr-com/shop_beta.jpg" title="Mehrere Verlage bieten auf txtr.com ihre Ebooks zum Kauf an." rel="lightbox[set_2]" >
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			<a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/gallery/txtr-com/tools.jpg" title="Drei Tools erleichtern bereits jetzt die Nutzung von txtr.com" rel="lightbox[set_2]" >
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<p><strong>Wer kümmert sich bei euch bis jetzt um die Community bzw. wird es einen Community-Manager geben?</strong></p>
<p><em>Ronnie Vuine</em>: Das ist auch eine der Sachen, die ich noch nicht eindeutig beantworten kann. Wir wollen etwas in diese Richtung unternehmen, es ist aber natürlich so, dass erst einmal andere Sachen Vorrang hatten. Deswegen kann ich jetzt auch noch nicht sagen, ob wir dann einzelne User promoten werden oder jemand aus unserem Team die Aufgaben übernehmen wird.</p>
<p><strong><br />
Bis jetzt besteht die Community hauptsächlich aus zahlreichen Einzelaccounts &#8211; wann kommen Features, wie Foren, Gruppen oder Pinnwände, mit denen sich die Nutzer auch untereinander vernetzen können?</strong></p>
<p><em>Ronnie Vuine</em>: Das ist stimmt. Im Moment gibt es Accounts mit Profilen, zwischen denen man ein wenig herumwandern kann &#8211; aber es gib noch keine „organische Struktur“. Das hat damit zu tun, dass wir den Use-Case, also die persönliche Verwaltung von Dokumenten, erst einmal sehr gründlich gemacht haben. Ich kenn ja auch deinen Blog-Post &#8211; das sind einfach die Punkte, auf die wir uns konzentriert haben, weil sie ein Reader-Feature sind. Die Community wird dann weitergebaut, wenn wir ein bisschen Luft haben. Gruppen sind zum Beispiel ein Feature, das wir bereits lange machen wollen. Wenn man sich die Server-APIs anschaut, sieht man auch, dass die entsprechenden Methoden dafür schon da sind &#8211; sie sind nur noch nicht umgesetzt. Auch eine Pinnwand-Funktion wird kommen, vielleicht schon vorher. Wir müssen einfach sehen, wann wir dazu kommen.</p>
<p><strong><br />
Ist geplant, dass irgendwann auch unabhängige Autoren ihre Texte über den txtr Store anbieten können? Oder scheitert das an den Verlagen?</strong></p>
<p><em>Ronnie Vuine</em>: Wir haben viel darüber nachgedacht &#8211; eben weil man sich fragt, wozu braucht man Verlage? Wir sind dann zur der Meinung gekommen, dass User Generated Content ein Segment ist, das sicherlich Sinn macht und das man auch irgendwann umsetzt. Bei Texten ist die Lage allerdings ganz speziell &#8211; der Grund dafür ist, der: Einen Text zu lesen, ist ein ziemliches Investment an Aufmerksamkeit und Zeit. Deswegen funktioniert das Prinzip „Streetperformer“ bei Texten nicht &#8211; Streetperformer heißt, wir stellen beliebig viele Inhalte zur Verfügung, dann geben die Leute Bewertungen ab und dann etablieren sich die besten von alleine. Das funktioniert bei allen Inhalten, bei denen man sehr schnell beurteilen kann, ob etwas gut ist oder nicht &#8211; Videos zum Beispiel. Bei Texten ist es viel schwieriger, weil man eigentlich vorher wissen muss, ob es sich lohnt, etwas überhaupt näher anzuschauen. Deswegen sind Buchhändler  und Verlage auch so eine gute Sache &#8211; weil sie nämlich den meisten Unsinn, den Leute so produzieren, schon wegfiltern.<br />
Nun gibt es in Deutschland ein paar Unternehmen, die User Generated Content machen, die wir auch gut finden. Das kann eine interessante Möglichkeit sein, mit diesen zusammenzuarbeiten. Oder wir setzten selbst etwas um &#8211; dann müssten wir es aber wenigstens so gut machen, wie diese Angebote,  oder besser. Was wir nicht machen werden, ist ein Verlagsprogramm nach dem Motto „jeder der für 1,50€ sein Mietvertragsformular anbieten will, kann das“. <a href="http://www.scribd.com/" target="_blank">Scribd</a> macht das so &#8211; das funktioniert auch. Ich will nicht sagen, dass es schlecht ist, was die machen, aber wir legen eher Wert auf die Reading Experience und dass man sich nicht erst groß durchwühlen muss, um zu den guten Sachen zu kommen.</p>
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/gallery/txtr-store/store_front.jpg" title="Bereits zum Start des neuen txtr.com Stores sind mehrere tausend Ebooks verfügbar." rel="lightbox[set_4]" >
								<img title="Startseite" alt="Startseite" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/gallery/txtr-store/thumbs/thumbs_store_front.jpg"  />
							</a>
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			<a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/gallery/txtr-store/kategorien.jpg" title="Die Kategorien laden zum Stöbern ein." rel="lightbox[set_4]" >
								<img title="Kategorien" alt="Kategorien" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/gallery/txtr-store/thumbs/thumbs_kategorien.jpg"  />
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			<a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/gallery/txtr-store/share.jpg" title="Wer ein interessantes Buch gefunden hat kann es kommentieren und per Mail, Twitter oder Facebook an Freunde weiterempfehlen." rel="lightbox[set_4]" >
								<img title="Share it" alt="Share it" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/gallery/txtr-store/thumbs/thumbs_share.jpg"  />
							</a>
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/gallery/txtr-store/zahlung.jpg" title="Bezahlt werden die Ebooks mit Kreditkarte oder per Lastschrift." rel="lightbox[set_4]" >
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		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/gallery/txtr-store/adobe.jpg" title="Am PC lassen sich die gekauften EPUB-Dokumente mit Adobe Digital Editions öffnen." rel="lightbox[set_4]" >
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<p><strong>Ihr seid ständig in Verhandlungen mit weiteren Content-Partnern. Kannst du schon etwas verraten? Wie sieht es mit Partnern im europäischen Ausland aus?</strong></p>
<p><em>Ronnie Vuine</em>: Bevor wir die nichtenglischen Fremdsprachen angehen, werden wir noch weiter um deutschen Content kämpfen. Es gibt ein paar Verlage und Verlagsgruppen, die noch kein digitales Angebot haben oder nur ein sehr eingeschränktes. Dazu muss man wissen, dass wir nicht mit allen Verlagen direkt reden, denn das wäre sehr mühselig, bei der großen Anzahl an Verlagen. Es gibt große Aggregatoren, die Inhalte einsammeln, aufbereiten und über die wir dann die Texte beziehen. Mit großen Verlagen und wenigen Ausnahmen arbeiten wir auch direkt zusammen.</p>
<p>In der Pipeline ist, und das wird sicherlich in den nächsten Wochen &#8211; vielleicht aber auch erst in ein zwei Monaten -  klappen, die Zusammenarbeit mit <a href="http://www.oreilly.de/" target="_blank">O&#8217;Reilly</a>. Wenn man im Moment in unseren Store schaut, wird man feststellen, dass von O&#8217;reilly schon eine ganze Menge enthalten ist. Das wird noch besser und mehr werden. Was jetzt wirklich unmittelbar bevor steht ist die drastische Erweiterung unserer englischsprachigen Angebots. Bis jetzt haben wir ungefähr 3500 Titel, überwiegend von <a href="http://www.simonandschuster.com/" target="_blank">Simon &amp; Schuster</a>. Von einem großen amerikansichen Aggregator wird dazu demnächst ein Paket von ungefähr 10.000 EPUBs dazukommen &#8211; also ein ganz schöner Batzen. Alles andere ist noch in einer Phase, wo ich noch nicht mehr verraten kann.</p>
<p><strong>Über die Suche findet man Inhalte bereits sehr schnell &#8211; beim Stöbern ist das noch nicht so leicht. Welche Verbesserungen, etwa Kategorien oder Tags für Ordner etc. wird es geben?</strong></p>
<p><em>Ronnie Vuine</em>: In unserem Store funktioniert das Stöbern schon sehr gut, da wir mit den Katalogdaten Systematiken erhalten, die wir zur Sortierung verwenden können. Das sind meist mehrere, die passen oft noch anpassen und kombinieren. Zum Beispiel gibt es die Warengruppensystematik des deutschen Buchhandels, die etwa auch den Läden verrät, in welche Abteilung sie etwas stellen müssen. Für den freien Content sind Kategorien immer ein bisschen schwierig, weil man meist nicht die nötigen Daten hat. Für die großen freien Repositories, wie <a href="http://www.gutenberg.org/" target="_blank">Gutenberg </a>und <a href="http://www.munseys.com/" target="_blank">Munseys</a>, arbeiten wir daran, das Angebot in den nächsten Monaten in einen Kategoriebaum einzubauen. Tags sind natürlich eine geschickte Lösung des Problems, indem man einfach auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Social_Tagging" target="_blank">Folksonomy </a>zurückgreift. Bis jetzt haben wir Tags vernachlässigt, aber auch das wird in den nächsten Monaten folgen.</p>
<p><strong>Eine letzte Frage noch: Welchen Roman hast du als ersten auf dem txtr Reader gelesen?</strong></p>
<p><em>Ronnie Vuine</em>: Ich habe keinen vollständig gelesen auf dem txtr Reader &#8211; der Roman, den ich als ersten angelesen habe auf dem txtr Reader ist tatsächlich der, mit dem wir das Gerät ausliefern werden: <a href="http://www.berlinverlage.de/bucher/bucherDetails.asp?isbn=9783827008435" target="_blank">„Paradiso“</a> von <a href="http://www.berlinverlage.de/autor/autorDetails.asp?cat=5&amp;navid=K&amp;autorID=724" target="_blank">Thomas Klupp</a>. Ich kann mal erzählen, wie es dazu kommt, dass wir genau diesen Roman mit ausliefern. Als Uli und ich auf der Leipziger Buchmesse unterwegs waren, hat Thomas Klupp gerade vorgelesen und es war unglaublich lustig. Wir haben dann festgestellt, „huch, der ist ja beim <a href="http://www.berlinverlage.de/" target="_blank">Berlin-Verlag</a>“ &#8211; und der Berlin Verlag hat die „Turnhalle 2“, direkt unter unserer „Turnhalle“ &#8211; wir sind also direkte Nachbarn. Im Aufzug hat man sich dann natürlich getroffen und wir sind ins Gespräch gekommen. Dabei entstand die Idee, dass sie uns &#8220;Paradiso&#8221; als vorinstallierten Text für den Reader geben und der Autor darüber Presseaufmerksamkeit bekommt<br />
Den ersten Roman, den ich auf einem eReader überhaupt gelesen habe, das war – oh, jetzt kommt ein Geständnis -  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Illuminatus!" target="_blank">„Illuminatus 1“ von Robert Shea und Robert Anton Willson</a>. Das war Weihnachten 2005 und zwar auf einem unfassbar schrottigen Hanlin Jinke Gerät. Das hatten wir uns damals zuschicken lassen und ich wollte einfach einmal wissen, wie es ist, damit zu lesen. Nun war es ein chinesisches Gerät und man konnte chinesische Texte sehr viel besser damit lesen, als deutsche &#8211; es konnte überhaupt keine Umlaute und irgendwie blätterte es nur bis Seite 200, dann musste ich aufhören. Es war also eher so eine wilde Erfahrung &#8211; aber dennoch habe ich festgestellt, das ich sogar mit diesem Gerät innerhalb von 10 Minuten vergessen hatte, dass ich kein richtiges Buch in den Händen hielt. Ab dann war mir klar &#8211; okay, das wird funktionieren.</p>
<p><em>An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Ronnie Vuine. </em><em>Die Fragen stellte Manuel Medicus, txtrblog.de.<br />
</em></p>
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