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Die Bedeutung nicht-literarischer Texte für txtr

15. September 2009 Manuel Medicus Keine Kommentare

Auf buchreport.de ist ein interessantes Interview mit txtr-Mitgründer Ronnie Vuine erschienen. Darin geht er unter anderem auf die aktuelle Lage auf dem eBook-Markt ein und bezeugt die Konkurrenzfähigkeit des jungen Berliner Startups gegenüber Amazon und Sony.

Besonders aufschlussreich finde ich seine Einschätzungen bezüglich des in den txtr reader integrierten Mobilfunkchips:

Fast noch spannender wird diese Funktionalität bei nichtliterarischen Texten: Auf txtr.com kann man gemeinsam genutzte Ordner erstellen und gemeinsam Texte sammeln, die dann auf dem Reader sofort zugreifbar sind [...] Man kann also unterwegs, wenn man Zeit und Ruhe hat, lesen, was die anderen machen oder sammeln.

Genau diese Features – also das Abonnieren von RSS-Feeds und der mobile Zugriff auf sie – stellen im aktuellen Boom des Echtzeitweb mit Twitter, Facebook und Konsorten eine echte Verlockung dar.

Schon jetzt lassen sich auf txtr.com RSS-Feeds abonnieren. Sie lassen sich dann auch auf dem txtr reader lesen

RSS-Feeds bei txtr.com

Denn funktioniert alles wie geplant, wird man sich auf txtr.com seine eigene ständig aktuelle Tageszeitung zusammen bauen können: Die Eilmeldungen von Spiegel.de, die aktuelle Fußballberichterstattung von Kicker.de und noch ein wenig Wissenschaft von ScienceBlogs.de – fertig ist die individuelle Zeitung für den Weg in die Arbeit.

An die Stelle eines Zeitungsabonnements treten also die Subscriptions in Google Reader & Co. Mehr Freiheiten, mehr Auswahl – aber auch der gleiche Lesekomfort? Das – und die Frage, wie sich der txtr reader bei der Darstellung von Feeds gegenüber Smartphones schlägt, wird sich nach dem Release im Oktober herausstellen.

[Via buchreport.de ]

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