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	<title>txtrblog.de - Das inoffizielle Blog zum txtr reader und txtr. com - News, Tipps und Downloads &#187; B2B</title>
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	<description>Das inoffizielle Blog zum txtr reader und txtr. com - News, Tipps und Downloads</description>
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		<title>Kooperation: Pocketbook eBook-Reader bekommen txtr-Anbindung</title>
		<link>http://www.txtrblog.de/2010/10/kooperation-pocketbook-ebook-reader-bekommen-txtr-anbindung/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 20:59:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[B2B]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurter Buchmesse]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf der Frankfurter Buchmesse tritt txtr dieses Jahr vor allem als Anbieter seiner B2B-Lösungen auf. Nachdem am Dienstag bereits neue Aufträge für das eBook-Shop-Komplettpaket txtr Multi (in Finnland, Großbritannien, der Türkei und Brasilien) vermeldet wurden, hat txtr am Mittwoch eine Kooperation mit dem ukrainischen eBook-Reader-Hersteller Pocketbook angekündigt. Geplant ist, eine &#8220;txtr edition&#8221; von ausgewählten Lesegeräten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1296" class="wp-caption alignright" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/pocketbook_logo.jpg" rel="lightbox[1280]"><img class="size-medium wp-image-1296" title="Logo Pocketbook" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/pocketbook_logo-300x83.jpg" alt="Logo Pocketbook" width="300" height="83" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Auf der <a href="http://www.buchmesse.de/" target="_blank">Frankfurter Buchmesse</a> tritt <a href="http://txtr.com/" target="_blank">txtr </a>dieses Jahr vor allem als Anbieter seiner B2B-Lösungen auf. Nachdem am Dienstag bereits neue Aufträge für das <a href="http://corporate.txtr.com/service-solutions/overview.html" target="_blank">eBook-Shop-Komplettpaket txtr Multi </a> (in Finnland, Großbritannien, der Türkei und Brasilien) <a href="http://txtr.com/text/mopdz9" target="_blank">vermeldet wurden</a>, hat txtr am Mittwoch eine Kooperation mit dem ukrainischen eBook-Reader-Hersteller Pocketbook angekündigt. Geplant ist, eine &#8220;txtr edition&#8221; von ausgewählten Lesegeräten von Pocketbook auf den Markt zu bringen, die direkt per Mobilfunk oder WLAN Zugriff auf txtr-eBook-Shops haben sollen. Als erste &#8220;txtr edition&#8221; soll <a href="http://www.lesen.net/ereader/pocketbook-4-ereader-1-tablet-zur-ifa-3756/" target="_blank">das neue Pocketbook Pro 603</a> erscheinen, gefolgt von den Modellen 602, 903 und 902.</p>
<p><strong>Ein logischer Schritt für beide Seiten</strong></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1288" class="wp-caption alignleft" style="width: 128px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/pocketbook-pro603.jpg" rel="lightbox[1280]"><img class="size-medium wp-image-1288 " title="Der E-Reader PocketBook Pro 603 kommt bald in einer &quot;txtr edition&quot;" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/pocketbook-pro603-300x238.jpg" alt="Der E-Reader PocketBook Pro 603 kommt bald in einer &quot;txtr edition&quot;" width="118" height="94" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Die Zusammenarbeit von txtr und Pocketbook ist für beide Seiten ein logischer Schritt. Für txtr bedeutet es eine enorme Stärkung des eigenen Multi-Device-Profils, denn nach iPhone, iPad und Android-Smartphones werden txtr-Inhalte nun auch direkt auf eInk-basierten Lesegeräten verfügbar sein &#8211; denn der hauseigene txtr Reader lässt weiterhin auf sich warten.</p>
<p>Pocketbook, die selbst mit dem eigenen eBook-Shop <a href="http://bookland.net/" target="_blank">Bookland </a>bisher nicht überzeugen konnten, holen mit der Anbindung an die internationalen txtr-Shops hochwertigen Content auf die neuen Lesegeräte und sparen sich den Aufwand, direkt mit Verlagen und einzelnen Content-Anbieter verhandeln zu müssen.</p>
<p>Für den Nutzer wird die Kooperation zusätzlich dadurch spannend,  dass beide Produkte &#8211; sowohl die eBook-Reader aus dem Hause Pocketbook, als auch die txtr.com-API &#8211; offen für freie Entwickler sind. Das gibt der Community neue Möglichkeiten, zusätzliche innovative Features für die eBook-Reader zu basteln.</p>
<p><strong>Das Aus für den txtr Reader?</strong></p>
<p>Multi-Device-Strategie hin oder her &#8211; bedeutet dieser Schritt von txtr das Ende für ihr eigenes Lesegerät? Nein, txtr wird wohl weiter versuchen, ihr eigenes Produkt zu einem günstigen Zeitpunkt auf den Markt zu bringen. Das hat das Unternehmen in der Vergangenheit immer wieder beteuert. Ein im September  auf der <a href="http://www.facebook.com/posted.php?id=44720663212&amp;share_id=149385938415795&amp;comments=1#s149385938415795" target="_blank">Facebook-Fanpage gepostetes Foto</a>, das wahrscheinlich zum ersten Mal eine größere Menge txtr Reader zeigt, könnte dafür sprechen, dass ein erster, größerer Testlauf vor der Tür steht. Sollte es soweit sein, dann wird txtr jedoch mit den Kampfpreisen von Amazon und Thalia nur schwer mithalten können.</p>
<p>Hier die komplette Pressemitteilung:</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl id="attachment_1285" class="wp-caption aligncenter" style="width: 264px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/txtr_pocketbook_final_DE_cut.jpg" rel="lightbox[1280]"><img class="size-medium wp-image-1285" title="Pressemitteilung - txtr und PocketBook entwickeln gemeinsam die „txtr edition“" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/10/txtr_pocketbook_final_DE_cut-254x300.jpg" alt="Pressemitteilung - txtr und PocketBook entwickeln gemeinsam die „txtr edition“" width="254" height="300" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p><strong>Update 7.10.: </strong><em>Überarbeitet und ergänzt</em></p>
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		<title>Wirtschaftswoche: txtr kooperiert mit Asus</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 05:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie die Wirtschaftswoche in einem Exklusivbeitrag berichtet, werden txtr und Asus auf der Internationalen Funkausstellung 2010 in Berlin (3.-8. September) eine Partnerschaft verkünden. Demnach wird txtr für den taiwanischen Hardware-Hersteller einen gebrandeten eBook Shop betreiben. Noch im Mai diesen Jahres hatte das Unternehmen eine Kooperation mit dem txtr-Konkurrenten Amazon.com verkündet und eigene Note- und Netbooks [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1260" class="wp-caption alignright" style="width: 250px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/ASUS_Logo.png" rel="lightbox[1253]"><img class="size-medium wp-image-1260 " title="ASUS" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/ASUS_Logo-300x55.png" alt="ASUS" width="240" height="44" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Wie die <a href="http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/netbook-hersteller-asus-kooperiert-mit-berliner-e-book-haendler-439607/">Wirtschaftswoche in einem Exklusivbeitrag berichtet</a>, werden <a href="http://txtr.com/" target="_blank">txtr </a>und <a href="http://www.asus.de/" target="_blank">Asus </a>auf der <a href="http://www.ifa-berlin.de/" target="_blank">Internationalen Funkausstellung 2010 in Berlin</a> (3.-8. September) eine Partnerschaft verkünden. Demnach wird txtr für den taiwanischen Hardware-Hersteller einen gebrandeten eBook Shop betreiben. Noch im Mai diesen Jahres hatte das Unternehmen eine<a href="http://www.lesen.net/ebooks/kindle-asus-und-amazon-kooperieren-3195/" target="_blank"> Kooperation mit dem txtr-Konkurrenten Amazon.com</a> verkündet und eigene Note- und Netbooks mit vorinstallierter &#8220;Kindle-for-PC&#8221;-Software ausgestattet</p>
<p>Für welche Endgeräte Asus nun sein eigenes eBook-Angebot schnürt, wird in Details wohl erst zur IFA bekannt gegeben werden. In jedem Fall aber dürften kommende Tablet-PCs und der <a href="http://www.lesen.net/asus-dr900/">zur Cebit vorgestellte eBook Reader Asus DR900</a> (anvisierter Verkaufsstart 3. Quartal 2010) den Shop als On-Device-Lösung integrieren. Bereits im Herbst diesen Jahres soll das Angebot laut Wirtschaftswoche in Deutschland, Spanien, Großbritannien und den Niederlanden verfügbar sein. Weitere Markteinführungen in Europa sind geplant, ein späterer weltweiter Launch wird nicht ausgeschlossen. Bisher können im <a href="http://txtr.com/store" target="_blank">txtr Store</a> nur Besitzer einer deutschen Kreditkarte auf Einkaufstour gehen. Man darf gespannt sein, ob die Zusammenarbeit auch die kostenlosen Inhalte von txtr.com umfassen wird.</p>
<p><strong>Bald weitere Partner?</strong></p>
<p>Die Kooperation stellt für txtr einen wichtigen Schritt dar. Mit Asus kann man für <a href="http://corporate.txtr.com/service-solutions/store.html" target="_blank">die eigene White-Label-Lösung</a> erstmals einen international namhaften Partner präsentieren. Gelingt eine erfolgreiche Umsetzung des gebrandeten Shopsystems, könnte das Beispiel Schule machen und bald andere Hardware-Hersteller anlocken, die ihre vernetzten Lesegeräte ebenfalls mit integrierten eBook-Shop-Lösungen austatten wollen, aber kein Interesse daran haben, sich selbst in Verhandlungen mit Verlagen und Mobilfunkanbietern zu engagieren.</p>
<p>So bestätigte <a href="http://www.txtrblog.de/?s=christoph+maire" target="_blank">txtr-CEO Christophe Maire</a> gegenüber der Wirtschaftswoche auch, dass bereits Verhandlungen mit weiteren Partnern im Gange sind. Nachdem seit Monaten keine Neuigkeiten über den txtr Reader an die Öffentlichkeit gelangt sind, könnte es also gut sein, dass der eBook Shop der Berliner in gebrandeter Form schon bald auf den Lesegeräten fremder Hersteller zu finden sein wird, noch bevor man den eigenen eReader auf den Markt gebracht hat.</p>
<p><strong>Und der txtr Reader?</strong></p>
<p>Diese Ankündigung öffnet natürlich den Raum für Spekulationen über das Erscheinen des txtr Readers. Vielleicht liegen die Gründe für die Verzögerung des schon <a href="http://www.txtrblog.de/?s=vaporware" target="_blank">vielfach zu Vaporware erklärten Geräts</a> in den hinter verschlossenen Türen geführten Verhandlungen mit anderen Herstellern: Zum einen dürfte die Kooperation mit Hardware-Partnern viele Entwicklerresourcen binden, zum anderen überlässt txtr auf diese Weise den anderen Herstellern das Risiko, sich auf dem derzeit schwierigen und heiß umkämpften Markt zu behaupten &#8211; und bekommt trotzdem sein Stück vom Kuchen.</p>
<p>War es Zufall, dass der txtr Reader trotz der <a href="http://www.txtrblog.de/2010/02/von-produktionsproblemen-und-photonischen-displays-interview-mit-andreas-steinhauser-cto-bei-txtr/" target="_blank">&#8220;gelösten Produktionsprobleme&#8221;</a> im Frühjahr 2010 nicht auf den Markt kam &#8211; also genau dann, als <a href="http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/netbook-hersteller-asus-kooperiert-mit-berliner-e-book-haendler-439607/" target="_blank">laut Christoph Maire </a>die Verhandlungen mit Asus  begonnen hatten? Bedeutet die Kooperation mit Asus nun das Ende für das eigene Projekt txtr Reader?</p>
<p>Meiner Einschätzung nach nicht: Solange sich eInk-basierte Lesegeräte weiterhin neben der vom iPad angestoßenen Tablet-Welle behaupten, haben die Berliner auch weiterhin die Möglichkeit mit dem eigenen eBook Reader interessierte Käufer zu finden. Inwieweit dann jedoch noch Preis, Hard- und Software mit den bisherigen Angaben übereinstimmen werden, bleibt abzuwarten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zeitungen, Mobilfunk-Deals und Overdrive:  Interview mit Ulrik Deichsel (Head of Business Development bei txtr)</title>
		<link>http://www.txtrblog.de/2010/03/zeitungen-mobilfunk-deals-und-overdrive-interview-mit-ulrik-deichsel-head-of-business-development-bei-txtr/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 12:39:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ulrik Deichsel arbeitet unter dem Titel „Head of Business Development“ bei txtr und ist dort für verschiedene betriebswirtschaftliche Aufgabenfelder verantwortlich. Unter anderem hat er etwa den Dialog mit den Mobilfunkunternehmen und den ersten Content-Partnern geführt. Derzeit beschäftigt er sich vor allem mit dem Vertrieb der White-Label-Lösung. Bevor Ulrik Deichsel zu txtr kam, arbeitete er für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1134" class="wp-caption alignleft" style="width: 159px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/ulrik_deichsel.png" rel="lightbox[1132]"><img class="size-full wp-image-1134      " title="Ulrik Deichsel, Head of Business Development bei txtr." src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/ulrik_deichsel.png" alt="Ulrik Deichsel, Head of Business Development bei txtr." width="149" height="198" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p><strong>Ulrik Deichsel</strong> arbeitet unter dem Titel „Head of Business Development“ bei <a href="http://txtr.com/" target="_blank">txtr </a>und ist dort für verschiedene betriebswirtschaftliche Aufgabenfelder verantwortlich. Unter anderem hat er etwa den Dialog mit den Mobilfunkunternehmen und den ersten Content-Partnern geführt. Derzeit beschäftigt er sich vor allem mit dem Vertrieb der White-Label-Lösung. Bevor Ulrik Deichsel zu txtr kam, arbeitete er für das Venture-Capital-Unternehmen <a href="http://www.wellington-partners.com/" target="_blank">Wellington &amp; Partners</a>.</p>
<p>Im Interview, das ich mit ihm in Berlin geführt habe, gibt er interessante Einblicke in das Großkundengeschäft und verrät vielversprechende Neuigkeiten im Bereich internationale Mobilfunk- und Content-Verträge:</p>
<p><strong>Das iPad wurde des Öfteren als Retter der Verlagsbranche tituliert. Stehen die Verlage seit der Ankündigung des iPads der Digitalisierung offener gegenüber?</strong></p>
<p><strong>Ulrik Deichsel</strong>: In den letzten Gesprächen die ich geführt habe, war spürbar, dass durch die immense Medienpräsenz natürlich noch einmal alle Beteiligten auf das Thema aufmerksam geworden sind &#8211; gerade Buchhändler und Mobilfunker. Außerdem ist es natürlich so, dass das iPad eine reine Apple-Geschichte wird. Das sehen viele meiner Verhandlungspartner auch als Antrieb, selbst etwas zu unternehmen – und das Angebot von txtr ist da sehr attraktiv.</p>
<p><strong>Für die meisten Interessenten seid ihr bisher hauptsächlich als Entwickler des txtr Readers und als Betreiber der Onlineplattform txtr.com in Erscheinung getreten.  Aber auch im Business-to-Business-Geschäft scheint txtr ja große Pläne zu haben – was kann man sich darunter konkret vorstellen?</strong></p>
<p><strong>Ulrik Deichsel</strong>: Es ist eine wichtige Geschäftsschiene, die wir anstreben, die txtr-Plattform in einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/White_label" target="_blank">White-Label</a>-Szenario in Märkten in anderen Ländern zu verkaufen. Das Traumszenario ist dabei, dass man in einem Land eine Kombination aus einem starkem Buchhändler, etwa eine Verlagsgruppe, und einem Mobilfunkanbieter hat. Derzeit kann ich noch keine Details verraten, aber ich erkläre es einmal ein beispielhaft an einem Land, in dem wir nichts planen:</p>
<p>In Belgien etwa könnte man sich vorstellen, der größte Buchhändler und ein Mobilfunker tun sich zusammen und gründen ein Konsortium, um eine eBook-Lösung aufzubauen. Dort gibt es noch kein Amazon und belgische Bücher, die vermutlich sonst niemand im Angebot hat. Mit dem Telekommunikationsunternehmen wird dann ein Mobilfunk-Deal geschlossen, der auf einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Revenue_Sharing" target="_blank">Revenue Share</a> basiert. Wenn dann fleißig Bücher digitalisiert werden, lässt sich mit der White-Label-Variante von txtr ein sehr günstiges Angebot auf die Beine stellen. Wir vertreiben also Lizenzen für unsere Plattform  &#8211; im Grunde genommen ein typisches Software-Lizenz-Modell, ergänzt durch eine Umsatzbeteiligung und eben einen Geräteverkauf.</p>
<p><strong>Ihr habt ja bereits Zeitungen- und Zeitschriften als Inhalte in Aussicht gestellt. Gibt es diesbezüglich schon Neuigkeiten zu erfahren?</strong><br />
<span id="more-1132"></span><br />
<strong>Ulrik Deichsel:</strong> Ja, das läuft im Moment auf Hochtouren. Das Zeitungsgeschäft ist sehr attraktiv, denn Nachrichten in irgendeiner Form liest in der Regel jeder. Jetzt ist es aber so, dass viele Zeitungen relativ starke Meinungen darüber haben, wie so ein Nachrichtenangebot auszusehen hat. Außerdem legen sie großen Wert auf einen engen eigenen Kundenkontakt und wollen daher auch entsprechend ausgerichtete Vertriebsmodelle. Um ein starkes Zeitungsangebot aufbauen zu können, ist es daher notwendig, mit viel Diplomatie all diese unterschiedlichen Ideen unter ein Dach zu bekommen.</p>
<p>Für uns heißt das einerseits, dass wir ein Abo-Modell anbieten müssen, mit dem die Zeitungen zufrieden sind und das sie flexibel gestalten können, das andererseits aber für die Konsumenten nicht zu unterschiedlich wird. Gerade bei größeren Zeitungen sind diese Verhandlungen natürlich nicht immer ganz leicht – noch dazu haben wir ja noch keine Geräte am Markt. Deshalb haben wir jetzt damit angefangen vor allem interessantere, kleinere Zeitungen zu aggregieren. Die Idee ist mit einem ganz ansehnlichen Bouquet aus deutschsprachigen Zeitschriften anzufangen.</p>
<p>Ein paar Einblicke:  Wir werden auf jeden Fall Einzelverkäufe anbieten, bei denen die Zeitung den Preis bestimmen kann. Die Zeitung soll auch einen ordentlichen Anteil daran verdienen: Wir streben eine Gewinnbeteiligung von mindestens 50% an. Bei Amazon Kindle bekommen Zeitungen nur 30% Revenue Share. Dazu soll es freie Preisgestaltung und ein relativ flexibles Abo-Modell geben. Das heißt, dass eine Zeitung selbst entscheiden kann, ob sie ein dreimonatiges Abo oder ein Jahres-Abo anbietet und ob sich dieses automatisch verlängert oder nicht .</p>
<p><strong>Wären diese Zeitungsabonnements dann auch automatisch auf dem iPhone oder iPad abrufbar?</strong></p>
<p><strong>Ulrik Deichsel:</strong> Das kann sich der jeweilige Anbieter aussuchen. Der Punkt ist, dass viele Zeitungen in diesem Bereich teilweise starke eigene digitale Strategien haben. Zum Beispiel haben die <a href="http://www.sueddeutsche.de/" target="_blank">Süddeutsche </a>oder das <a href="http://www.handelsblatt.com/" target="_blank">Handelsblatt </a>bereits eigene iPhone Apps, auf die sie stolz sind und in die sie bereits investiert haben. Daher werden sie nicht wollen, dass das eReader-Produkt die einzelnen Apps <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kannibalisierung" target="_blank">kannibalisiert</a>. Für die Zeitungsverlage wird es daher frei wählbar sein, ob sie dort verfügbar sein wollen oder nicht: Wir machen Multi-Device möglich, aber die Entscheidung bleibt letztendlich bei ihnen.</p>
<p><strong>Apropos Multidevice: Wie sieht es mit der Unterstützung der txtr-Plattform für Lesegeräte von anderen Herstellern aus?</strong></p>
<p><strong>Ulrik Deichsel</strong>: Wenn man sich das Setup anschaut, das wir eigentlich anstreben – also Buchhändler plus Mobilfunker, dann ist klar, dass es sich dabei um relativ große Konsortien handelt, die in der Regel nie auf eine One-Device-Strategie setzen werden. Genauso wie ein Mobilfunker jetzt auch nicht nur ein Handy anbietet, wird er bei eBook Readern nicht nur ein Gerät anbieten. Unser Angebot wird also immer stärker, wenn wir noch weitere Lesegeräte hinzufügen können.</p>
<p>Die Architektur unserer Plattform ist auch so gestaltet, dass eine Einbindung fremder Reader relativ einfach umgesetzt werden kann. Wir brauchen dafür Demo-Geräte und auf deren Basis wird dann der Software-Stack entwickelt. Am Ende wäre das Lesegerät dann Teil des Angebots. Wir sind bereits in Verhandlungen in diese Richtung – Details kann ich aber zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht verraten.</p>
<p><strong>Wenn wir gleich bei den Kooperationen bleiben: Wird es einen Verkauf des txtr Readers in Buchhandelsketten oder Elektronikmärkten geben?</strong></p>
<p><strong>Ulrik Deichsel: </strong>Natürlich streben wir mittelfristig auch einen großen Vertrieb in Deutschland an. Es wird nicht nur bei <a href="http://reader.txtr.com/" target="_blank">der direkten Bestellung über die txtr-Webseite</a> bleiben &#8211; am Anfang jedoch schon, weil das auf diese Weise noch viel einfacher handzuhaben ist.</p>
<p>Der Buchhandel selbst ist noch einmal etwas ganz besonderes, denn da gibt es sehr viele kleine Spieler und wir können administrativ einfach nicht mit 1000 Partnern verhandeln. Deswegen ist der Weg, den wir da anstreben, das alles über einen großen Zwischenhändler abzuwickeln. Das heißt, wir machen einen Vertrag mit diesem einen Partner, an dessen System unser Angebot angedockt wird. Auf diese Weise können einzelne Buchhändler dann über die White-Label-Shops der Zwischenhändler eBooks verkaufen und in kleinen Chargen auch Lesegeräte. Aber das wird erst eine ganze Weile nach dem Launch passieren.</p>
<p>Bei den großen Ketten &#8211; <a href="http://www.thalia.de/" target="_blank">Thalia </a>und der <a href="http://www.weltbild.com/" target="_blank">Weltbildgruppe </a>- ist das natürlich etwas anderes.  Zum einen haben die relativ spezielle Wünsche sowie eigene Lösungen. Zum anderen ist hier das mögliche Volumen so groß, dass es sich für uns lohnt den Schritt mit dem Zwischenhändler zu überspringen und direkte Geschäfte mit ihnen zu machen. Es gibt auch bereits Verhandlungen, aber es besteht logischerweise ein gewisses Konfliktpotential, weil wir ja selbst auch eBooks verkaufen. Wir werden sehen, ob dieser Vertriebskanal am Ende Sinn macht oder nicht.</p>
<p><strong>Für die Leser aus Österreich und der Schweiz: Ihr habt angekündigt, dass ihr auch dort ein eigenes Angebot auf den Markt bringen wollt. Gibt es da bereits Neuigkeiten zu berichten?</strong></p>
<p><strong>Ulrik Deichsel</strong>: Österreich und Schweiz sind als deutschsprachige Gebiete ein spezielles Thema. Wie gesagt, wir brauchen in einem anderen Land generell einen starken Buchhändler und dazu einen Mobilfunkpartner. In Österreich und der Schweiz trifft dieses Szenario nicht zu 100% zu, denn dort brauchen wir den Buchhandelspartner nicht, weil wir uns das Geschäft was die Inhalte angeht wie hier in Deutschland selbst zutrauen. Das heißt, wir könnten grundsätzlich auch dort nur mit einem Mobilfunkpartner launchen.  Wir sind auch schon seit längerem in Verhandlungen, aber so einen Mobilfunk-Deal abzuschließen ist nicht immer leicht.</p>
<p>Daher ist das wohl nichts, was in den nächsten paar Monaten zu erwarten ist, es sei denn – und das sind gute Nachrichten – es tut sich etwas an der „internationalen Front“.  Denn wir wollen natürlich auch nicht in jedem einzelnen Land eigene Verträge abschließen, sondern einen globalen oder beinahe globalen Mobilfunkpartner finden, wie ihn Amazon hat.  Auf diesem Gebiet sind wir stark auf der Suche nach Partnern und haben nun auch wirklich vielversprechende Verhandlungen. Sollte das glücken, könnte man relativ schnell international launchen.</p>
<p><strong>Stichwort „International“: Wird das Angebot an englischsprachigen Titeln im txtr Store noch wachsen?</strong></p>
<p><strong>Ulrik Deichsel</strong>: Ja, dazu kann ich eine interessante Nachricht preisgeben: Wir haben einen Vertrag mit <a href="http://www.overdrive.com/" target="_blank">Overdrive</a> unterschrieben, einem sehr großen eBook-Aggregator aus den USA, der hinter den Angeboten von <a href="http://www.barnesandnoble.com/" target="_blank">Barnes&amp;Nobles</a> und zum Teil auch <a href="http://www.amazon.de/" target="_blank">Amazon </a>und <a href="http://www.coolerbooks.com/" target="_blank">Cooler Books</a> steht. Bisher haben wir ja vom Angebot von<a href="http://www.ingramdigital.com/" target="_blank"> Ingram Digital</a> bisher an die 8000 Titel im txtr Store. Ingram hat offiziell über 100.000 Titel, davon sind aber viele DinA4-PDFs, die auf den gegenwärtigen 6“-Geräten schwer lesbar sind und deshalb von uns herausgefiltert wurden. Das Angebot von Overdrive liegt angeblich bei weit über 200.000 Titeln – und es werden täglich mehr. Damit hätten wir ein ziemlich komplettes, englischsprachiges Angebot.</p>
<p><strong>Overdrive bietet ja auch Ausleihsysteme für Bibliotheken an. Wird es die auch mit dem txtr Reader geben?</strong></p>
<p><strong>Ulrik Deichsel</strong>: Rein theoretisch wären derartige Kooperationen natürlich möglich, aber  wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht verzetteln. Das Geschäft mit Bibliotheken ist ein mittelständlerisches B2B-Geschäft und würde einen enormen Installations- und Wartungsaufwand bedeuten, den wir derzeit nicht stemmen können. Noch dazu ist es mit Blick auf das Geschäftsmodell problematisch, da beim Verleihen von Büchern ja nur wenig Geld umgesetzt wird. So leid es uns tut, denn die Bibliotheken sind sehr offen und die Bibliothekare immer sehr gute Gesprächspartner.</p>
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		<title>txtr bald auch in Ungarn</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 18:39:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Joint Venture]]></category>
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		<description><![CDATA[Allem Anschein nach ist txtr auf der Suche nach Geschäftspartnern im Ausland fündig geworden. Auf txtr.hu gibt es eine erste Ankündigung, in der eine Kooperation von txtr mit ungarischen Buchhändlern bekannt gegeben wird. Eine Übersetzung von txtr-hu mit Google Translate lässt vermuten, dass es sich bei den Partnern in Ungarn um die beiden Buchhändler Lira [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1118" class="wp-caption alignright" style="width: 218px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/txtr_ungarn.png" rel="lightbox[1117]"><img class="size-medium wp-image-1118   " title="txtr scheint vor einem Start in Ungarn zu stehen." src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/txtr_ungarn-277x300.png" alt="txtr scheint vor einer Kooperation mit einem ungarischen Buchhändler zu stehen" width="208" height="225" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Allem Anschein nach ist txtr auf der Suche nach Geschäftspartnern im Ausland fündig geworden. Auf <a href="http://www.txtr.hu/" target="_blank">txtr.hu</a> gibt es eine erste Ankündigung, in der eine Kooperation von txtr mit ungarischen Buchhändlern bekannt gegeben wird.</p>
<p>Eine<a href="http://translate.google.de/translate?u=http%3A//www.txtr.hu/&amp;hl=de&amp;langpair=auto|de&amp;tbb=1&amp;ie=ISO-8859-2" target="_blank"> Übersetzung von txtr-hu mit Google Translate</a> lässt vermuten, dass es sich bei den Partnern in Ungarn um die beiden Buchhändler <a href="http://www.lirakonyv.hu" target="_blank">Lira </a>und <a href="http://bookline.hu/" target="_blank">Bookline </a>handelt. Diese haben für das Projekt zusammen die Firma  &#8220;eKönyv Ungarn&#8221; gegründet (eKönyv = eBook). Neben txtr ist mit dem Verlagsdienstleister <a href="http://www.hgv-online.de/" target="_blank">hgv aus der Holtzbrinck-Verlagsgruppe</a> ein weiteres deutsches Unternehmen an der Schaffung des neuen ungarischen eBook-Portals beteiligt.</p>
<p>Die Verhandlungen mit den Mobilfunkanbietern scheinen noch nicht abgeschlossen zu sein. Der Start für txtr.hu ist aller Wahrscheinlichkeit für das<a href="http://www.bookfestival.hu/" target="_blank"> Budapest Book Festival </a>(22.-25. April) geplant.</p>
<p><strong>Achtung:</strong> Ich bin der ungarischen Sprache leider nicht mächtig. Bis eine Pressemitteilung von txtr selbst erscheint, sind die Informationen daher noch nicht 100% verifizierbar. Der Artikel wird ergänzt, sobald entsprechend weitere Details bekannt werden.</p>
<p><strong>Update 16.03.2010:</strong> Seit heute gibt es eine offizielle Pressemitteilung von txtr zum Engagement in Ungarn. Demnach ist man mit der größten ungarischen Verlagsgruppe<a href="http://www.lirakonyv.hu/" target="_blank"> Lira Könyv</a> (die unter anderem auch eine führende Buchhandelskette und einziger Buch-Großhandel in Ungarn ist) und dem Online-Buchhändler<a href="http://bookline.hu/" target="_blank"> bookline.hu</a> ein Joint Venture eingegangen, das den Namen eBook Hungary trägt.</p>
<p>Ab dem 30. März diesen Jahres soll auf<a href="http://www.txtr.hu/" target="_blank"> txtr.hu </a>dann eine ungarische Version des txtr Store zur Verfügung stehen. Der txtr Reader soll ab dem Sommer 2010 in Ungarn im Angebot sein. Die Verhandlungen mit einem Mobilfunkpartner sind derzeit noch nicht abgeschlossen. Hier die volle Pressemitteilung:</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl id="attachment_1154" class="wp-caption aligncenter" style="width: 222px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/PM_txtr-Ungarn_final_02.jpg" rel="lightbox[1117]"><img class="size-medium wp-image-1154" title="PM txtr Ungarn" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/PM_txtr-Ungarn_final_02-212x300.jpg" alt="PM txtr Ungarn" width="212" height="300" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Wenn dort vom &#8220;ersten europäischen Ableger&#8221; von txtr die Rede ist, wirft das natürlich die Frage auf,  wo mit weiteren Joint Ventures zu rechnen ist. An Auswahl und Bedarf sollte es ja bei der derzeitigen Marktlage ja nicht mangeln.</p>
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		<title>3M und txtr kündigen strategische Partnerschaft an</title>
		<link>http://www.txtrblog.de/2010/02/3m-und-txtr-kundigen-strategische-partnerschaft-an/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 12:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[3M]]></category>
		<category><![CDATA[B2B]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate]]></category>
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		<category><![CDATA[Touchscreen]]></category>
		<category><![CDATA[txtr]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Rande des Mobile World Congress haben der amerikanische Multi-Technologiekonzern 3M und txtr am Mittwoch eine strategische Partnerschaft im Bereich eReading bekanntgegeben. 3M (Minnesota Mining and Manufacturing) ist ein im Dow Jones Index notierter Mischkonzern (23 Milliarden US-Dollar Umsatz pro Jahr) mit über 55.000 Produkten in verschiedenen Branchen &#8211; von der Automobil-Zulieferindustrie bis hin zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1006" class="wp-caption alignright" style="width: 168px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-medium wp-image-1006   " title="3M und txtr haben eine strategische Partnerschaft im Bereich eReading angekündigt." src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/02/3m-und-txtr-300x224.png" alt="3M und txtr haben eine strategische Partnerschaft im Bereich eReading angekündigt." width="158" height="118" /></dt>
</dl>
</div>
<p>Am Rande des Mobile World Congress haben der amerikanische <a href="http://www.3m.com/de" target="_blank">Multi-Technologiekonzern 3M</a> und txtr am Mittwoch eine strategische Partnerschaft im Bereich eReading <a href="http://www.3m-pressnet.de/3m/opencms/newsdata/allgemein/3M_Mobile_World.html" target="_blank">bekanntgegeben</a>. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/3M" target="_blank">3M (<strong>M</strong>innesota <strong>M</strong>ining and <strong>M</strong>anufacturing)</a> ist ein im Dow Jones Index notierter Mischkonzern (23 Milliarden US-Dollar Umsatz pro Jahr) mit über 55.000 Produkten in verschiedenen Branchen &#8211; von der Automobil-Zulieferindustrie bis hin zu den Bereichen Medizin und Gesundheit.</p>
<p>Mit der Partnerschaft will 3M sich im schnell wachsenden eReading-Markt positionieren und richtet den Blick dabei vor allem auch auf das Potential abseits des Consumer-Bereichs. Während txtr mit dem verpatzten Produktstart im Dezember auf Verbraucherseite für einige Enttäuschung gesorgt hat, scheinen <a href="http://corporate.txtr.com/service-solutions/overview/" target="_blank">die Komplettlösungen für den Business-to-Business-Bereich</a> mit ihrer mittel- bis langfristigen Perspektive die Verantwortlichen bei 3M überzeugt zu haben. So kommentierte Stefan Gabriel, Präsident bei 3M New Ventures, die Ankündigung <a href="http://www.3m-pressnet.de/3m/opencms/newsdata/allgemein/3M_Mobile_World.html#" target="_blank">folgendermaßen</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir identifizieren und bewerten fortlaufend neue Geschäftsmöglichkeiten für unser Unternehmen. Die kurz bevor stehende breite Einführung von elektronischem Papier stellt einen Paradigmenwechsel dar und wird viele Industrien grundlegend verändern – und dies nicht nur im Bereich Medien und Verlagswesen. Wir beschreiten diesen schnell wachsenden Markt mit viel Engagement und unterstützen txtr mit unseren Technologien und unserem internationalen Expertennetzwerk.&#8221;</p></blockquote>
<p>Es bleibt nun abzuwarten, wie genau sich diese strategische Partnerschaft auswirken wird. Wirft man einen Blick in das <a href="http://solutions.3mdeutschland.de/wps/portal/3M/de_DE/Products2/ProdServ/" target="_blank">Produkt- und Service-Portfolio von 3M Deutschland</a>, fällt beispielsweise die <a href="http://solutions.3mdeutschland.de/wps/portal/3M/de_DE/TouchScreens/Home/" target="_blank">MicroTouch-Technologie</a> ins Auge, mit der sich 10-Finger-Multitouch-Panels realisieren lassen &#8211; kompatibel unter anderem mit Windows 7. Die Marke <a href="http://solutions.3mdeutschland.de/wps/portal/3M/de_DE/EU-DisplaysGraphics/Home/ProdInfo/Vikuiti/" target="_blank">Vikuiti</a> wäre als Partner im Bereich Displayschutzfolien vorstellbar. Im Punkto Know-how könnte txtr insgesamt von den Erfahrungen 3Ms im Bereich <a href="http://solutions.3mdeutschland.de/wps/portal/3M/de_DE/Telecom_EU/Home/" target="_blank">Telekommunikation </a>und <a href="http://solutions.3mdeutschland.de/wps/portal/3M/de_DE/EU-ElectronicsElectrical/Home/ProdInfo/ElectronicsManufacturing/" target="_blank">Elektronikproduktion </a>profitieren.</p>
<p>Beobachtet man insgesamt die Entwicklungen der letzten Wochen, kristallisiert sich immer mehr das Großkundengeschäft als ein zentrales Standbein von txtr heraus: Erst wurde die <a href="http://corporate.txtr.com/" target="_blank">Corporate-Webseite</a> neu eingerichtet, dann gab es die<a href="http://www.txtrblog.de/2010/02/txtr-kundigt-eigenen-app-store-an/" target="_blank"> Ankündigung eines eigenen App Stores</a> und nun die Partnerschaft mit 3M. Bis jetzt wurden jedoch noch keine Abnehmer für die White-Label-Lösung offiziell bekannt gegeben. Daher lässt sich derzeit nur spekulieren, ob man sich bereits mit entsprechenden Partnern in der Verlags- und Telekommunikationsbranche einig ist.</p>
<p>Aus Nutzersicht ist die strategische Partnerschaft von txtr als Startup mit dem erfahrenen Technologiekonzern 3M grundsätzlich zu begrüßen. Sie mag wohl für eine Unterstützung der aktuellen Produktion des txtr Readers zu spät kommen, verspricht aber dennoch mittel- und langfristig eine technologische Wettberwerbsfähigkeit für zukünftige Produkte und &#8211; auch wenn das nach der Pressemitteilung nur im Raum der Spekulationen bleibt &#8211; das nötige  finanzielle Kapital, um diese zu realisieren. Über die aktuellen Verzögerungen beim txtr Reader mag diese Aussicht aber kaum hinwegtrösten.</p>
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