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	<title>txtrblog.de - Das inoffizielle Blog zum txtr reader und txtr. com - News, Tipps und Downloads &#187; Release</title>
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	<description>Das inoffizielle Blog zum txtr reader und txtr. com - News, Tipps und Downloads</description>
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		<title>Vertriebsvertrag mit Random House: eBooks von Heyne, Goldmann &amp; Co für den txtr Store</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 11:49:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
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Wie txtr am Mittwoch bekannt gab, wurde mit der Verlagsgruppe Random House einen Vertriebsvertrag abgeschlossen. Für den Kunden heißt das, dass in Kürze eBooks des mehr als 40 Verlage zählenden Schwergewichts im txtr Store erhältlich sein dürften. Eingeschlossen in den Deal sind damit unter anderem die Verlage Heyne, Goldmann,  C.  Bertelsmann, DVA und [...]]]></description>
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<dl id="attachment_1193" class="wp-caption  alignleft" style="width: 190px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/RandomHouseBertelsmann-Logo.png" rel="lightbox[1191]"><img class="size-full wp-image-1193" title="Random House Bertelsmann " src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/RandomHouseBertelsmann-Logo.png" alt="Random House Bertelsmann " width="180" height="101" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Wie txtr am Mittwoch bekannt gab, wurde mit der <a href="http://www.randomhouse.de" target="_blank">Verlagsgruppe Random House</a> einen Vertriebsvertrag abgeschlossen. Für den Kunden heißt das, dass in Kürze eBooks des mehr als <a href="http://www.randomhouse.de/randomhouse/index.jsp" target="_blank">40 Verlage </a>zählenden Schwergewichts im txtr Store erhältlich sein dürften. Eingeschlossen in den Deal sind damit unter anderem die Verlage <a href="http://www.randomhouse.de/heyne/topics.jsp?men=506&amp;top=FANTASY" target="_blank">Heyne</a>, <a href="http://www.randomhouse.de/goldmann/" target="_blank">Goldmann</a>,  <a href="http://www.randomhouse.de/cbertelsmann/" target="_blank">C.  Bertelsmann</a>, <a href="http://www.randomhouse.de/dva/" target="_blank">DVA </a>und <a href="http://www.randomhouse.de/knaus/" target="_blank">Knaus</a>.</p>
<p><strong>Bestseller, Longseller und Klassiker</strong></p>
<p>Das &#8220;umfangreichste deutschsprachige  EPUB-Angebot&#8221; im txtr Store erhält mit dem Vertragsabschluss attraktiven Zuwachs. Ein Blick auf das <a href="http://www.randomhouse.de/topic.jsp?men=1401&amp;topic=RHEBOOKS" target="_blank">eBook-Repetoire von Random House</a> zeigt, dass die Leser vor allem aktuelle Titel erwarten können, darunter auch zahlreiche Bestseller wie etwa die erfolgreichen Krimis von Stieg Larsson. Bisher sind 2400 Titel aus dem umfangreichen Katalog von Random House digital erhältlich. Da neben den Neuerscheinungen auch die Backlist digitalisiert werden soll, dürfte das Angebot beständig um Longseller und Klassiker ergänzt werden.</p>
<p>Der direkte Vertriebsvertrag mit der Verlagsgruppe Random House ist ein weiterer Schritt von txtr, eine Stellung als das führende deutschsprachige eBook-Angebot aufzubauen.  Dies betonte auch Ulrik Deichsel, New Business Developer bei txtr, anlässlich des Vertragsabschlusses und stellte die Bedeutung derartiger Partnerschaften für txtr heraus:  <em>„[...] nur wer in Zukunft die  besten  Inhalte  für  möglichst  viele  unterschiedliche  Endgeräte  anbietet,  hat  in  diesem  Geschäft ausgezeichnete Chancen.“</em></p>
<p>Die Einigung mit Random House ergänzt die bereits bestehenden Kooperationen, etwa mit den <a href="http://www.txtrblog.de/2009/10/txtr-kooperiert-mit-verlagen-der-holtzbrinck-gruppe/" target="_blank">Verlagen der Holtzbrinck-Gruppe</a>, dem <a href="http://blog.txtr.com/?p=414" target="_blank">Berlin Verlag</a> und den Content-Partnern <a href="http://www.ciando.com/" target="_blank">Ciando</a>, <a href="http://www.libreka.de/" target="_blank">Libreka</a>, <a href="http://www.libri.de/" target="_blank">Libri Digital</a> und <a href="http://www.ingramdigital.com/" target="_blank">Ingram Digital</a>. Noch nicht offiziell angekündigt wurde der von <a href="http://www.txtrblog.de/2010/03/zeitungen-mobilfunk-deals-und-overdrive-interview-mit-ulrik-deichsel-head-of-business-development-bei-txtr/" target="_blank">Ulrik Deichsel im Interview bereits angedeutete </a>Vertragsabschluss mit dem großen amerikanischen Aggregator Overdrive, der für eine erhebliche Erweiterung des englischsprachigen Angebots sorgen soll.</p>
<p><strong>Baustelle txtr Store </strong></p>
<p>Entgegen der Ankündigungen über neue Vertragsabschlüsse im Content-Bereich viel der Zuwachs an neuen eBooks im <a href="http://txtr.com/#store" target="_blank">txtr Store </a>zuletzt verhalten aus &#8211; zumindest wenn man die Entwicklung der dort angegebenen Zahlen verfolgt. Auch sonst zeigt der eBook-Shop weiterhin Kinderkrankheiten: Die Kategorisierung ist derzeit etwa noch nicht fehlerfrei und führt zum Teil  englischsprachige Titel auch in den eigentlich deutschsprachigen Kategorien auf. Die Kategorien selbst verfügen zudem über keine Permalinks.</p>
<p>Ebenso fallen immer wieder unvollständig eingepflegte Titel mit fehlenden oder ungenügenden Angaben auf (siehe etwa in der Kategorie &#8220;Geisteswissenschaften&#8221;; <a href="http://txtr.com/#text/bb1wz9" target="_blank">Beispiel</a>). Auf der <a href="http://txtr.com/#store" target="_blank">Frontseite des Stores </a>werden Titel und Inhaltsangaben unschön abgeschnitten. Auch versprochene Features wie etwa eine Wunschlistenfunktion oder Gutscheine lassen weiter auf sich warten. Man wird sehen, ob derartige Schwächen bis zum Release des laut der aktuellen Pressemitteilung &#8220;bald erscheinenden&#8221; txtr Readers ausgemerzt sein werden.</p>
<p><strong>Eine Ankündigung von vielen</strong></p>
<p>Der eBook Reader ist nicht die einzige Ankündigung, auf die txtr noch Taten folgen lassen will:  So wird im Moment <a href="http://www.facebook.com/pages/txtr/44720663212?v=wall&amp;story_fbid=114309921925547&amp;ref=mf" target="_blank">an einer einer neuen Version der txtr-iPhone-App gearbeitet</a>, die wohl die angekündigte iPad-Unterstützung mit sich bringen wird.  Zur ebenfalls angekündigten Android-App waren<a href="http://www.txtrblog.de/2010/02/techcrunch-mobile-2010-prasentation-von-txtr-ceo-christophe-maire/" target="_blank"> im Rahmen des Mobile World Congress bereits  erste Screenshots zu sehen</a>.  Und dann waren da noch Details zum <a href="http://www.txtrblog.de/2010/02/txtr-kundigt-eigenen-app-store-an/" target="_blank">txtr App Store</a>, die Unterstützung für Developer und zuletzt <a href="http://txtr.hu/" target="_blank">txtr.hu</a>. Angesichts dieser Anzahl von Baustellen wird in den Berliner txtr-Büros in jedem Fall keine Langeweile aufkommen.</p>
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		<title>iPad, Vaporware und das neue txtr-Logo:  Kurzinterview mit Christophe Maire (CEO von txtr)</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 21:29:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
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Christophe Maire ist Chief Executive Officer von txtr und verfügt über eine Erfahrung von 15 Jahren als Gründer und CEO von Technologieunternehmen. Er gründete und leitete Gate5 (unter anderem zusammen mit txtr-CTO Andreas Steinhauser), eine Firma für Navigationssoftware, die 2006 nach 7 Jahren von Nokia übernommen wurde. Zuvor war er unter anderem geschäftsführender Direktor des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1069" class="wp-caption alignleft" style="width: 152px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/christophe-maire.png" rel="lightbox[1067]"><img class="size-full wp-image-1069   " title="Christophe Maire, CEO von txtr" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/christophe-maire.png" alt="Christophe Maire, CEO von txtr" width="142" height="189" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Christophe Maire </strong>ist Chief Executive Officer von txtr und verfügt über eine Erfahrung von 15 Jahren als Gründer und CEO von Technologieunternehmen. Er gründete und leitete Gate5 (unter anderem zusammen mit <a href="http://www.txtrblog.de/2010/02/von-produktionsproblemen-und-photonischen-displays-interview-mit-andreas-steinhauser-cto-bei-txtr/" target="_blank">txtr-CTO Andreas Steinhauser</a>), eine Firma für Navigationssoftware, die 2006 nach 7 Jahren von <a href="http://www.nokia.de/" target="_blank">Nokia </a>übernommen wurde. Zuvor war er unter anderem geschäftsführender Direktor des <a href="http://www.fx-center-babelsberg.de" target="_blank">FX.center Babelsberg</a>, einem Filmstudio für digitale Produktion und Visual Effects. Christophe Maire ist außerdem Partner beim Venture-Capital-Unternehmen <a href="http://www.atlanticventures.com" target="_blank">Atlantic Ventures</a>, das in verschiedene StartUp-Unternehmen <a href="http://atlanticventures.yolasite.com/engagements.php" target="_blank">investiert </a>(unter anderem <a href="http://www.soundcloud.com/" target="_blank">SoundCloud</a>, <a href="http://www.plista.com/" target="_blank">Plista </a>und auch txtr selbst) und bereits erfolgreich investiert hat (Gate5, <a href="http://www.plazes.com/" target="_blank">Plazes</a>, <a href="http://www.studivz.de/" target="_blank">StudiVZ</a>).</p>
<p>Während meines Besuchs bei txtr in Berlin hatte ich kurzfristig die Gelegenheit, Christophe Maire einige Fragen zu stellen – hier das Ergebnis des Kurzinterviews:<strong></strong></p>
<p><strong>Werden es eInk-Lesegeräte wie der txtr Reader nach der Einführung des iPads schwerer haben? Gibt es genügend Raum auf dem Markt für beide?</strong></p>
<p><strong>Christophe Maire:</strong> Hier wird man damit konfrontiert, was ich manchmal das „DDR-Argument“ nenne: Nur ein Auto. Die Realität im Bereich mobile Geräte ist jedoch eine ganz andere. Man muss sich nur ansehen, wie viele verschiedene Mobiltelefone Nokia anbietet. Es wird auf jeden Fall unterschiedliche Geräte für unterschiedliche Situationen geben. Das iPad ist von den Features her sicherlich eher ein Zeitschriften-Medium. Ein Buch werde ich auf dem Display nicht lesen &#8211; sonst würde ich das schon heute auf meinem Netbook oder Notebook tun. Dann ist es aber auch eine Frage der Preisentwicklung:  Warum sollte ich nicht ein Gerät für Bücher haben und ein anderes für Magazine? Ich denke, dass genau das bei vielen immer wieder zu enormen Missverständnissen führt, wenn sie zwanghaft nach einem Gerät suchen, das alles kann, es aber nicht finden.</p>
<p><strong>Wird es bei Lesegeräten so sein &#8211; wie etwa bei Fotokameras und Musikspielern zu beobachten -, dass sich viele Kunden mit Multifunktionsgeräten zufrieden geben und vorwiegend Profis auf dedizierte Geräte zurückgreifen?</strong></p>
<p><strong>Christoph Maire:</strong> Sicherlich ist heute in beinahe jedem Handy eine Musik- und eine Foto-Funktion integriert. Aber es gibt auch Beispiele wie die erfolgreichen Flip-Kameras, die zeigen, dass der Bedarf für Dedicated Devices auch im Low End Bereich besteht. Ich denke, dass wir eher eine Vielzahl von günstigen eBook Readern sehen werden, die beispielsweise bei einem Abonnement mitgeliefert werden, als tatsächlich Geräte, die „Alles-in-Einem“ versprechen.</p>
<p><strong>Zu den Produktionsproblemen: Es gab Befürchtungen,  dass der txtr Reader zu Vaporware würde. Besteht die Gefahr?</strong></p>
<p><strong>Christophe Maire: </strong>Nein, das ist nicht zu befürchten. Die Verzögerungen waren sehr frustrierend, für die Interessenten wie für uns. Wir haben versucht, die Probleme so transparent wie möglich zu behandeln. Aber ich denke, an sich ist das „Business as usual“ &#8211; wir kennen derartige Verzögerungen auch von vielen Mitbewerbern. Jetzt sind die Probleme gelöst.</p>
<p><strong>Seit kurzem gibt es ein neues offizielles txtr-Logo, das nun mehr den Schwerpunkt Lesen als die Web-2.0-Aspekte hervorhebt. Reagiert ihr damit auf eine Neuausrichtung von txtr oder hat das alte Logo einfach nicht gepasst?</strong></p>
<p><strong>Christoph Maire:</strong> Ja, das Logo hat nicht gepasst &#8211; es ist am Anfang sehr schnell entstanden. Auch wenn diese sozialen Elemente bei uns sehr wichtig sein werden, im Kern geht es um das Lesen. In der Broschüre für die Frankfurter Buchmesse haben wir bereits versucht, das stärker auszudrücken:  Es geht um die Reduktion auf das Wesentliche. Wir denken, dass es gerade die Macht der Konzentration ist, was uns auszeichnet. Auch für unsere Partner – ob das jetzt Verlage oder Mobilfunkpartner sind – ist unsere Spezialisierung ein Vorteil.</p>
<p><strong>Der „Serious Reader“ wird immer wieder als Zielgruppe für den txtr Reader genannt. Wird es auf txtr.com spezielle Angebote geben, um diesen Anspruch zu unterstützen?</strong></p>
<p><strong> Christoph Maire: </strong>Ja, wir haben einige Ideen: Zum Beispiel hoffen wir in Kooperation mit den Verlagen Leseproben anbieten zu können. Außerdem wollen wir den Nutzern eine Reihe von Werkzeugen in die Hand geben, um Bücher empfehlen zu können und ähnliches in diese Richtung. Es ist ja gerade die Chance des neuen Mediums, dass nicht nur neue Formen von Businness-Modellen sondern auch neue Formen des Konsums möglich werden – und das ist sehr spannend.</p>
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		</item>
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		<title>Von Produktionsproblemen und photonischen Displays: Interview mit Andreas Steinhauser (CTO bei txtr)</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 14:35:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
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Andreas Steinhauser ist CTO (Chief Technology Officer) bei txtr und einer der Gründer des Unternehmens. Unter anderem koordiniert er die Arbeit der verschiedenen Entwicklungsteams und behält sowohl die internen Forschungsprojekte als auch die technologischen Neuentwicklungen am Markt im Auge. Vor txtr war er einer der Gründer der Firma Gate5, die 2006 an Nokia verkauft [...]]]></description>
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<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1053" class="wp-caption alignleft" style="width: 136px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/Andreas-Steinhauser.png" rel="lightbox[1030]"><img class="size-full wp-image-1053 " title="Andreas Steinhauser (CEO bei txtr)" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/Andreas-Steinhauser.png" alt="Andreas Steinhauser (CEO bei txtr)" width="126" height="168" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong> ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chief_Technical_Officer" target="_blank">CTO</a> (Chief Technology Officer) bei txtr und einer der Gründer des Unternehmens. Unter anderem koordiniert er die Arbeit der verschiedenen Entwicklungsteams und behält sowohl die internen Forschungsprojekte als auch die technologischen Neuentwicklungen am Markt im Auge. Vor <a href="http://txtr.com/" target="_blank">txtr </a>war er einer der Gründer der Firma Gate5, die 2006 an <a href="http://www.nokia.de/" target="_blank">Nokia </a>verkauft wurde und deren Navigationssoftware den Grundstein für das heutige Nokia Maps gelegt hat.</p>
<p>Bei meinem Besuch in Berlin stand mir Andreas Steinhauser  freundlicherweise für ein Interview zur Verfügung:</p>
<p><br class="clear" /><strong>Die erste Frage gilt den Produktionsproblemen &#8211; konnten die mittlerweile gelöst werden?</strong></p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>: Ja, wir wissen mittlerweile, was das Problem gewesen ist und konnten es beheben. Ich will die Details ersparen: Im Großen und Ganzen hatten wir Schwierigkeiten mit dem Modem. Dort hatte sich beim Softwareupdate des Herstellers, das ursprünglich dazu diente, einen von uns gefundenen Fehler zu beseitigen, ein neuer Fehler eingeschlichen. Dieser führte wiederum dazu, dass das Modem nicht mehr zuverlässig die Verbindung zum GSM-Netzwerk herstellen konnte.</p>
<p>Das haben wir jetzt im Griff und die ersten Geräte der neuen Charge sind gerade in Barcelona auf dem Mobile World Congress, um das auch zu zeigen. Sobald sie dann unsere neuen Tests und auch die Mass-Production-Tests erfolgreich durchlaufen, geht es wirklich los mit der Produktion.</p>
<p><strong>In Bezug auf die Produktionsprobleme: Habt ihr euch im Nachhinein einmal Gedanken gemacht, dass es besser gewesen wäre, direkt in Deutschland zu produzieren &#8211; wie beispielsweise Plastic Logic?</strong></p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>: <a href="http://www.plasticlogic.com/" target="_blank">Plastic Logic</a> ist immer ein gerne genommenes Beispiel. So etwas kann man gut machen, wenn man 130 Millionen zur Verfügung hat. Dann kann man wirklich nach Dresden gehen und dabei den Staatshaushalt noch um ein paar Millionen erleichtern. Nein &#8211; wir sind natürlich völlig außer Stande eine eigene Produktionsschiene und Fabrik aufzubauen. Wenn man in Deutschland produziert – so leid mir das tut –, ist man preislich nicht in einem Bereich, der konkurrenzfähig ist.</p>
<p>Es gibt natürlich Hersteller und auch Bestücker in Deutschland die sehr, sehr gut arbeiten &#8211; die verlangen dann aber auch einen entsprechenden Preis. Bei den preiswerten Anbietern haben wir wiederum die Erfahrung gemacht, dass es qualitätsmäßig nicht besser ist. Im Gespräch waren Standorte wie Ungarn &#8211; AVM produziert zum Beispiel dort –, aber das gibt sich nicht viel. Die Entfernung zu China ist nicht das Problem. Man hat diesen halben Tag Zeitversetzung, aber damit kann man leben.</p>
<p><span id="more-1030"></span></p>
<p><strong>Auf der Frankfurter Buchmesse habt ihr festgestellt, dass viele Nutzer anfangs Probleme mit der Touchpad-Bedienung hatten. Auf den aktuellen Prototypen funktioniert die Bedienung merklich intuitiver. Was wurde geändert?</strong></p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>: Den Algorithmus, der die Berührungen des Touchpads auswertet, haben wir komplett neu geschrieben. Die vorherige Version, mit der gerade ältere Nutzer nicht gut klar kamen, bleibt als Expertenmodus erhalten. Wer ein wenig ein Gefühl für das Touchpad entwickelt hat, kann ihn dann optional einschalten –  man kann damit doch sehr viel schneller navigieren. Der Standardmodus ist intuitiver und bietet über Vibration auch ein Feedback zur Eingabe.</p>
<p><strong>Der Wegfall von WLAN hat viele Interessenten enttäuscht. Wird es eine Version des txtr Readers mit WLAN geben? </strong>(via <a href="http://www.txtrblog.de/2010/02/termin-in-berlin-besuch-bei-txtr/#comment-419" target="_blank">psy-R</a> &amp; <a href="http://www.mobileread.com/forums/showpost.php?p=777767&amp;postcount=7" target="_blank">Josch91</a>)</p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>: Vielleicht um da ein paar Sachen zu erklären &#8211; es heißt immer: „Jetzt habt ihr das WLAN-Modul wegen den 20 € rausgenommen“. Das sind nicht allein die Bauteilkosten, die das Gerät jetzt preiswerter machen, sondern die Kosten, die wir einsparen, überhaupt erst einmal die Treiber zu programmieren, zu testen und so weiter. Da hätten wir uns furchtbar auf die Hinterbeine stellen müssen, weil da ein Wi2Wi-Marvell-Chip mit einem ARM i.MX31 von Freescale kommunizieren müsste. Das ist nicht trivial und hätte immens großen Aufwand auf allen Seiten bedeutet – bei <a href="http://www.marvell.com" target="_blank">Marvell</a>, bei <a href="http://www.freescale.com/" target="_blank">Freescale </a>und bei uns. Natürlich ist es möglich, aber wir haben aus Kostengründen und auch aus Time2Market-Gründen gesagt: „WLAN stellen wir hinten an“.</p>
<p>Dazu kommt,  dass ein WLAN-Chip in so einem Gerät zwar ein schönes Feature ist, das mir als Freak auch viel Spaß machen würde, aber für den Normalsterblichen Nutzer de facto wenig Sinn macht. Wie will ich denn den WPA2-Key eingeben? Wie will ich mich denn solange das Gerät über keinen Webbrowser verfügt am Flughafen oder bei einem sonstigen Hotspot einloggen? Das ist dann wirklich primär für Nerds, die sich das so konfigurieren, dass sie, wenn sie nachhause kommen, direkt ins WLAN eingebucht sind. Ich schwöre, die kriegen das auch mit Bluetooth hin – ganz bestimmt.</p>
<p>Ich will nicht ausschließen, dass wir noch eine Nerd-Edition mit WLAN machen, wenn wir den Launch hier sauber über die Bühne gebracht haben, sich das Gerät gut verkauft und wir dann wieder entsprechende Kapazitäten und Ressourcen frei haben. Aber das ist jetzt noch eine ganze Menge Arbeit. Es ist einfach nicht damit getan zu sagen: „Liebe Community, hier habt ihr den WLAN-Chip, macht euch die Treiber selber“. So leicht ist es leider nicht, sonst hätten wir das ganz bestimmt getan.</p>
<p><strong>Wie sieht es mit den in Aussicht gestellten Nachfolgemodellen mit größeren Bildschirmen aus? Gibt es für diese mit dem Erscheinen des iPads überhaupt noch einen Markt?</strong></p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>: Es denken jetzt immer alle, das <a href="http://www.txtrblog.de/2010/01/txtr-und-das-ipad/" target="_blank">Apple iPad</a> räumt diesen Markt ab und es lohnt sich jetzt gar nicht mehr ein 10“-Gerät zu machen. Ich glaube nicht, dass das der Fall ist. Es gab bisher verdammt gute Gründe, weshalb eBook-Lesegeräte nicht funktioniert haben – und zwar, dass die Displays bei Sonne nicht lesbar waren und dass die Batterielaufzeit nicht ausreichend war, um im Urlaub drei Wochen zu lesen ohne das Gerät aufladen zu müssen. Beide Probleme löst das iPad nicht. Das hat der Newton nicht gelöst, das haben alle Geräte dazwischen nicht gelöst &#8211; das iPad löst es wieder nicht. Das Gerät ist für das Lesen nicht ideal &#8211; es hat eher einen Fokus auf Magazine, Videos und Games und es ist für zuhause.</p>
<p>Inwieweit jetzt Raum bleibt für ein 10“-Gerät &#8211; mit zum Beispiel eInk-Technologie, oder was uns die Zukunft da noch bringen wird -, das werden wir sehen. Ein 10“-Gerät hätte durchaus ein großes Potential bei Studenten und im Wissenschafts-Sektor. Gerade da könnte ich mir vorstellen, dass das iPad sehr beliebt sein wird. Wobei ich gespannt bin, wie hier der Touchscreen abschneidet. Denn wenn man von Touch redet, würde man sich vermutlich sowohl Finger als auch Pen wünschen. Das iPad wiederum liefert keine Eingabemöglichkeit für den kapazitiven Touchscreen mit. Das lässt sich sicherlich lösen, es ist aber die Frage, wie gut und wie präzise das dann sein wird.</p>
<p>Generell machen 10“-Geräte Sinn für „Professional Text Workers“, für Magazine… allgemein für alle Anwendungszwecke, bei denen ich tatsächlich viel auf einmal auf dem Bildschirm brauche. Ich glaube, da ist der Markt nicht zu. Gerade weil Apple so proprietär und closed ist, denke ich, dass genügend Raum für ein großes Gerät wäre, das open ist und auf Open-Source-Software basiert. Wir prüfen das eingehend &#8211; es steht auf dem Plan.</p>
<p><strong>Im Rahmen der CES wurde wieder viel über die Nachfolger der eInk-Technologie diskutiert, wie sie etwa von Qualcomm (Mirasol), PixelQi, Liquavista oder auch von PVI selbst entwickelt werden. Welche Technologie ist die vielversprechendste?</strong></p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>: Ja, vielversprechend sind sie alle und sie alle versprechen auch viel <em>(lacht)</em>. Ich halte die Mirasol-Displays für eine sehr gute Idee. Die Micro-Mirror-Technologie ist durchaus bekannt in der Industrie, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Micromirror_Device" target="_blank">weil sie in Beamern ja ständig eingesetzt wird</a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Micromirror_Device"></a>. Das nun in dieser Größe zu machen, scheint man bei Qualcomm irgendwie gelöst zu haben. Das was ich gesehen habe ist aber immer noch nicht das, was man eigentlich will &#8211; es ist nicht die eierlegende Wollmilchsau. Gerade die Farbe wirkt noch sehr metallic.</p>
<p>Trotzdem ist Mirsaol von denen Technologien, die ich gesehen habe, momentan was Energiebedarf, Geschwindigkeit und Stabilität angeht die vielversprechendste – ob sie das Versprechen auch halten können, das werden wir sehen. Niemand weiß, ob sie jetzt genau ein Exemplar hingekriegt haben mit hunderten von Ausschuss und wie es mit dem Mass-Production-Prozess aussieht. Plastic Logic ist mit ihren flexiblen Polymer-eInk-Displays auch schon vor drei Jahren an den Markt herangetreten. Dann haben sie tatsächlich von dem Augenblick, als sie das erste Display gezeigt haben, bis zur Massenproduktion drei Jahre gebraucht.</p>
<p>Auch von eInk, die ja nun Prime View International gehören, habe ich Farbdisplays gesehen, die mich persönlich sehr beeindruckt haben. Ich bin sehr gespannt auf die <a href="http://www.sid.org" target="_blank">SID Display Week</a> im Mai. Mal sehen, wer da was zeigt. Wir freuen uns am Ende des Tages über alles, was gut ist und machen uns da ganz zum Anwalt des Lesers: Wenn man auf den neuen Displays gut lesen kann, wenn sie preiswert sind und die Kompromisse stimmen, dann bauen wir sie ein. Das ist einer der Gründe, warum wir die Hardware vollständig selbst kontrollieren: Wenn wir ein anderes Display wollen, dann nehmen wir ein anderes Display.</p>
<p><strong>Wie würde denn das „perfekte Display“ aussehen?</strong></p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>: Ich freue mich da auf photonische Displays, bei denen jeder Pixel wirklich elektro-chemisch eine beliebige Farbe annehmen kann und nicht mehr die Farbe aus den drei Grundfarben zusammengesetzt werden muss. Das dann am besten auch noch omnistabil, rattenschnell und mit einem Reflexionsgrad von nahezu 100% in der jeweiligen Wellenlänge. So etwas werden wir irgendwann in den nächsten 20, 30 Jahren sehen. Am besten ausdruckbar, so dass man große Tapeten damit herstellen kann. Ein schöner Traum.</p>
<p><strong>Wie werden sich eBook Reader in den nächsten Jahren entwickeln?</strong></p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>: Sie werden flacher, sie werden robuster und sie werden auf eine Art flexibel. Ich glaube nicht an Rolldisplays – das kommt mir komisch vor-, aber an mehr oder weniger flexible Folien. Stellen wir uns etwa eine Plexiglas-Scheibe vor, die in sich hermetisch ist. Die könnte man dann auf den Tisch knallen  und das macht ihr überhaupt nichts aus, man könnte sie mit fließendem Wasser abwaschen und so weiter. Die Displays werden auf jeden Fall farbiger, schneller… Es geht also durchaus in die Richtung von dem, was wir in Star Trek schon sehen, wenn sie dort ihre Plastikscheiben auspacken</p>
<p>Dann wird natürlich der Preis nach unten gehen. Dadurch werden wir mehrere solche Geräte haben – zum Beispiel auch weil sie beim Kauf anderer Produkte beiliegen. Beim Kauf eines Autos könnte etwa das Handbuch als eBook Reader einfach mit dabei sein. Klar ist auch, dass die Reader allesamt „connected“ sein werden. Alle Geräte werden irgendwo eine Mobilschnittstelle haben. Über die Größe des Displays und die Farbigkeit wird lediglich der Anwendungsfall entscheiden. Wenn es dann irgendwann photonische Displays gibt, wird nur noch die Größe von Bedeutung sein.</p>
<p><strong>Auch beim txtr Reader wird ja „Zukunftsmusik“ eingebaut &#8211; nämlich das NFC-Modul </strong>(siehe: <a href="http://www.txtrblog.de/2009/10/was-ist-eigentlich-near-field-communication-nfc/" target="_blank">Was ist eigentlich Near Field Communication?</a>)<strong>.  Es wurde angekündigt, dass ihr dafür anfangs noch keine Software integrieren wollt. Welche Anwendungsmöglichkeiten hattet ihr im Blick, als ihr euch entschlossen habt, das Modul mit einzubauen?</strong></p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>: Das NFC-Modul ist ein NF24 Funk Chip, der auf 2,4 Ghz funken kann und energiesparend ist. Der Chip hängt direkt an der Power-Management-Unit und hat auch Strom, wenn das Gerät an sich ausgeschaltet ist. NFC an sich ist natürlich erst einmal ein Nerd-Feature. Aber da der Chip so unglaublich preiswert ist, dass es überhaupt keinen Unterschied macht, ob wir ihn jetzt einbauen oder nicht, lassen wir ihn drin und sagen: „Na klar, spielt damit!“. Am Anfang werden wir dafür gar keine Software anbieten, nicht einmal Treiber &#8211; wir werden gerade einmal testen, dass er funktioniert.</p>
<p>Es gibt natürlich viele Ideen, wie man dieses „Spielzeug“ nutzen könnte. Mit einem Gerät, bei dem der Strom relativ lange hält, sind viele Wake-on-Remote-Anwendungen vorstellbar, bei denen der Reader reagiert, wenn ich irgendwo hereinkomme oder ich mich irgendetwas nähere. Sagen wir etwa, es kommt eine Paketlieferung. Ich gehe mit dem Gerät hin und kann sofort sehen, was der Inhalt ist, weil auf dem Display die Informationen angezeigt werden. Oder ich gehe in ein Restaurant und hab den Speiseplan auf meinem Gerät. Bis hin zu der Möglichkeit, dass ich zwei Geräte aufeinander lege, sie einmal schüttele und schon haben sie eine Connection miteinander aufgebaut.</p>
<p>Aber auch gerade im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Business-to-Business" target="_blank">B2B</a>-Bereich macht NFC natürlich richtig Sinn, wenn es etwa darum geht, so ein Gerät in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vertikaler_Markt" target="_blank">Verticals</a> einzusetzen. Es gibt Maschinen, für die werden pro Jahr mehrere tausend Seiten Handbuch produziert. Wenn nun beispielsweise ein neues Ersatzteil kommen würde, könnte man sich über den Reader durch einfaches Hinhalten an das Gerät die nötigen Informationen anzeigen lassen. Oder Museen geben ihren Besuchern am Eingang so ein Gerät und die können sich dann zu jedem Ausstellungsstück etwas auf den Bildschirm rufen, ohne dass irgendeine Interaktion nötig ist.</p>
<p>So etwas lässt sich mit NFC realisieren und das hatten wir als Anwendungsmöglichkeiten im Sinn. Wir werden sicherlich auch etwas dafür entwickeln, aber nicht jetzt. Bis dahin ist der Chip einfach ein schönes Spielzeug. Das „Internet der Dinge“ wird kommen – das ist unser Beitrag dazu.</p>
<p><strong>Zum Abschluss noch eine Frage in Bezug zu einem Gespräch auf der Frankfurter Buchmesse: Dort habt ihr einen „Badewannentest“ mit dem txtr Reader angekündigt &#8211; hat der denn schon stattgefunden?</strong></p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>:<em> (lacht)</em> Nein, der Badewannentest hat noch nicht stattgefunden &#8211; aber er kommt noch. Zuletzt war der Gummi an der Oberseite des Gehäuses noch nicht so dicht, wie von uns gewünscht, und auch die Technik zum Trocknen des Plastikgehäuses musste noch einmal verfeinert werden. Das ist jetzt aber beides auch gelöst. Eines der finalen Geräte werde ich in die Wanne schmeißen und dann schauen wir, ob es hinterher noch geht. Das Ganze wird gefilmt – versprochen.</p>
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		<title>Newsbits: txtr Logo, MR-Review, Computerwelt-Artikel</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 15:55:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während der endgültige Release des txtr Readers aufgrund der anhaltenden Produktionsschwierigkeiten weiter auf sich warten lässt, gibt es dennoch einige Neuigkeiten zu vermelden:
Logo- und Designwechsel bei txtr

Mit der Übernahme des neuen Layouts im offiziellen Blog von txtr und bei Twitter ist der Designwechsel nun beinahe abgeschlossen &#8211; es fehlt nur noch die Facebook-Page. Wie txtr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während der endgültige Release des txtr Readers aufgrund der anhaltenden Produktionsschwierigkeiten weiter auf sich warten lässt, gibt es dennoch einige Neuigkeiten zu vermelden:</p>
<p><strong>Logo- und Designwechsel bei txtr<br />
</strong></p>
<p>Mit der Übernahme des neuen Layouts <a href="http://blog.txtr.com/" target="_blank">im offiziellen Blog von txtr</a> und bei Twitter ist der <a href="http://www.txtrblog.de/2010/01/txtr-com-erhalt-neues-design-und-logo/" target="_blank">Designwechsel </a>nun beinahe abgeschlossen &#8211; es fehlt nur noch die <a href="http://www.facebook.com/pages/txtr/44720663212?ref=nf" target="_blank">Facebook</a>-Page. Wie txtr auf Nachfrage bestätigt hat, gilt der Wechsel des Logos für das gesamte Unternehmen. Die Verpackung des txtr Readers soll dementsprechend angepasst werden.</p>
<p><strong>txtr Review bei MobileRead</strong></p>
<p>Im <a href="http://www.mobileread.com/forums/forumdisplay.php?f=159" target="_blank">deutschen MobileRead-Forum</a> hat Moderator <a href="http://www.mobileread.com/forums/member.php?u=14233" target="_blank">Netseeker </a>ein Review zum derzeitigen Angebot von txtr (txtr.com, Store, iPhone App, Tools &#8211; nicht den txtr Reader)  geschrieben. Er bringt dabei einige Verbesserungswünsche an, fällt aber insgesamt ein positives Urteil.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><a href="http://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=71061#" target="_blank">&gt; txtrs vernetztes Lesen im Review</a></p>
<p><strong>Artikel zu txtr bei Computerwelt.at</strong></p>
<p>Schon vor beinahe zwei Wochen hat<a href="http://www.computerwelt.at/detailArticle.asp?a=125957&amp;n=6" target="_blank"> Computerwelt.at einen Artikel über txtr</a> und die Schwierigkeiten bei der Serienproduktion des Readers veröffentlicht. Interessant sind darin vor allem die Aussagen von<a href="http://reader.txtr.com/de/ueber-txtr/management/" target="_blank"> Ulrik Deichsel (Head of Business Development)</a>, der den hohen Stellenwert der Großkunden für txtr betont (&#8220;Dennoch stelle man sich &#8216;eher die Frage, wie wir den Bedarf von interessierten Großkunden stillen können, als dass wir Angst haben, unsere Produkte nicht los zu werden&#8217;&#8221;). Dies lässt sich als Hinweis darauf deuten, dass txtr bereits in Verhandlungen mit etwaigen Partnern für <a href="http://reader.txtr.com/de/partner-und-entwickler/oem-loesungen/" target="_blank">White-Label-Lösungen</a> steht. Ebenfalls bekräftigt Deichsel laut <a href="http://www.computerwelt.at/" target="_blank">Computerwelt.at</a> die Pläne, den txtr Reader auch bald in Österreich anbieten zu wollen.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><a href="http://www.computerwelt.at/detailArticle.asp?a=125957&amp;n=6" target="_blank">&gt; E-Book-Reader &#8220;txtr&#8221; hat Startschwierigkeiten</a></p>
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		<title>txtr weiterhin mit Problemen in der Produktion</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 14:34:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Produktion]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie zuletzt angekündigt hat txtr heute in einem offiziellen Blogeintrag Stellung zum aktuellen Stand der Auslieferung und Produktion des txtr Readers genommen. Darin hat auch das gestern unvermittelt aufgetauchte YouTube-Video zur Fertigstellung des txtr Readers seinen Platz gefunden.
Im Blogartikel gesteht txtr ein, weiterhin mit Schwierigkeiten beim Schritt in die Serienproduktion zu kämpfen und gibt Einblick [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie zuletzt angekündigt hat <span><span>txtr</span></span> heute in einem <a href="http://blog.txtr.com/?p=384" target="_blank">offiziellen Blogeintrag</a> Stellung zum aktuellen Stand der Auslieferung und Produktion des <span><span>txtr</span></span><span> <span>Readers</span> </span>genommen. Darin hat auch das<a href="http://www.txtrblog.de/2010/01/video-von-der-txtr-reader-produktion/" target="_blank"> gestern unvermittelt aufgetauchte YouTube-Video</a> zur Fertigstellung des <span><span>txtr</span></span><span> <span>Readers</span> </span>seinen Platz gefunden.</p>
<p>Im Blogartikel gesteht <span><span>txtr</span></span> ein, weiterhin mit Schwierigkeiten beim Schritt in die Serienproduktion zu kämpfen und gibt Einblick in die Art der Probleme. So sollen neben technischen Schwierigkeiten auch die Bedingungen in den chinesischen Fabriken für Verzögerungen bei der Produktion sorgen.</p>
<p>Gleichzeitig gesteht <span><span>txtr</span></span> den Fehler ein, den offiziellen <span><span>Veröffentlichungstermin</span></span> zu früh festgesetzt zu haben und <a href="http://blog.txtr.com/?p=384" target="_blank">bemüht sich um Verständnis</a>:</p>
<blockquote><p>Auch wenn wir das schon häufiger als Entschuldigung vorgebracht haben: Wir sind ein kleines, junges<span> Start-<span>up</span> </span>und wir haben mögliche Chaosszenarios einfach unterschätzt. Es klappt eben nicht immer einfach nur mit guten Willen und viel Arbeit, gerade wenn Dritte – wie der<span> <span>Supplier</span> in China – </span>aufs Parkett treten, hat man nicht mehr alles in der eigenen Hand.</p>
<p>Deswegen: Es tut uns wirklich <span><span>leid</span></span>, dass alle warten müssen. Wir tun was wir können. Und wir halten an dem guten alten Sprichwort fest: “Gut Ding will Weile haben”.</p></blockquote>
<p>Wer auf den <span><span>txtr</span></span><span> <span>Rea</span></span>der wartet, muss sich also weiterhin gedulden. Einen fixer Termin, ab wann die Serienproduktion in vollem Maße anlaufen kann, nennt man logischerweise nicht. Ebensowenig ist bisher klar, ob nun bereits erste Geräte ausgeliefert wurden und werden.</p>
<p><strong><span>iPhone <span>App</span> </span>mit neuer Version</strong></p>
<p>Neben diesen wenig begeisternden Neuigkeiten aus dem offiziellen Blog gibt es jedoch auch eine positive Nachricht zu vermelden. Mit der heute erschienenen Version der<a href="http://txtr.com/#iphone" target="_blank"><span> <span>txtr</span> iPhone <span>App</span></span></a> soll es nun möglich sein, mit<span> Adobe DRM versehene <span>eBooks</span> auf dem iPhone </span>zu lesen, ohne wie bisher zuvor ein<span> <span>eBook</span> im </span><span><span>txtr</span></span><span> <span>Store</span> kaufen </span>zu müssen (vgl. <a href="http://twitter.com/_txtr/status/7702787518" target="_blank"><span>Meldung bei <span>Twitter</span></span></a>).</p>
<p>Damit können nun auch iPhone-Besitzer außerhalb von Deutschland die <span><span>txtr</span></span><span> <span>App</span> </span>zum<span> Lesen DRM-geschützter <span>eBooks</span> nutzen. Diese waren bisher daran gescheitert, dass </span>der <span><span>txtr</span></span><span> <span>Store</span> </span>beim Einkauf eine deutsche Kreditkarte erfordert.</p>
<p><strong>Update:</strong> Auch im <a href="http://blog.txtr.com/?p=406" target="_blank">offiziellen Blog gibt es nun eine Mitteilung zur neuen iPhone App</a>.</p>
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		<title>Video von der txtr Reader Produktion</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 17:43:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während es von offizieller Seite bisher weiterhin keine Neuigkeiten zu vermelden gibt &#8211; weder zum neuen Design von txtr.com noch vom derzeitigen Stand der Auslieferung &#8211; ist über YouTube ein Video zur Fertigung der Lesegeräte in China aufgetaucht.
Das Video zeigt anscheinend Milosch Meriac, seines Zeichens Head of Hardware bei txtr, wie er in der Fabrik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während es von offizieller Seite bisher weiterhin keine Neuigkeiten zu vermelden gibt &#8211; <a href="http://www.txtrblog.de/2010/01/txtr-com-erhalt-neues-design-und-logo/" target="_blank">weder zum neuen Design von txtr.com noch vom derzeitigen Stand der Auslieferung</a> &#8211; ist über <a href="http://www.youtube.com/watch?v=6oz5yXJVFK0" target="_blank">YouTube ein Video zur Fertigung der Lesegeräte </a>in China aufgetaucht.</p>
<p>Das Video zeigt anscheinend Milosch Meriac, seines Zeichens<a href="http://reader.txtr.com/de/ueber-txtr/management/"> Head of Hardware</a> bei txtr, wie er in der Fabrik Hinweise zur Endkontrolle der Lesegeräte gibt.</p>
<table style="margin-left: auto; margin-right: auto;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/6oz5yXJVFK0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/6oz5yXJVFK0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></table>
<p>Hochgeladen wurde das ganze als erster Upload des Nutzers <a href="http://www.youtube.com/user/DerGastAusDerZukunft" target="_blank">DerGastAusDerZukunft </a>(vermutlich einer der txtr Mitarbeiter). Ob das Video versehentlich bei YouTube öffentlich zugänglich gemacht wurde oder ob es sich um ein Video für einen der nächsten Beiträge im offiziellen Blog handelt, ist derzeit nicht ersichtlich.</p>
<p>Für alle, die auf den txtr Reader warten, ist es jedoch wenigstens ein Lebenszeichen, dass der Produktionsprozess im Gange ist. Es lässt sich spekulieren, ob das Video außerdem ein Hinweis darauf ist, dass <a href="http://www.txtrblog.de/2009/12/kommentar-der-txtr-reader-versuchskaninchen-mutti-und-ein-fehlstart/" target="_blank">die im Dezember verkündeten Materialprobleme</a> beseitigt werden konnten und man nun größere Mengen an Lesegeräten durch dei Endkontrolle schleust.</p>
<p>Zwei Neuigkeiten lassen sich zudem unter Vorbehalt aus dem Video erschließen:</p>
<ul>
<li>Wenn ich das richtig rausgehört habe, arbeitet der Reader mit Vibration, um Eingaben zu bestätigen &#8211; eventuell nur beim Startknopf.</li>
<li>Der Bootvorgang dauert etwa 15 Sekunden</li>
</ul>
<p>Den &#8220;Gast aus der Zukunft&#8221; gilt es in jedem Fall im Auge zu behalten &#8211; vielleicht gewährt er in nächster Zeit ja weitere Einblicke in die Zukunft des txtr Readers .</p>
<p><strong>Update 21:17h: </strong> Seitens txtr wurde das Video <a href="http://twitter.com/_txtr/status/7680922316" target="_blank">mittlerweile via Twitter als offiziell bestätigt</a>. Es ist wie vermutet für einen Blogeintrag gedacht, der für morgen geplant ist. Das angekündigte Statusupdate scheint also vor der Tür zu stehen.</p>
<h3  class="related_post_title">Mehr zum Thema:</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.txtrblog.de/2010/02/von-produktionsproblemen-und-photonischen-displays-interview-mit-andreas-steinhauser-cto-bei-txtr/" title="Von Produktionsproblemen und photonischen Displays: <br />Interview mit Andreas Steinhauser (CTO bei txtr)">Von Produktionsproblemen und photonischen Displays: <br />Interview mit Andreas Steinhauser (CTO bei txtr)</a></li><li><a href="http://www.txtrblog.de/2010/01/txtr-weiterhin-mit-problemen-in-der-produktion/" title="txtr weiterhin mit Problemen in der Produktion">txtr weiterhin mit Problemen in der Produktion</a></li><li><a href="http://www.txtrblog.de/2009/10/erstes-video-zum-txtr-reader-auf-der-frankfurter-buchmesse/" title="Erstes Video zum txtr Reader auf der Frankfurter Buchmesse">Erstes Video zum txtr Reader auf der Frankfurter Buchmesse</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Kommentar: Der txtr Reader, Versuchskaninchen, Mutti und ein Fehlstart</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 09:51:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[txtr reader]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.txtrblog.de/?p=721</guid>
		<description><![CDATA[Was sich in den vergangenen zwei Wochen seit dem Bestellstart am 1. Dezember schon abgezeichnet hat, wurde gestern durch eine offizielle Stellungnahme seitens txtr endgültig bekräftigt: Nur eine sehr begrenzte Anzahl an txtr Readern wird es rechtzeitig unter die Weihnachtsbäume schaffen.
Im offiziellen Blogeintrag heißt es dazu:
Leider müssen wir all denen, die bisher noch keinen Bestell-Link [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was sich in den vergangenen zwei Wochen seit dem Bestellstart am 1. Dezember schon abgezeichnet hat, wurde gestern durch eine <a href="http://blog.txtr.com/?p=345" target="_blank">offizielle Stellungnahme</a> seitens txtr endgültig bekräftigt: Nur eine sehr begrenzte Anzahl an txtr Readern wird es rechtzeitig unter die Weihnachtsbäume schaffen.</p>
<p>Im <a href="http://blog.txtr.com/?p=345" target="_blank">offiziellen Blogeintrag </a>heißt es dazu:</p>
<blockquote><p><span>Leider müssen wir all denen, die bisher noch keinen </span><span>Bestell-</span><span>Link bekommen haben sagen, dass das wohl nichts mehr bis Weihnachten wird. Wir haben in den letzten Wochen alles probiert, damit wir möglichst viele Reader in der Geschenkeverpackung liefern können, aber dann kam alles ein wenig anders, als geplant.</span></p></blockquote>
<p>Als Grund für die Verzögerungen gibt txtr Probleme im Produktionsprozess an. So soll ein wichtiges Bauteil für die Stromversorgung nicht den Spezifikationen entsprochen haben. Bei der Beschaffung von entsprechenden Ersatzbauteilen kommt es nun zu Engpässen:</p>
<blockquote><p><span>Leider stellte sich heraus, daß genau dieses Bauteil nirgendwo auf der Welt kurzfristig in den benötigten Stückzahlen zu beschaffen ist. Wir haben Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, aber </span><span>wir werden </span><span>die Teile </span><span>nicht rechtzeitig bekommen.</span></p></blockquote>
<p>Die Auswirkungen dieser Bauteil-Engpässe auf die gegenwärtigen Vorbestellungen erläutert txtr ebenfalls:</p>
<blockquote>
<div id="magicdomid4492"><span>Wir haben uns aber schon früh </span><span>dafür </span><span>entschieden, daß wir </span><span>nur so viele </span><span>Bestellinks</span><span> </span><span>für txtr-Reader verschicken, wie wir auch sicher ausliefern können. Das heißt</span><span>:</span><span> </span><span>J</span><span>eder</span><span>,</span><span> der uns Geld gibt, wird auch sicher seinen Reader bekommen. Und</span><span>:</span><span> </span><span>W</span><span>ir nehmen das Geld erst, wenn wir den Reader in Berlin getestet und im Lager haben</span><span>, also</span><span> sicher sind, liefern zu können. </span></div>
</blockquote>
<p>Damit ist auch geklärt, warum es bisher nur derart wenige Mails mit endgültigem Bestell-Link zu geben scheint. Wer doch einen entsprechenden Link erhalten sollte, kann dafür mit einer zeitnahen Lieferung rechnen.</p>
<p><strong>Ein weiteres Kapitel im txtr Reader &#8211; </strong><strong>Fehlstart?<span id="more-721"></span></strong></p>
<p>Die nun zugegebenen Lieferschwierigkeiten &#8211; ob selbst verschuldet oder nicht &#8211; reihen sich aus Kundensicht in eine Kette von Enttäuschungen ein, die die bisherige Markteinführung des txtr Readers begleiten. Die erste Enttäuschung war die Release-Ankündigung für die<a href="http://www.txtrblog.de/2009/10/txtr-reader-release-live-von-der-frankfurter-buchmesse/" target="_blank"> Frankfurter Buchmesse</a>, für die viele schon mit einem direkten Verkaufsstart gerechnet hatten.</p>
<p>Darauf folgte <a href="http://www.txtrblog.de/2009/11/wlan-funktion-des-txtr-readers-fallt-preissenkung-zum-opfer/" target="_blank">die überraschende Ankündigung, auf WLAN zu verzichten</a>, nur einen Tag vor dem <a href="http://www.txtrblog.de/2009/12/startschuss-fur-den-txtr-reader/#comments" target="_blank">offiziellen Bestellstart</a>. Letzterer wiederum verwirrt die Interessenten mit einem <a href="http://www.txtrblog.de/2009/12/startschuss-fur-den-txtr-reader/#comments" target="_blank">undurchsichtigen Vorbestellprozess</a> und den ausbleibenden Bestätigungen für wirklich erhaltene Mails mit Bestell-Link.</p>
<p>Was ist nun im Sinne einer konstruktiven Kritik als Hauptursache für diesen  Fehlstart zu sehen &#8211; denn als solcher wird er aus der Sicht vieler potentieller Kunden bisher wahrgenommen? Der Schlüssel für die Antwort auf diese Frage steckt im Wort &#8220;Enttäuschung&#8221; selbst: Viele Interessenten fühlen sich nämlich schlichtweg ge&#8221;täuscht&#8221;. Und warum fühlten sie sich getäuscht? Am Ende aufgrund der mangelhaften  Kommunikation von txtr mit seinen zukünftigen Kunden.</p>
<p>Hätte man von Anfang an die Möglichkeiten der im Web 2.0 gegebenen Kommunikationsmöglichkeiten genützt, hätte man schon vor der Frankfurter Buchmesse Hoffnungen zerstreuen können, der txtr Reader könnte schon dort erscheinen. Hätte man den eigenen Entscheidungsfindungsprozess bezüglich des WLAN-Moduls angedeutet, wäre die interessierte Community darauf gefasst gewesen, nicht alle Bauteile als 100% gesichert anzusehen. Hätte man schon vorzeitig deutlicher angekündigt, dass mit nur eher wenigen fertigen Geräten vor Weihnachten zu rechnen sei, hätten sich bestellwillige Kunden, die sich schon glücklich mit dem txtr Reader unter dem Christbaum sahen, entsprechend darauf einstellen können.</p>
<p>Ergo: Durch einen rechtzeitigen, offenen Austausch mit der Community hätte die ein großes Maß der Enttäuschung unter den Interessierten &#8211; zu diesem Zeitpunkt größtenteils Early Adoptern &#8211; begrenzt werden können. Auch wenn Faktoren wie zu teure oder nicht lieferbare Bauteile nicht in der Hand eines Unternehmens liegen, die Kommunikation tut es. Gerade dadurch, dass sich txtr in Bezug auf die eigene Hard- und Software zur Offenheit bekennt und mit txtr.com als Web-2.0-Unternehmen aufgestellt ist, liegt eine entsprechend offene Kommunikationskultur nahe.</p>
<p><strong>txtr reloaded</strong></p>
<p>Dass dieser enorme Nachholbedarf in der Kommunikation bestand, hat txtr begriffen und mittlerweile in den letzten Tagen auch reagiert. Wie der <a href="http://blog.txtr.com/?p=329" target="_blank">erste Blog-Post von Birte Huizing</a> andeutet scheint es nicht wie bisher weiterzugehen, sondern man hat wortwörtlich <a href="http://blog.txtr.com/?p=329" target="_blank">&#8220;txtr reloaded&#8221;</a> und tritt der Community gegenüber künftig offener und vor allem aufmerksamer entgegen. So folgte auf die gesteigerte Aktivität im <a href="http://blog.txtr.com/" target="_blank">offiziellen Blog </a>und dem <a href="http://twitter.com/_txtr" target="_blank">Twitter-Kanal</a> jüngst die Einrichtung eines <a href="http://forum.txtr.com" target="_blank">neuen offiziellen txtr Forums</a>.</p>
<p>Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, für einen Austausch zwischen txtr und seinen (künftigen) Kunden, der für beide Seiten gewinnbringend ist. Die Entwickler erhalten Feedback, Verbesserungswünsche und Ideen der Kunden, diese wiederum erhalten am Ende ein besser auf sie abgestimmtes Gesamtprodukt. Und natürlich nicht zu vergessen: Künftige Enttäuschungen können nun verhindert werden.</p>
<p>Das sind positive Voraussetzungen für den großflächigen Start des txtr Readers im nächsten Jahr. Dann wird der Reader aufgrund größerer Stückzahlen direkt bestell- und lieferbar sein und wahrscheinlich auch in Buchhandlungen ausgestellt und verkauft werden. Eventuell sind bis dahin auch die <a href="http://reader.txtr.com/de/buecher-inhalte/zeitungsinhalte/" target="_blank">angekündigten Zeitungsabonnements </a>bereit (Q1 2010).</p>
<p><strong>Mutti und die Versuchskaninchen</strong></p>
<p>Auch wenn das bisherige Vorbestellungsprozedere sich den Vorwurf eines Fehlstarts gefallen lassen muss, ist die Marktpremiere des txtr Readers im Gesamten natürlich noch nicht zu bewerten. Denn wenn in einem Jahr Mutti nach einem Besuch bei Hugendubel verkünden sollte: &#8220;Hab&#8217; mir heute auch so ein elektronisches Lesegerät gekauft hat. Das hat so einen unaussprechlichen Namen, Texter oder so. Sieht aber schick aus und ist kinderleicht zu bedienen.&#8221; &#8211; dann hat man bei txtr trotz der jetztigen Startschwierigkeiten seine Sache gut gemacht.</p>
<p>So gesehen, lässt sich dem jetztigen Fehlstart auf langfristige Sicht auch Positives abgewinnen: Besser treten derartige Fehler in einem so frühen Stadium auf, als später, wenn sie nicht mehr so leicht zu korrigieren sind und am Ende das Projekt als ganzes bedrohen. Zumal gerade im Fall eines so kleinen und jungen Unternehmens wie txtr, das noch dazu mit seinem ersten Produkt auf den Markt geht, derartige Startschwierigkeiten, wie sie nun aufgetreten sind, nicht immer zu vermeiden und letztendlich als Teil des Entwicklungsprozesses zu bewerten sind.</p>
<p>Das hört man natürlich als Early Adopter nicht gerne, ist man doch Hauptleidtragender gerade dieser Startschwierigkeiten. Aber als ein solcher Early Adopter ist man eben nicht nur Vorreiter in Sachen neues &#8220;Spielzeug&#8221;, bevor der breite Markt darauf aufmerksam wird, sondern immer auch Versuchskaninchen für die Startschwierigkeiten eines solchen Produkts. Das ist das Risiko für jeden Early Adopter &#8211; aber wie heißt es so schön: no risk, no fun.</p>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 429px; width: 1px; height: 1px;"><strong>Fehlstart</strong></div>
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		<title>Das offizielle txtr Forum ist da</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 10:24:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Forum]]></category>
		<category><![CDATA[Release]]></category>
		<category><![CDATA[txtr]]></category>
		<category><![CDATA[txtr reader]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass die Kommunikation zwischen txtr und der Community bisher alles andere als optimal verlief, haben zuletzt die zahlreichen Diskussionen um die mangelnde Entwickler-Unterstützung, die WLAN-Entscheidung und den undurchsichtigen Bestellprozess gezeigt.
Nach der gesteigerten Aktivität im offiziellen Blog und auf Twitter, hat txtr heute ein weiteren Schritt in ihrer Kommunikationsoffensive unternommen und mit der Einrichtung eines offiziellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass die Kommunikation zwischen txtr und der Community bisher alles andere als optimal verlief, haben zuletzt die <a href="http://blog.txtr.com/?p=318#comments" target="_blank">zahlreichen Diskussionen</a> um die mangelnde Entwickler-Unterstützung, die WLAN-Entscheidung und den undurchsichtigen Bestellprozess gezeigt.</p>
<p>Nach der gesteigerten Aktivität im <a href="http://blog.txtr.com/" target="_blank">offiziellen Blog </a>und auf <a href="http://twitter.com/_txtr" target="_blank">Twitter</a>, hat txtr heute ein weiteren Schritt in ihrer Kommunikationsoffensive unternommen und mit der Einrichtung eines <a href="http://forum.txtr.com" target="_blank">offiziellen Forums</a> ein eigenes Versprechen eingelöst.  Neben dem <a href="http://www.txtrblog.de/2009/11/deutschsprachiges-forum-zum-txtr-reader-bei-mobileread/" target="_blank">txtr-Unterforum bei MobileRead</a> können sich nun auch dort Interessierte untereinander austauschen und zudem den direkten Kontakt zu den Entwicklern suchen.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl id="attachment_767" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/txtrforum.jpg" rel="lightbox[766]"><img class="size-medium wp-image-767" title="Offizielles txtr Forum" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/txtrforum-300x191.jpg" alt="Offizielles txtr Forum" width="300" height="191" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Das <a href="http://forum.txtr.com/" target="_blank">Forum </a>hat derzeit noch keinen internationalen Bereich, was mit Blick auf txtr-Reader-Interessierte im Ausland und auch das im Zuge der iPhone App gestiegene Interesse zu bemängeln ist. Auch wäre eine direkte Verknüpfung des txtr.com-Accounts mit dem Foren-Account wohl die elegantere Variante gewesen.</p>
<p>Insgesamt sind diese Verbesserungen in der Kommunikation zu begrüßen, denn sie tragen dazu bei, das angeschlagene Verhältnis zwischen txtr und Teilen der Community zu entspannen. Vor allem auch mögliche freie Developer haben nun eine komfortable Plattform, um sich über ihre Projekte auszutauschen. So heißt es auch in der <a href="http://blog.txtr.com/?p=361" target="_blank">offiziellen Meldung von Birte im Unternehmensblog</a>:</p>
<blockquote><p>Vor allem für Entwickler dürfte hier ein Ort sein, an dem ihr Euch mit entsprechendem Support austauschen könnt. Damit werden all jene, die in diesem Blog vor allem technische Fragen diskutieren wollen, in Zukunft auf das Forum verwiesen.</p>
<p>Wir hoffen, dass die Plattform hilft, Euch besser zu vernetzen.</p></blockquote>
<p>Fehlen also nur noch die Mails mit dem Bestell-Link zum txtr Reader. Auf eine diesbezügliche Anfrage hat txtr Fall noch einmal bestätigt: &#8220;Ja, wir haben Links rausgeschickt.&#8221; Wie angekündigt, arbeite man sich derzeit chronologisch durch die Liste. Es bleibt also dabei: Augen offenhalten und beobachten, wann und wo der erste Besteller von seiner Mail berichtet.</p>
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		<title>Neue Informationen im offiziellen Blog von txtr</title>
		<link>http://www.txtrblog.de/2009/12/neue-informationen-im-offiziellen-blog-von-txtr/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 23:09:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Release]]></category>
		<category><![CDATA[txtr reader]]></category>

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		<description><![CDATA[Die im Rahmen des Bestellstarts aufgekommene Kritik an der Informationspolitik hat sich txtr zu Herzen genommen und scheint nun dem offiziellen Blog und dem Twitter-Account mehr Aufmerksamkeit zu widmen.
Unter anderem nimmt Ronnie Vuine in den Kommentaren des offiziellen Blogs zu einigen Fragen der letzten Tage Stellung. In Bezug auf die WLAN-Entscheidung geht er etwa  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die im Rahmen des Bestellstarts aufgekommene Kritik an der Informationspolitik hat sich txtr zu Herzen genommen und scheint nun dem <a href="http://blog.txtr.com/" target="_blank">offiziellen Blog</a> und dem <a href="http://twitter.com/_txtr" target="_blank">Twitter-Account</a> mehr Aufmerksamkeit zu widmen.</p>
<p>Unter anderem nimmt Ronnie Vuine <a href="http://blog.txtr.com/?p=329#comments" target="_blank">in den Kommentaren des offiziellen Blogs</a> zu einigen Fragen der letzten Tage Stellung. In Bezug auf die WLAN-Entscheidung geht er etwa  auf  die Spekulation ein, das WLAN-Modul sei nur auf Softwareebene deaktiviert, in der Hardware aber trotzdem vorhanden. Dies ist nicht der Fall, denn die Entscheidung sei &#8220;unmittelbar vor dem Produktionsstart für die erste Charge gefallen&#8221;.</p>
<p>Ein simples Nachrüsten der WLAN-Funktion per Firmware-Update ist also definitiv nicht möglich. Unterstützung signalisiert Ronnie dafür in Punkto Bluetooth. Hier ließe sich der txtr Connector (die künftige Desktopsoftware um den txtr Reader per USB mit Inhalten zu laden) entsprechend für drahtlosen Austausch anpassen.</p>
<p>Bezüglich der Developer-Unterstützung kündigt er an, dass im Zuge der Auslieferung der Lesegeräte ein Forum für interessierte Entwickler eingerichtet werden soll. Ein Simulator für den txtr Reader, wie er von einem Kommentator gewünscht wurde, existiere zwar, es sei jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht sicher, ob dieser veröffentlicht werde.</p>
<p>Nach dem Trubel der letzten Tagen, der bei vielen txtr-Reader-Interessierten für <a href="http://www.txtrblog.de/2009/12/startschuss-fur-den-txtr-reader/" target="_blank">Enttäuschung und Verunsicherung </a>gesorgt hat, zeichnet sich also Besserung ab. Wer sich mit dem Wegfall des WLAN-Moduls arrangieren kann, dem fehlt zum Glück unterm Weihnachtsbaum nur noch die entsprechende Mail mit dem verheißungsvollen Bestell-Link. Wer keinen günstigen Platz auf der Vorbestellliste ergattern konnte, muss sich wohl oder übel noch bis Januar gedulden.</p>
<p>(via <a href="http://blog.txtr.com/" target="_blank">blog.txtr.com</a>)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Startschuss für den txtr Reader</title>
		<link>http://www.txtrblog.de/2009/12/startschuss-fur-den-txtr-reader/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 10:50:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Release]]></category>
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		<description><![CDATA[Gerade eben wurde hat die offizielle Webseite des txtr Readers ein komplett neues Layout bekommen. Dadurch wurde nun auch offiziell die Möglichkeit zur Vorbestellung freigeschalten.





Auf der entsprechenden Preorder-Website heißt es:
Viele tausend Kunden haben sich in den letzten Monaten für einen txtr Reader vorregistriert. Wir arbeiten uns nun nach dem Prinzip &#8221;first come, first serve&#8221; durch diese Liste.
Wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade eben wurde hat die offizielle Webseite des txtr Readers ein komplett neues Layout bekommen. Dadurch wurde nun auch offiziell die Möglichkeit zur Vorbestellung freigeschalten.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl id="attachment_693" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/txtrreader_neu.jpg" rel="lightbox[685]"><img class="size-medium wp-image-693" title="Die neue txtr Reader Webseite" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/txtrreader_neu-300x166.jpg" alt="Die neue txtr Reader Webseite" width="300" height="166" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Auf der entsprechenden <a href="http://reader.txtr.com/de/txtr-reader/pre-order-now/" target="_blank">Preorder-Website</a> heißt es:</p>
<blockquote><p>Viele tausend Kunden haben sich in den letzten Monaten für einen txtr Reader vorregistriert. Wir arbeiten uns nun nach dem Prinzip &#8221;first come, first serve&#8221; durch diese Liste.<br />
Wenn Sie einen txtr Reader bestellen möchten, füllen Sie bitte das Formular auf dieser Seite aus, und wir senden Ihnen so schnell wie möglich eine persönliche eMail mit einem Link, auf dem Sie eine verbindliche Bestellung tätigen können.<br />
Bitte haben Sie Verständnis für dieses Verfahren. Wir tun, was wir können, um Sie so schnell wie möglich zu beliefern.</p></blockquote>
<p>Wann genau die ersten Mails mit einem Link auf die Bestellwebseite versendet werden, wird sich im Laufe des Tages herausstellen. Bisher gibt es zumindest keine entsprechenden Berichte.</p>
<p>Wieviele von den &#8220;tausenden&#8221; potentiellen Vorbestellern ihre Kaufoption wahrnehmen werden ist natürlich ungewiss. Die Ankündigung von txtr, das Lesegerät ohne WLAN dafür aber 20 € billiger auszuliefern, hat gestern im Netz für viel Unverständnis und Enttäuschung gesorgt (siehe Kommentare im<a href="http://blog.txtr.com/?p=318#comments" target="_blank"> offiziellen Blog</a>,<a href="http://www.txtrblog.de/2009/11/wlan-funktion-des-txtr-readers-fallt-preissenkung-zum-opfer/#comments" target="_blank"> txtrblog</a>, <a href="http://www.lesen.net/ereader/txtr-reader-guenstiger-aber-ohne-wlan-1750/#comments" target="_blank">lesen.net</a>, <a href="http://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=63185&amp;page=4" target="_blank">MobileRead</a>). Hauptpunkte der Kritik sind der Zeitpunkt der Ankündigung, nur einen Tag vor Bestellbeginn, und die offizielle Begründung für den Schritt. In Twitter wurde spontan eine<a href="http://twitition.com/yyxov" target="_blank"> Petition gestartet</a>, die das Feature zurückfordert.</p>
<p>Die nächsten Wochen werden zeigen, ob txtr mit dem Schritt gerade noch rechtzeitig die Reißleine gezogen hat, indem sie ein potentielles Problemfeature entfernt und gleichzeitig einen attraktiveren Preis erzielt haben, oder ob sie sich mit dem Wegfall von WLAN nicht selbst einen Bärendienst erwiesen haben, weil damit Glaubwürdigkeit verspielt und Early Adopter verloren wurden.</p>
<p><em>5 Updates</em></p>
<p><strong>Update 1: </strong>Auf der neuen Webseite wird die txtr-Plattform als Kombination aus Shop und Community auch als <a href="http://reader.txtr.com/partners-developers/white-label-solutions/" target="_blank">White Label Solution</a> angeboten, also als eBook-Shop-Komplettpaketfür Mobilfunkanbieter oder Verlage.</p>
<p><strong>Update 2:</strong> Seit heute Mittag haben nun zahlreiche Vorbesteller folgende Mail erhalten:</p>
<blockquote><p>Lieber txtr-Kunde,</p>
<p>wir freuen uns über Ihr Interesse am txtr Reader. Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass die Resonanz auf unser Gerät so groß ist, dass wir nicht allen Kunden sofort ein Gerät zukommen lassen können. Wenn Sie sich bereits letztes Jahr registriert haben, können Sie nun den Reader verbindlich vorbestellen, wobei wir die Vormerkliste chronologisch abarbeiten.</p>
<p>Alle anderen Interessenten bitten wir um ein wenig Geduld, wir werden Sie informieren, sobald Sie soweit vorgerückt sind, dass Sie den Reader bestellen können. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten und verbleiben mit den besten Grüßen aus Berlin</p>
<p>Das txtr-Team</p></blockquote>
<p>Es <em>scheint</em>, dass die Chancen, das Gerät noch vor Weihnachten zu bekommen, für all diejenigen, die jetzt erst bestellen, nicht sehr groß sind. Alle anderen können noch hoffen, dass sie auf der Liste vorrücken. Bis jetzt hat sich jedoch (meines Wissens nach) noch niemand zu Wort gemeldet, der schon einen gültigen, Bestell-Link bekommen hätte.</p>
<p>Sollte jemand bereits einen persönlichen Bestell-Link bekommen haben, möge er sich doch in den Kommentaren melden &#8211; die anderen wartenden User werden es ihm danken.</p>
<p><strong>Update 3 (19:20h):</strong> txtr hat eine weitere Mail verschickt, die einige Mißverständnisse der ersten Mail aufklären soll:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Txtr-Kunde,</p>
<p>Sie erhalten diese und die vorherige Email, weil Sie sich auf <a href="http://reader.txtr.com/" target="_blank">reader.txtr.com</a> als Interessent für den Kauf eines txtr Readers entschieden haben. Hiermit möchten wir noch einmal unseren Vorbestellungs-Prozess erläutern:</p>
<p>Die Registrierung als Interessent für den Kauf eines Readers ist seit Januar auf unserer Website möglich und seither haben wir zahlreiche Eintragungen erhalten &#8211; viel mehr, als wir Reader verkaufen können. Die Registrierung halten wir auch weiterhin auf <a href="http://reader.txtr.com/" target="_blank">reader.txtr.com</a> offen.</p>
<p>Wir arbeiten die Liste der Regstrierungen jetzt chronologisch ab und schicken den ersten Interessenten private Bestell-Links, die zu einer Website führen, auf der bindende Bestellungen aufgegeben werden.</p>
<p>Da wir aber nur eine kleine Anzahl Reader dieses Jahr verkaufen können, können wir nur wenige Bestellungen annehmen und viele von Ihnen werden zeitnah keinen der privaten Bestell-Links bekommen.</p>
<p>Bitte entschuldigen Sie dies, aber wir versuchen selbstverständlich, bald große Stückzahlen an Geräten verfügbar zu haben.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Ihr txtr-Team</p></blockquote>
<p>Viel Glück an alle Vorbesteller!</p>
<p><strong>Update 4 (22:45h):</strong> Und txtr zum Dritten heute &#8211; <a href="http://www.mobileread.com/forums/showpost.php?p=676143&amp;postcount=42" target="_blank">Josch91 hat im MobileRead-Forum</a> gerade folgende Mail in Bezug auf den Wegfall des WLAN-Features gepostet:</p>
<p><span id="more-685"></span></p>
<blockquote><p>Sehr geehrte txtr-Kunden, liebe Nutzer!</p>
<p>Vielen Dank für die Nachfrage, und bitte akzeptieren Sie unser Bedauern, dass nun ein Feature nicht mehr enthalten ist, das für Sie wichtig war und das Sie sich gewünscht haben.</p>
<p>Wir diskutieren intern sehr viel über Features beim Reader, und wir sehen uns auch einem sehr großen Kostendruck ausgesetzt (es gibt eine ganze Menge Sachen, die wir eigentlich gern zusätzlich einbauen würden). Die Entscheidung gegen WLAN zum jetzigen Zeitpunkt ging eigentlich auf zwei Faktoren zurück:</p>
<p>- Einerseits besteht durch USB und Mobilfunk eine gewisse Redundanz (mit USB kann man ohne Probleme auf den eigenen Rechner, mit Mobilfunk auf txtr.com zugreifen). Deshalb haben wir da am ehesten eine Möglichkeit gesehen, die Kosten zu reduzieren.</p>
<p>- Zum anderen ist die Konfiguration von WLAN, zumal ohne eine Tastatur, für die meisten Menschen alles andere als trivial. Das gilt zwar nicht für jeden, aber dennoch für einen großen Teil der Kunden. Wir arbeiten noch daran, dafür eine gute Interface-Lösung zu entwickeln, die den Support-Aufwand für uns gering hält. (Support-Aufwand bedeutet letztlich, dass jede Minute am Telefon für uns sehr viel Geld kostet und Mitarbeiter bindet, so dass wir sehr schnell in die Verlustzone geraten, wenn die Anfragen genügend Geräte betreffen.) Für viele unserer Kunden ist eine Lösung, die sie nicht erst konfigurieren müssen, ein großer Vorteil.</p>
<p>Wir haben keine Verträge mit Mobilfunkanbietern, die uns den Einsatz von WLAN verbieten. Die WLAN-Option ist bei uns nicht vom Tisch. Wenn der Bedarf entsprechend groß ist, werden wir darauf natürlich schnell reagieren.</p>
<p>Wir hoffen, Sie trotz allem auch weiterhin zu unseren Kunden zählen zu dürfen!</p>
<p>Mit den besten Grüßen aus Berlin,<br />
Ihr txtr-Team.</p></blockquote>
<p>Damit wurde nun nocheinmal offen ausgesprochen, dass nicht allein die Preissenkung der Grund für den Wegfall des Features ist, sondern auch die nicht zufriedenstellende Umsetzbarkeit.</p>
<p><strong>Update 5: </strong>Die <a href="http://reader.txtr.com/de/" target="_blank">deutschsprachige Version der offiziellen txtr Reader Webseite </a>ist jetzt online. Der zitierte Text oben wurde dementsprechend angepasst.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl id="attachment_709" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/txtrreader_neu_deutsch.jpg" rel="lightbox[685]"><img class="size-medium wp-image-709" title="Die neue deutschprachige Webseite zum txtr Reader" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/12/txtrreader_neu_deutsch-300x169.jpg" alt="Die neue deutschprachige Webseite zum txtr Reader" width="300" height="169" /></a></dt>
</dl>
</div>
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