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	<title>txtrblog.de - Das inoffizielle Blog zum txtr reader und txtr. com - News, Tipps und Downloads &#187; Display</title>
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	<description>Das inoffizielle Blog zum txtr reader und txtr. com - News, Tipps und Downloads</description>
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		<title>Von Produktionsproblemen und photonischen Displays: Interview mit Andreas Steinhauser (CTO bei txtr)</title>
		<link>http://www.txtrblog.de/2010/02/von-produktionsproblemen-und-photonischen-displays-interview-mit-andreas-steinhauser-cto-bei-txtr/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 14:35:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Andreas Steinhauser ist CTO (Chief Technology Officer) bei txtr und einer der Gründer des Unternehmens. Unter anderem koordiniert er die Arbeit der verschiedenen Entwicklungsteams und behält sowohl die internen Forschungsprojekte als auch die technologischen Neuentwicklungen am Markt im Auge. Vor txtr war er einer der Gründer der Firma Gate5, die 2006 an Nokia verkauft wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1053" class="wp-caption alignleft" style="width: 136px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/Andreas-Steinhauser.png" rel="lightbox[1030]"><img class="size-full wp-image-1053 " title="Andreas Steinhauser (CEO bei txtr)" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/Andreas-Steinhauser.png" alt="Andreas Steinhauser (CEO bei txtr)" width="126" height="168" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong> ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chief_Technical_Officer" target="_blank">CTO</a> (Chief Technology Officer) bei txtr und einer der Gründer des Unternehmens. Unter anderem koordiniert er die Arbeit der verschiedenen Entwicklungsteams und behält sowohl die internen Forschungsprojekte als auch die technologischen Neuentwicklungen am Markt im Auge. Vor <a href="http://txtr.com/" target="_blank">txtr </a>war er einer der Gründer der Firma Gate5, die 2006 an <a href="http://www.nokia.de/" target="_blank">Nokia </a>verkauft wurde und deren Navigationssoftware den Grundstein für das heutige Nokia Maps gelegt hat.</p>
<p>Bei meinem Besuch in Berlin stand mir Andreas Steinhauser  freundlicherweise für ein Interview zur Verfügung:</p>
<p><br class="clear" /><strong>Die erste Frage gilt den Produktionsproblemen &#8211; konnten die mittlerweile gelöst werden?</strong></p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>: Ja, wir wissen mittlerweile, was das Problem gewesen ist und konnten es beheben. Ich will die Details ersparen: Im Großen und Ganzen hatten wir Schwierigkeiten mit dem Modem. Dort hatte sich beim Softwareupdate des Herstellers, das ursprünglich dazu diente, einen von uns gefundenen Fehler zu beseitigen, ein neuer Fehler eingeschlichen. Dieser führte wiederum dazu, dass das Modem nicht mehr zuverlässig die Verbindung zum GSM-Netzwerk herstellen konnte.</p>
<p>Das haben wir jetzt im Griff und die ersten Geräte der neuen Charge sind gerade in Barcelona auf dem Mobile World Congress, um das auch zu zeigen. Sobald sie dann unsere neuen Tests und auch die Mass-Production-Tests erfolgreich durchlaufen, geht es wirklich los mit der Produktion.</p>
<p><strong>In Bezug auf die Produktionsprobleme: Habt ihr euch im Nachhinein einmal Gedanken gemacht, dass es besser gewesen wäre, direkt in Deutschland zu produzieren &#8211; wie beispielsweise Plastic Logic?</strong></p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>: <a href="http://www.plasticlogic.com/" target="_blank">Plastic Logic</a> ist immer ein gerne genommenes Beispiel. So etwas kann man gut machen, wenn man 130 Millionen zur Verfügung hat. Dann kann man wirklich nach Dresden gehen und dabei den Staatshaushalt noch um ein paar Millionen erleichtern. Nein &#8211; wir sind natürlich völlig außer Stande eine eigene Produktionsschiene und Fabrik aufzubauen. Wenn man in Deutschland produziert – so leid mir das tut –, ist man preislich nicht in einem Bereich, der konkurrenzfähig ist.</p>
<p>Es gibt natürlich Hersteller und auch Bestücker in Deutschland die sehr, sehr gut arbeiten &#8211; die verlangen dann aber auch einen entsprechenden Preis. Bei den preiswerten Anbietern haben wir wiederum die Erfahrung gemacht, dass es qualitätsmäßig nicht besser ist. Im Gespräch waren Standorte wie Ungarn &#8211; AVM produziert zum Beispiel dort –, aber das gibt sich nicht viel. Die Entfernung zu China ist nicht das Problem. Man hat diesen halben Tag Zeitversetzung, aber damit kann man leben.</p>
<p><span id="more-1030"></span></p>
<p><strong>Auf der Frankfurter Buchmesse habt ihr festgestellt, dass viele Nutzer anfangs Probleme mit der Touchpad-Bedienung hatten. Auf den aktuellen Prototypen funktioniert die Bedienung merklich intuitiver. Was wurde geändert?</strong></p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>: Den Algorithmus, der die Berührungen des Touchpads auswertet, haben wir komplett neu geschrieben. Die vorherige Version, mit der gerade ältere Nutzer nicht gut klar kamen, bleibt als Expertenmodus erhalten. Wer ein wenig ein Gefühl für das Touchpad entwickelt hat, kann ihn dann optional einschalten –  man kann damit doch sehr viel schneller navigieren. Der Standardmodus ist intuitiver und bietet über Vibration auch ein Feedback zur Eingabe.</p>
<p><strong>Der Wegfall von WLAN hat viele Interessenten enttäuscht. Wird es eine Version des txtr Readers mit WLAN geben? </strong>(via <a href="http://www.txtrblog.de/2010/02/termin-in-berlin-besuch-bei-txtr/#comment-419" target="_blank">psy-R</a> &amp; <a href="http://www.mobileread.com/forums/showpost.php?p=777767&amp;postcount=7" target="_blank">Josch91</a>)</p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>: Vielleicht um da ein paar Sachen zu erklären &#8211; es heißt immer: „Jetzt habt ihr das WLAN-Modul wegen den 20 € rausgenommen“. Das sind nicht allein die Bauteilkosten, die das Gerät jetzt preiswerter machen, sondern die Kosten, die wir einsparen, überhaupt erst einmal die Treiber zu programmieren, zu testen und so weiter. Da hätten wir uns furchtbar auf die Hinterbeine stellen müssen, weil da ein Wi2Wi-Marvell-Chip mit einem ARM i.MX31 von Freescale kommunizieren müsste. Das ist nicht trivial und hätte immens großen Aufwand auf allen Seiten bedeutet – bei <a href="http://www.marvell.com" target="_blank">Marvell</a>, bei <a href="http://www.freescale.com/" target="_blank">Freescale </a>und bei uns. Natürlich ist es möglich, aber wir haben aus Kostengründen und auch aus Time2Market-Gründen gesagt: „WLAN stellen wir hinten an“.</p>
<p>Dazu kommt,  dass ein WLAN-Chip in so einem Gerät zwar ein schönes Feature ist, das mir als Freak auch viel Spaß machen würde, aber für den Normalsterblichen Nutzer de facto wenig Sinn macht. Wie will ich denn den WPA2-Key eingeben? Wie will ich mich denn solange das Gerät über keinen Webbrowser verfügt am Flughafen oder bei einem sonstigen Hotspot einloggen? Das ist dann wirklich primär für Nerds, die sich das so konfigurieren, dass sie, wenn sie nachhause kommen, direkt ins WLAN eingebucht sind. Ich schwöre, die kriegen das auch mit Bluetooth hin – ganz bestimmt.</p>
<p>Ich will nicht ausschließen, dass wir noch eine Nerd-Edition mit WLAN machen, wenn wir den Launch hier sauber über die Bühne gebracht haben, sich das Gerät gut verkauft und wir dann wieder entsprechende Kapazitäten und Ressourcen frei haben. Aber das ist jetzt noch eine ganze Menge Arbeit. Es ist einfach nicht damit getan zu sagen: „Liebe Community, hier habt ihr den WLAN-Chip, macht euch die Treiber selber“. So leicht ist es leider nicht, sonst hätten wir das ganz bestimmt getan.</p>
<p><strong>Wie sieht es mit den in Aussicht gestellten Nachfolgemodellen mit größeren Bildschirmen aus? Gibt es für diese mit dem Erscheinen des iPads überhaupt noch einen Markt?</strong></p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>: Es denken jetzt immer alle, das <a href="http://www.txtrblog.de/2010/01/txtr-und-das-ipad/" target="_blank">Apple iPad</a> räumt diesen Markt ab und es lohnt sich jetzt gar nicht mehr ein 10“-Gerät zu machen. Ich glaube nicht, dass das der Fall ist. Es gab bisher verdammt gute Gründe, weshalb eBook-Lesegeräte nicht funktioniert haben – und zwar, dass die Displays bei Sonne nicht lesbar waren und dass die Batterielaufzeit nicht ausreichend war, um im Urlaub drei Wochen zu lesen ohne das Gerät aufladen zu müssen. Beide Probleme löst das iPad nicht. Das hat der Newton nicht gelöst, das haben alle Geräte dazwischen nicht gelöst &#8211; das iPad löst es wieder nicht. Das Gerät ist für das Lesen nicht ideal &#8211; es hat eher einen Fokus auf Magazine, Videos und Games und es ist für zuhause.</p>
<p>Inwieweit jetzt Raum bleibt für ein 10“-Gerät &#8211; mit zum Beispiel eInk-Technologie, oder was uns die Zukunft da noch bringen wird -, das werden wir sehen. Ein 10“-Gerät hätte durchaus ein großes Potential bei Studenten und im Wissenschafts-Sektor. Gerade da könnte ich mir vorstellen, dass das iPad sehr beliebt sein wird. Wobei ich gespannt bin, wie hier der Touchscreen abschneidet. Denn wenn man von Touch redet, würde man sich vermutlich sowohl Finger als auch Pen wünschen. Das iPad wiederum liefert keine Eingabemöglichkeit für den kapazitiven Touchscreen mit. Das lässt sich sicherlich lösen, es ist aber die Frage, wie gut und wie präzise das dann sein wird.</p>
<p>Generell machen 10“-Geräte Sinn für „Professional Text Workers“, für Magazine… allgemein für alle Anwendungszwecke, bei denen ich tatsächlich viel auf einmal auf dem Bildschirm brauche. Ich glaube, da ist der Markt nicht zu. Gerade weil Apple so proprietär und closed ist, denke ich, dass genügend Raum für ein großes Gerät wäre, das open ist und auf Open-Source-Software basiert. Wir prüfen das eingehend &#8211; es steht auf dem Plan.</p>
<p><strong>Im Rahmen der CES wurde wieder viel über die Nachfolger der eInk-Technologie diskutiert, wie sie etwa von Qualcomm (Mirasol), PixelQi, Liquavista oder auch von PVI selbst entwickelt werden. Welche Technologie ist die vielversprechendste?</strong></p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>: Ja, vielversprechend sind sie alle und sie alle versprechen auch viel <em>(lacht)</em>. Ich halte die Mirasol-Displays für eine sehr gute Idee. Die Micro-Mirror-Technologie ist durchaus bekannt in der Industrie, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Micromirror_Device" target="_blank">weil sie in Beamern ja ständig eingesetzt wird</a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Micromirror_Device"></a>. Das nun in dieser Größe zu machen, scheint man bei Qualcomm irgendwie gelöst zu haben. Das was ich gesehen habe ist aber immer noch nicht das, was man eigentlich will &#8211; es ist nicht die eierlegende Wollmilchsau. Gerade die Farbe wirkt noch sehr metallic.</p>
<p>Trotzdem ist Mirsaol von denen Technologien, die ich gesehen habe, momentan was Energiebedarf, Geschwindigkeit und Stabilität angeht die vielversprechendste – ob sie das Versprechen auch halten können, das werden wir sehen. Niemand weiß, ob sie jetzt genau ein Exemplar hingekriegt haben mit hunderten von Ausschuss und wie es mit dem Mass-Production-Prozess aussieht. Plastic Logic ist mit ihren flexiblen Polymer-eInk-Displays auch schon vor drei Jahren an den Markt herangetreten. Dann haben sie tatsächlich von dem Augenblick, als sie das erste Display gezeigt haben, bis zur Massenproduktion drei Jahre gebraucht.</p>
<p>Auch von eInk, die ja nun Prime View International gehören, habe ich Farbdisplays gesehen, die mich persönlich sehr beeindruckt haben. Ich bin sehr gespannt auf die <a href="http://www.sid.org" target="_blank">SID Display Week</a> im Mai. Mal sehen, wer da was zeigt. Wir freuen uns am Ende des Tages über alles, was gut ist und machen uns da ganz zum Anwalt des Lesers: Wenn man auf den neuen Displays gut lesen kann, wenn sie preiswert sind und die Kompromisse stimmen, dann bauen wir sie ein. Das ist einer der Gründe, warum wir die Hardware vollständig selbst kontrollieren: Wenn wir ein anderes Display wollen, dann nehmen wir ein anderes Display.</p>
<p><strong>Wie würde denn das „perfekte Display“ aussehen?</strong></p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>: Ich freue mich da auf photonische Displays, bei denen jeder Pixel wirklich elektro-chemisch eine beliebige Farbe annehmen kann und nicht mehr die Farbe aus den drei Grundfarben zusammengesetzt werden muss. Das dann am besten auch noch omnistabil, rattenschnell und mit einem Reflexionsgrad von nahezu 100% in der jeweiligen Wellenlänge. So etwas werden wir irgendwann in den nächsten 20, 30 Jahren sehen. Am besten ausdruckbar, so dass man große Tapeten damit herstellen kann. Ein schöner Traum.</p>
<p><strong>Wie werden sich eBook Reader in den nächsten Jahren entwickeln?</strong></p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>: Sie werden flacher, sie werden robuster und sie werden auf eine Art flexibel. Ich glaube nicht an Rolldisplays – das kommt mir komisch vor-, aber an mehr oder weniger flexible Folien. Stellen wir uns etwa eine Plexiglas-Scheibe vor, die in sich hermetisch ist. Die könnte man dann auf den Tisch knallen  und das macht ihr überhaupt nichts aus, man könnte sie mit fließendem Wasser abwaschen und so weiter. Die Displays werden auf jeden Fall farbiger, schneller… Es geht also durchaus in die Richtung von dem, was wir in Star Trek schon sehen, wenn sie dort ihre Plastikscheiben auspacken</p>
<p>Dann wird natürlich der Preis nach unten gehen. Dadurch werden wir mehrere solche Geräte haben – zum Beispiel auch weil sie beim Kauf anderer Produkte beiliegen. Beim Kauf eines Autos könnte etwa das Handbuch als eBook Reader einfach mit dabei sein. Klar ist auch, dass die Reader allesamt „connected“ sein werden. Alle Geräte werden irgendwo eine Mobilschnittstelle haben. Über die Größe des Displays und die Farbigkeit wird lediglich der Anwendungsfall entscheiden. Wenn es dann irgendwann photonische Displays gibt, wird nur noch die Größe von Bedeutung sein.</p>
<p><strong>Auch beim txtr Reader wird ja „Zukunftsmusik“ eingebaut &#8211; nämlich das NFC-Modul </strong>(siehe: <a href="http://www.txtrblog.de/2009/10/was-ist-eigentlich-near-field-communication-nfc/" target="_blank">Was ist eigentlich Near Field Communication?</a>)<strong>.  Es wurde angekündigt, dass ihr dafür anfangs noch keine Software integrieren wollt. Welche Anwendungsmöglichkeiten hattet ihr im Blick, als ihr euch entschlossen habt, das Modul mit einzubauen?</strong></p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>: Das NFC-Modul ist ein NF24 Funk Chip, der auf 2,4 Ghz funken kann und energiesparend ist. Der Chip hängt direkt an der Power-Management-Unit und hat auch Strom, wenn das Gerät an sich ausgeschaltet ist. NFC an sich ist natürlich erst einmal ein Nerd-Feature. Aber da der Chip so unglaublich preiswert ist, dass es überhaupt keinen Unterschied macht, ob wir ihn jetzt einbauen oder nicht, lassen wir ihn drin und sagen: „Na klar, spielt damit!“. Am Anfang werden wir dafür gar keine Software anbieten, nicht einmal Treiber &#8211; wir werden gerade einmal testen, dass er funktioniert.</p>
<p>Es gibt natürlich viele Ideen, wie man dieses „Spielzeug“ nutzen könnte. Mit einem Gerät, bei dem der Strom relativ lange hält, sind viele Wake-on-Remote-Anwendungen vorstellbar, bei denen der Reader reagiert, wenn ich irgendwo hereinkomme oder ich mich irgendetwas nähere. Sagen wir etwa, es kommt eine Paketlieferung. Ich gehe mit dem Gerät hin und kann sofort sehen, was der Inhalt ist, weil auf dem Display die Informationen angezeigt werden. Oder ich gehe in ein Restaurant und hab den Speiseplan auf meinem Gerät. Bis hin zu der Möglichkeit, dass ich zwei Geräte aufeinander lege, sie einmal schüttele und schon haben sie eine Connection miteinander aufgebaut.</p>
<p>Aber auch gerade im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Business-to-Business" target="_blank">B2B</a>-Bereich macht NFC natürlich richtig Sinn, wenn es etwa darum geht, so ein Gerät in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vertikaler_Markt" target="_blank">Verticals</a> einzusetzen. Es gibt Maschinen, für die werden pro Jahr mehrere tausend Seiten Handbuch produziert. Wenn nun beispielsweise ein neues Ersatzteil kommen würde, könnte man sich über den Reader durch einfaches Hinhalten an das Gerät die nötigen Informationen anzeigen lassen. Oder Museen geben ihren Besuchern am Eingang so ein Gerät und die können sich dann zu jedem Ausstellungsstück etwas auf den Bildschirm rufen, ohne dass irgendeine Interaktion nötig ist.</p>
<p>So etwas lässt sich mit NFC realisieren und das hatten wir als Anwendungsmöglichkeiten im Sinn. Wir werden sicherlich auch etwas dafür entwickeln, aber nicht jetzt. Bis dahin ist der Chip einfach ein schönes Spielzeug. Das „Internet der Dinge“ wird kommen – das ist unser Beitrag dazu.</p>
<p><strong>Zum Abschluss noch eine Frage in Bezug zu einem Gespräch auf der Frankfurter Buchmesse: Dort habt ihr einen „Badewannentest“ mit dem txtr Reader angekündigt &#8211; hat der denn schon stattgefunden?</strong></p>
<p><strong>Andreas Steinhauser</strong>:<em> (lacht)</em> Nein, der Badewannentest hat noch nicht stattgefunden &#8211; aber er kommt noch. Zuletzt war der Gummi an der Oberseite des Gehäuses noch nicht so dicht, wie von uns gewünscht, und auch die Technik zum Trocknen des Plastikgehäuses musste noch einmal verfeinert werden. Das ist jetzt aber beides auch gelöst. Eines der finalen Geräte werde ich in die Wanne schmeißen und dann schauen wir, ob es hinterher noch geht. Das Ganze wird gefilmt – versprochen.</p>
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		</item>
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		<title>Biegbar, bunt und schnell &#8211; die eReader-Displays der Zukunft</title>
		<link>http://www.txtrblog.de/2009/10/biegbar-bunt-und-schnell-die-ereader-displays-der-zukunft/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 17:49:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch wenn es seit der Informationsflut im Rahmen der Buchmesse wenig Neues in Punkto txtr Reader zu berichten gibt, scheint es doch klar, dass der Markt für eBook-Reader vor einem großen Sprung steht. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht irgendein Unternehmen ein neues digitales Lesegerät ankündigt, eine neue Technologie anpreist oder eine neue eBook-Offensive [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn es seit der Informationsflut im Rahmen der Buchmesse wenig Neues in Punkto txtr Reader zu berichten gibt, scheint es doch klar, dass der Markt für eBook-Reader vor einem großen Sprung steht. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht irgendein Unternehmen ein neues digitales Lesegerät ankündigt, eine neue Technologie anpreist oder eine neue eBook-Offensive einläutet.</p>
<p>Im Mittelpunkt des Interesses steht dabei vor allem neue ePaper-Displays, denn diese versprechen mit höheren Bildwiederholungsraten, biegbarer Hardware und farbiger Darstellung ein neue Generation von eReadern einzuleiten. Ein Überblick über die vielversprechendsten Technologien:</p>
<p><strong>AU Optronics (AUO)</strong></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_571" class="wp-caption alignnone" style="width: 260px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/auo.jpg" rel="lightbox[550]"><img class="size-full wp-image-571 " title="AU Optronics" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/auo.jpg" alt="AU Optronics" width="250" height="167" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p><a href="http://www.auo.com/" target="_blank">AU Optronics</a> (Teil der BenQ-Gruppe), einer der größten Hersteller von LCD-Flachbildschirmen, will ein Stück vom ePaper-Kuchen abbekommen. Auf der FPD kündigte man jüngst an, dass für 2010 biegbare Graustufen-Displays mit einem Kontrast von 9:1 geplant sind. Zum Einsatz wird dabei die Microcup-Technologie kommen, die sich AUO durch den Einstieg bei <a href="http://www.sipix.com/" target="_blank">SiPix</a> gesichert hat.</p>
<p><em>Weitere Informationen:</em> <a href="http://www.auo.com/auoDEV/pressroom.php?sec=newsReleases&amp;intTempId=1&amp;intNewsId=727&amp;ls=en" target="_blank">AUO </a>| <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/AUO-will-E-Paper-Displays-produzieren-205248.html" target="_blank">heise </a>| <a href="http://www.displayblog.com/2009/06/07/au-optronics-auo-epaper-at-display-taiwan-2009/" target="_blank">Displayblog </a></p>
<p><strong>Bridgestone</strong></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_555" class="wp-caption alignnone" style="width: 270px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-full wp-image-555 " title="Bridgestone" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/Bridgestone.png" alt="Bridgestone" width="260" height="169" /></dt>
</dl>
</div>
<p>Der Reifenhersteller <a href="http://www.bridgestone.de/" target="_blank">Bridgestone </a>entwickelt bereits seit mehreren Jahren elektronisches Papier auf Basis der QR-LPD-Technologie (<a href="http://www2.bridgestone-dp.jp/global/adv-materials/QR-LPD/index.html" target="_blank">Quick Response Liquid Powder Display</a>). Jüngst präsentierte Bridgestone auf der<a href="http://techon.nikkeibp.co.jp/FPDI/FPDI2009/english/" target="_blank"> FPD International</a> in Yokohama einen Prototypen mit biegbarem, farbigem Display und einer Seitenaufbaugeschindigkeit von 0,8 Sekunden. Für 2010 sind Pilotversuche mit einer Bank in Japan geplant. Wann und ob die Technologie für Consumer-Produkte eingesetzt werden kann, steht noch nicht fest.</p>
<p><em>Weitere Informationen: </em><a href="http://www.golem.de/0910/70753.html" target="_blank">Golem </a>| <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Puderdisplay-jetzt-auch-biegsam-845540.html" target="_blank">heise </a>| <a href="http://techon.nikkeibp.co.jp/english/NEWS_EN/20091027/176976/" target="_blank">TechOn </a>|  <a href="http://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=60549" target="_blank">MobileRead<br />
</a></p>
<p><span id="more-550"></span></p>
<p><strong>Qualcomm</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="225" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6955767&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="225" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6955767&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Aus den Labors von <a href="http://www.qualcomm.de/" target="_blank">Qualcomm </a>stammt die Mirasol-Technologie, die stromsparende, farbige Displays mit einer Bildwiederholungsrate von 30 fps ermöglichen soll und daher vor allem für den Einsatz in Mobiltelefonen interessant ist. Bei der Entwicklung von Mirasol hat man sich die schimmernden Flügel von Schmetterlingen zum Vorbild genommen.</p>
<p><em>Weitere Informationen:</em> <a href="http://www.themirasoleffect.com/" target="_blank">Mirasol </a>| <a href="http://gizmodo.com/5377250/qualcomms-mirasol-ultra-low-power-display-is-almost-magic" target="_blank">Gizmodo </a>| <a href="http://www.popularmechanics.com/technology/industry/4332084.html" target="_blank">Popular Mechanics</a> | <a href="http://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=59545" target="_blank">MobileRead </a></p>
<p><strong>Liquavista</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="580" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/tioiVczBwWg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="580" height="360" src="http://www.youtube.com/v/tioiVczBwWg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.liquavista.com" target="_blank">Liquavista</a>, das niederländische Spin-Out von Philips, hat gleich drei ePaper-Technologien der nächsten Generation in der Entwicklung: LiquavistaBright, LiquavistaVivid und LiquavistaColor.  Sowohl Graustufen- als auch Farb-Displays mit filmtauglicher Bildwiederholungsrate sollen möglich sein. Das von Liquavista angewandte Verfahren basiert auf  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrobenetzung" target="_blank">Elektrobenetzung (Electrowetting)</a>. Den ersten Einsatz in Produkten erwartet man für 2010/2011.</p>
<p><em>Weitere Informationen:</em> <a href="http://www.liquavista.com/" target="_blank">Liquavista </a>| <a href="http://www.engadget.com/2009/10/27/liquavistas-e-reader-displays-do-video-and-color-video/#continued" target="_blank">Engadget </a>| <a href="http://tinta-e.blogspot.com/2009/10/pixel-qi-le-sale-competencia.html" target="_blank">Tinta E</a> |  <a href="http://www.mobileread.com/forums/showthread.php?p=644206#post644206" target="_blank">MobileRead</a></p>
<p><strong>Pixel Qi</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="580" height="360" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/oawX3wenxNc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="580" height="360" src="http://www.youtube.com/v/oawX3wenxNc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.pixelqi.com/" target="_blank">Pixel Qui</a> arbeitet an einer Technologie, die die Lesbarkeit von eInk mit der Geschwindigkeit von LCDs vereinen will. Dabei soll mit einer auf Knopfdruck anschaltbaren Hintergrundbeleuchtung zwischen farbigem &#8220;Standard-LCD&#8221; und lesefreundlichem und energiesparendem Graustufen-Display gewechselt werden können. Der Start der Massenproduktion ist für Ende 2009 geplant. Hinter Pixel Qi steht unter anderem<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mary_Lou_Jepsen" target="_blank"> Mary Lou Jepsen</a>, die für die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/OLPC_XO-1" target="_blank">OLPC-Initiative</a> bereits sparsame, im Sonnenlicht lesbare Displays entwickelt hat.</p>
<p><em>Weitere Informationen:</em> <a href="http://www.pixelqi.com/" target="_blank">Pixel Qi</a> | <a href="http://www.engadget.com/2009/10/17/pixel-qi-e-ink-lcd-hybrid-display-to-debut-on-tablet-next-mont/" target="_blank">Engadget </a>| <a href="http://upload-magazin.de/blog/4329-pixel-qi-ein-revolutionares-display-das-ungeahnte-chancen-eroffnet/" target="_blank">Upload</a></p>
<p><strong>Plastic Logic</strong></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_570" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/QUE_Tablet_Hand_light.jpg" rel="lightbox[550]"><img class="size-medium wp-image-570 " title="Plastig Logic QUE proReader" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/QUE_Tablet_Hand_light-300x225.jpg" alt="Plastig Logic QUE proReader" width="300" height="225" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Auf der CES in Las Vegas im Januar 2010 wird <a href="http://www.plasticlogic.com/" target="_blank">Plastic Logic</a> mit dem QUE proReader an den Start gehen, der einen Touchscreen ohne Beeinträchtigung der Darstellungsqualität verspricht. Die großen Displays von Plastic Logic, die unter anderem eine Darstellung von DinA 4 Dokumenten in Originalgröße versprechen, werden in <a href="http://www.theinquirer.de/2007/01/04/in_dresden_entsteht_die_erste.html" target="_blank">Dresden produziert</a>.</p>
<p><em>Weitere Informationen:</em> <a href="http://www.quereader.com/" target="_blank">QUE proReader</a> | <a href="http://www.lesen.net/ereader/que-reader-von-plastic-logic-kommt-anfang-10-1381/" target="_blank">Lesen.net</a> | <a href="http://www.golem.de/0910/70548.html" target="_blank">Golem</a></p>
<p><strong>PVI</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="445" height="364" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/qHVqE55Jc3I&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="445" height="364" src="http://www.youtube.com/v/qHVqE55Jc3I&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Auch <a href="http://www.pvi.com.tw/" target="_blank">PVI </a>(<a href="http://www.engadget.com/2009/06/01/pvi-to-buy-e-ink-for-215-million/" target="_blank">die im Juni den eInk übernommen haben</a>) haben am Rande der FPDI biegsame ePaper-Displays für die erste Jahreshälfte 2010 angekündigt. Farbige Elektrophorese-Displays (EPDs)  sollen noch im selben Jahr folgen.</p>
<p><em>Weitere Informationen:</em> <a href="http://www.lesen.net/ereader/farbige-e-paper-auch-von-samsung-pvi-1470/" target="_blank">Lesen.net</a> | <a href="http://www.digitimes.com/news/a20091029PD214.html" target="_blank">DigiTimes</a></p>
<p><strong>Samsung</strong></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_560" class="wp-caption alignnone" style="width: 220px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/samsung.jpg" rel="lightbox[550]"><img class="size-medium wp-image-560 " title="Samsung" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/samsung-300x225.jpg" alt="Samsung" width="210" height="158" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p><a href="http://www.samsung.de" target="_blank">Samsung </a>- in Korea bereits mit einem <a href="http://www.lesen.net/ereader/samsung-launcht-ereader-in-korea-moechte-nr1-werden-791/" target="_blank">eReader auf dem Markt</a> &#8211; forscht ebenfalls an neuen Displaytechnologien.  Auf der FPDI stellte man einen frühen Prototypen mit Farbwiedergabe vor, der das elektronische Papier von eInk mit TFT-Display-Technologie und Farbfiltern kombiniert. Eine Marktreife ist nicht vor 2011 zu erwarten.</p>
<p><em>Weitere Informationen:</em> <a href="http://www.lesen.net/ereader/farbige-e-paper-auch-von-samsung-pvi-1470/" target="_blank">Lesen.net</a> | <a href="http://www.engadget.com/2009/10/29/samsung-shows-off-color-e-paper-prototype-pvi-might-beat-it-to/" target="_blank">Engadget </a>| <a href="http://techon.nikkeibp.co.jp/english/NEWS_EN/20091029/177059/" target="_blank">TechOn</a></p>
<p><strong>Die nächste Generation an eBook-Readern<br />
</strong></p>
<p>Wenn man all diese Technologien betrachtet, könnte man zu dem Schluss kommen, dass es eigentlich ein denkbar schlechter Zeitpunkt sei, jetzt einen eReader zu kaufen &#8211; denn wenn der sich abzeichnende Sprung in Richtung flexibler, farbiger Displays mit hohen Bildwiederholungsraten wirklich so schnell eintritt, wird die heutige Generation an digitalen Geräten bald nur noch müde belächelt werden.</p>
<p>In der Vergangenheit haben sich jedoch die Terminangaben in Bezug auf die Massenproduktion der Displays nicht als zuverlässig erwiesen. Vielleicht ändert sich dies jedoch nun aufgrund des spürbar gestiegenen Interesses an eBook-Readern und ePaper-Produkten im Allgemeinen. Nach dem Motto &#8220;wer zuerst kommt, mahlt zuerst&#8221; scheinen gerade alle großen Hersteller auf den Markt zu drängen, um sich ihre Anteile für die Zukunft zu sichern. Spannend wird in diesem Zusammenhang, wann und wie Apples Einstieg in den Markt von statten gehen wird &#8211; oder ob es weiterhin nur bei <a href="http://www.macnotes.de/2009/10/26/amazon-kindle-mac-software-times-chefredakteurt-apple-tablet/" target="_blank">Gerüchten</a> bleiben wird.</p>
<p>Und um zum <a href="http://www.txtrblog.de/about/txtr-reader/" target="_blank">txtr Reader</a> zurückzukommen: Heute in einem Jahr wird an dieser Stelle wahrscheinlich schon über die zweite Generation des txtr Readers berichtet werden. Denn während man bei txtr derzeit softwaretechnisch noch den Feinschliff an der ersten Generation vornimmt,  ist man in Punkto Hardware auch schon mit dem Nachfolger beschäftigt. Dank biegbarer Displays soll dieser größer werden und eine eigens entwickelte Touchscreen-Technologie ohne Beeinträchtigung der Lesbarkeit vorweisen können. Man darf gespannt sein, welche der oben genannten Display-Technologien dann zum Einsatz kommen wird.</p>
<h3  class="related_post_title">Mehr zum Thema:</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.txtrblog.de/2010/02/von-produktionsproblemen-und-photonischen-displays-interview-mit-andreas-steinhauser-cto-bei-txtr/" title="Von Produktionsproblemen und photonischen Displays: <br />Interview mit Andreas Steinhauser (CTO bei txtr)">Von Produktionsproblemen und photonischen Displays: <br />Interview mit Andreas Steinhauser (CTO bei txtr)</a></li><li><a href="http://www.txtrblog.de/2010/02/connected-reading-video-zur-prasentation-von-christophe-maire-auf-der-tedx-berlin/" title="&#8220;Connected Reading&#8221;: <br />Video zur Präsentation von Christophe Maire auf der TEDx Berlin">&#8220;Connected Reading&#8221;: <br />Video zur Präsentation von Christophe Maire auf der TEDx Berlin</a></li><li><a href="http://www.txtrblog.de/2010/02/techcrunch-mobile-2010-prasentation-von-txtr-ceo-christophe-maire/" title="TechCrunch Mobile 2010: Präsentation von txtr-CEO Christophe Maire">TechCrunch Mobile 2010: Präsentation von txtr-CEO Christophe Maire</a></li></ul>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.txtrblog.de/2009/10/biegbar-bunt-und-schnell-die-ereader-displays-der-zukunft/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
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