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Einige inoffizielle Details zum txtr reader

26. September 2009 Manuel Medicus 2 Kommentare

Die offiziellen Fakten zu txtrs eBook-Reader, wie sie auf der Webseite des Geräts angekündigt werden, sind schon sehr vielversprechend. Darüber hinaus haben die Jungs von txtr in den vergangenen Monaten einige durchaus wissenswerte Hinweise in zahlreichen Forenbeiträgen und Interviews gegeben. Die interessantesten dieser inoffiziellen Details habe ich hier einmal übersichtlich zusammengestellt  (natürlich ohne Gewähr, dass sie sich beim Launch des txtr readers auch alle bewahrheiten):

  • Schnellstarter: Gerade einmal 2,6 Sekunden soll der txt reader bei einem Kaltstart brauchen bis er lesebereit ist (Quelle: boersenblatt.de Interview)
  • EDGE statt UMTS: War anfangs noch von einer 3G-Anbindung die Rede, so hat man mittlerweile auf den Vorgänger EDGE umgeschwenkt. Gründe gegen ein UMTS-Modul waren eingeschränkte Netzabdeckung, hohe Kosten und hoher Stromverbrauch. (Quelle: mobileread.com Forum)
  • Kein Simlock: Es können also auch SIM-Karten anderer Anbieter genutzt werden (Quelle: mobileread.com Forum)
  • PDFs werden mit dem originalen Code von Adobe gerendert: Zoom und Landscape-Mode werden möglich sein (Quelle: mobileread.com Forum)
  • Wörterbücher und Wikipedia: Die Integration von Wörterbüchern und eine Einbindung von Wikipedia sind geplant, werden wahrscheinlich aber erst per Firmware-Update nachgeliefert (Quelle: mobileread.com Forum 1 | Forum 2)
  • iPhone-Feeling: Bei der Verarbeitung des Gehäuses hat man sich bei Apples iPhone orientiert. Wem das Weiß nicht behagt, wird später auch noch andere Farben zur Auswahl haben (Quelle: mobileread.com Forum)
  • Seitenzahl-Optionen: In der Standardeinstellung wird die Seitenzahl nur beim Umblättern kurz eingeblendet. Wer sie stets im Auge haben will, kann das in den Optionen aber entsprechend anpassen (Quelle: mobileread.com Forum )
  • Browser-Funktion: Nicht enthalten, aber per 3rd-Party-Application durchaus möglich ist eine Webbrowser-Funktion. Flash- und Multimedia-Inhalte könnten dann aber natürlich nicht dargestellt werden (Quelle: mobileread.com Forum)
  • Texteingabe per Slider und Tastatur: Über die Slider wird eine T9-ähnliche Texteingabe möglich sein. Wer es komfortabler will, kann über Bluetooth eine Tastatur anschließen. (Quelle: mobileread.com Forum)
  • Notizen teilen: Über txtr air share soll es möglich sein, Notizen zu einem Dokument zwischen zwei Geräten auszutauschen. (Quelle: mobilread.com Forum)
  • Batterie nicht austauschbar: Wegen ihrer langen Laufzeit von etwa 3 Wochen wurde auf eine austauschbare Batterie verzichtet – das Gerät wäre sonst zudem teurer und um 4mm dicker. (Quelle: mobileread.com Forum)
  • Und zum Schluss – das Release im Oktober scheint fix: “Don’t worry, wir sind on track. Oktober ist und bleibt realistisch” (Quelle: mobileread.com Forum )

Ob es bei all diesen Details bleibt und welche Überraschungen die Jungs von txtr am Releasetag noch aus dem Hut zaubern werden, das erfahren wir in etwas mehr als zwei Wochen auf der Frankfurter Buchmesse.

eBook-Lektürelisten auf txtr.com erstellen

20. September 2009 Manuel Medicus Keine Kommentare

Es besteht kein Zweifel, dass Studenten eine der primären Zielgruppen für eBooks und digitale Lesegeräte sind. Im Fall des txtr readers ist das nicht anders.
Entwickler txtr hat bereits mehrfach hervorgehoben, dass auch die mit dem Lesegerät eng verzahnte Onlineplattform txtr.com für den Gebrauch in Seminaren oder wissenschaftlichen Arbeitsgruppen optimiert wird. Die folgenden Funktionen sprechen bereits zum jetzigen Zeitpunkt dafür:

  • Unterstützung der gängigen Datenformate (PDF, DOC, PowerPoint, RTF…)
  • Unterstützung BibTeX-Standard (vorhandene Meta-Daten vorausgesetzt)
  • Dokumente können in geschützten Ordnern mit einer Gruppe geteilt werden
  • RSS-Feeds benachrichtigen das ganze Team über neue Inhalte

Nicht zu vernachlässigen sind natürlich zudem die großen Mengen an kostenlosen eBooks die mittlerweile – Gutenberg.org und Munseys.com sei dank – frei verfügbar sind. Vor allem Literaturwissenschaftler profitieren von dem großen Angebot an Klassikern.

Als Beispiel habe ich – selbst Student an der Universität Würzburg (Spanisch, Amerikanistik, Neueste Geschichte, M.A.) – einmal zwei Beispielordner mit Empfehlungen für englische und amerikanische Literatur angelegt:

Zugriffsrechte für öffentliche Ordner
Klassiker von Shakespeare bis T.S. Eliot

Die Zusammenstellung der eBook-Ordner orientiert sich an der offiziellen „Lektüreliste Literaturwissenschaft“ des Lehrstuhls für Anglistik und Amerikanistik an der Universität Würzburg. Bis in den Zeitraum 1920-1930 sind die meisten Dokumente als kostenfreie eBooks verfügbar. Die späteren copyright-bedingt kostenpflichtigen Bücher (soweit im Angebot des txtr eBook Store vorhanden) lassen sich derzeit leider noch nicht in die Ordner aufnehmen.

Zur Lektüre sind natürlich auch alle nicht-studentischen Leser herzlich eingeladen.

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