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	<title>txtrblog.de - Das inoffizielle Blog zum txtr reader und txtr. com - News, Tipps und Downloads &#187; Amazon</title>
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	<description>Das inoffizielle Blog zum txtr reader und txtr. com - News, Tipps und Downloads</description>
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		<title>txtr und das iPad</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 19:44:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
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Seit am Mittwoch in San Francisco das iPad angekündigt wurde, streiten sich Apple-Fanboys und -Kritiker über die Erfolgsaussichten von Steve Jobs neuem Wunderkind und spekulieren über die Zukunft des digitalen Lesens. Nach der munteren Gerüchteküche im Vorfeld des Apple-Events, gibt es ausreichend Gesprächsstoff, um sich bis zum Release des iPads weiter mit Mutmaßungen und Prophezeiungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/ipad.jpg" rel="lightbox[904]"><img class="alignleft size-full wp-image-907" title="Apple's neuester Streich: Das iPad" src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/01/ipad.jpg" alt="Apple's neuester Streich: Das iPad" width="208" height="277" /></a></p>
<p>Seit am Mittwoch in San Francisco das <a href="http://www.apple.com/de/ipad/" target="_blank">iPad </a>angekündigt wurde, streiten sich Apple-Fanboys und -Kritiker über die Erfolgsaussichten von Steve Jobs neuem Wunderkind und spekulieren über die Zukunft des digitalen Lesens. Nach der munteren Gerüchteküche im Vorfeld des Apple-Events, gibt es ausreichend Gesprächsstoff, um sich bis zum Release des iPads weiter mit Mutmaßungen und Prophezeiungen auszutoben.</p>
<p>Wenig Zeit für derartige Diskussionen werden die App-Programmierer haben, denn nach dem Erfolg des App-Stores auf iPod Touch und iPhone kann sich niemand erlauben, den nächsten &#8220;Goldrush&#8221; zu verschlafen. Daher werden sich nun zahlreiche  Softwareschmieden  mächtig ins Zeug legen, um pünktlich zum Erscheinen der ersten iPads ihre Programme fertig zu haben.</p>
<p><strong>txtr-App auf dem iPad</strong></p>
<p>Auch txtr <a href="http://blog.txtr.com/?p=417" target="_blank">hat gestern angekündigt</a> (<a href="http://txtr.com/text/cxx1g9" target="_blank">Pressemitteilung</a>), die eigene iPhone-App für das iPad fittmachen zu wollen &#8211; ein Schritt der schon seit den ersten Gerüchten über ein Apple-Tablet abzusehen war. Wenn alles läuft, wie von txtr geplant, wäre man zum Release der größte Anbieter an deutschsprachigen eBooks auf dem iPad. Auch die Tatsache, dass derzeit für das iPhone-OS allein die txtr-App eBooks mit Adobe-DRM  darstellen kann, wäre hier ein Marktvorteil.</p>
<p>Als problematisch könnte sich jedoch die Firmenpolitik von Apple erweisen. Für das iPhone und den iPod Touch wurden Programme, die explizit vorhandene Funktionen kopieren, in der Regel nicht zugelassen. Das mit dem iPad neu eingeführte <a href="http://www.apple.com/ipad/features/" target="_blank">iBooks </a>würde in direkter Konkurrenz zur iPhone App von txtr und anderen Mitbewerbern wie Stanza, Kobo oder der Kindle-App stehen. Es bleibt abzuwarten, wie Apple hier vorgehen wird. Womöglich stellt sich dieses Problem in Europa für den Anfang jedoch erst gar nicht, wenn iBooks &#8211; <a href="http://www.engadget.com/2010/01/28/ipad-ibooks-will-be-us-only/" target="_blank">wie von Engadget vermutet</a> &#8211; vorerst nur in den USA erhätlich sein wird.</p>
<p><strong>Gewinner oder Verlierer?</strong></p>
<p>Gegenüber <a href="http://www.gruenderszene.de/news/die-ipad-mania-one-question-interview-mit-txtr-ceo-christophe-maire/" target="_blank">Gründerszene.de begrüßte txtr-CEO Christoph Maire in einem Kurzinterview</a> die Ankündigung des iPads, da es die Digitalisierungsprozesse in der Verlagsbranche beschleunige und auch das Angebot im ePub-Format anwachsen werde. Durch die eigene iPhone-App sieht Maire das Unternehmen auch auf dem iPad gut aufgestellt. Gleichzeitig verteidigt er aber das Konzept von txtr mit einem vom iBookstore unabhängigen Content-Angebot, einem eigenen eBook Reader und eigenen Verlags- und Mobilfunkpartnern. Der eInk-Technologie des txtr Readers bescheinigt er aufgrund ihrer Lesequalität weiterhin ihre Daseinsberechtigung.</p>
<p>Auch<a href="http://www.lesen.net/" target="_blank"> Johannes Haupt, von lesen.net,</a> kommt in seiner Auflistung &#8220;<a href="http://www.lesen.net/ebooks/apple-ipad-gewinner-und-verlierer-2204/" target="_blank">Apple iPad: Gewinner und Verlierer</a>&#8221; zu dem Schluss, dass txtr durch eine eigene App vom iPad profitieren könnte. Er stellt außerdem heraus, dass vor allem größere eReader, wie die angekündigten Modelle von PlasticLogic und Hearst vom iPad bedroht werden. Kleinere eReader von Amazon bis txtr sieht er aufgrund von eInk (Lesbarkeit, Laufzeit), Kompaktheit und Preis nicht direkt gefährdet.</p>
<p><strong>&#8220;Vernetzt Lesen&#8221; auch auf dem iPad</strong></p>
<p>In Anbetracht des iPads zeigen sich für txtr erneut die Vorteile ihres Konzepts des &#8220;vernetzten Lesens&#8221;. Da sich die Dienste von txtr.com flexibel für verschiedene Lesegeräte anpassen lassen, kann das iPad letztendlich als eine weitere Zugangsmöglichkeit zum persönlichen &#8220;eBook-Regal&#8221; genutzt werden, wie sie gerade für Gelegenheitsleser ausreichend sein dürfte. Der txtr Reader dagegen verspricht dank eInk-Display, Produktergonomie und seiner Spezialisierung auf die Lesefunktion unverändert ein sehr interessantes Gerät für Vielleser zu werden.</p>
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		<title>Amazon kindle jetzt auch in Deutschland &#8211; Worst-Case oder Best-Case für txtr?</title>
		<link>http://www.txtrblog.de/2009/10/amazon-kindle-jetzt-auch-in-deutschland-worst-case-oder-best-case-fur-txtr/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 09:07:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Medicus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
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		<description><![CDATA[Das vermeintliche Worst-Case-Szenario für txtr ist eingetreten: Wie Amazon heute bekannt gab, wird das Unternehmen sein digitales Lesegerät kindle ab dem 19. Oktober, also direkt einen Tag nach der Frankfurter Buchmesse, in über 100 Ländern anbieten, darunter auch in Deutschland.





Der Amazon kindle kann ab sofort für 279 $ auf amazon.com vorbestellt werden (funktioniert auch mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das vermeintliche Worst-Case-Szenario für <a href="http://txtr.com/" target="_blank">txtr </a>ist eingetreten: Wie <a href="http://www.amazon.de/" target="_blank">Amazon </a>heute bekannt gab, wird das Unternehmen sein digitales Lesegerät kindle ab dem 19. Oktober, also direkt einen Tag nach der Frankfurter Buchmesse, in über 100 Ländern anbieten, darunter auch in Deutschland.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_337" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/amazon-kindle.png" rel="lightbox[333]"><img class="size-thumbnail wp-image-337" title="Der Amazon kindle wird ab 19. Oktober in über 100 Ländern verfügbar sein." src="http://www.txtrblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/amazon-kindle-150x150.png" alt="Der Amazon kindle wird ab 19. Oktober in über 100 Ländern verfügbar sein." width="150" height="150" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p>Der Amazon kindle kann ab sofort für<a href="http://www.amazon.com/Wireless-Reading-Display-International-Generation/dp/B0015T963C/ref=amb_link_85165471_2?pf_rd_m=ATVPDKIKX0DER&amp;pf_rd_s=center-2&amp;pf_rd_r=0C8PJ0X0A0EBYRR52T08&amp;pf_rd_t=101&amp;pf_rd_p=493719271&amp;pf_rd_i=1284007011" target="_blank"> 279 $ auf amazon.com</a> vorbestellt werden (funktioniert auch mit amazon.de Account), was umgerechnet äußerst günstige <a href="http://www.google.de/search?q=279+dollar+to+euro&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8&amp;aq=t&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a" target="_blank">189 € </a>(+ Zoll?) ergeben würde (<strong>Update</strong>: Laut <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,653634,00.html" target="_blank">SpiegelOnline</a> landet man inkl. Versand und Einfuhrumsatzsteuer bei nicht mehr ganz  so günstigen 297 Euro). Die internationale Version des kindle wartet mit einem 6&#8243;-eInk-Display auf. Zur Verbindung ins Netz dienen UMTS, Edge, GPRS und WLAN. Für den drahtlosen Zugang ins Netz ist Amazon eine Kooperation mit AT &amp; T eingegangen, die über ihre Roaming-Partner für die Whispernet-Verbindung außerhalb der USA sorgen wird.</p>
<p>Interessant wird es in Punkto eBooks: Deutsche eBooks sind für den kindle bisher nicht verfügbar. Eine Ausnahme bei deutschsprachigem Content im <a href="http://www.amazon.com/b?node=133141011" target="_blank">Kindle Store</a> bilden bisher die ePaper von <a href="http://www.amazon.com/Frankfurter-Allgemeine/dp/B000IMVNCE/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=digital-text&amp;qid=1254903144&amp;sr=1-1" target="_blank">Frankfurter Allgemeinen Zeitung</a>, <a href="http://www.amazon.com/WirtschaftsWoche/dp/B001ULD57S/ref=pd_sbs_kinc?ie=UTF8&amp;m=A12MGAGPLUJEQK" target="_blank">Wirtschaftswoche </a>und <a href="http://www.amazon.com/Handelsblatt/dp/B001SN83IE/ref=pd_sbs_kinc?ie=UTF8&amp;m=A12MGAGPLUJEQK" target="_blank">Handelsblatt</a>. Daher wird der Kindle (sollten nicht bald Verträge mit deutschen Verlägen folgen) erstmal vor allem für Freunde englisprachiger Literatur interessant werden, denn im Gegenteil zu deutschen Büchern, die aufgrund der Buchpreisbindung auch digital fixe Preise haben, bietet Amazon zahlreiche digitale Bestseller weitaus günstiger an, als ihre gedruckten Varianten.</p>
<h3>Worst-Case oder Best-Case für txtr?</h3>
<p>Die internationale Verfügbarkeit des Amazon kindle wird für Furore sorgen, <a href="http://www.guardian.co.uk/technology/2009/oct/07/amazon-ebooks" target="_blank">vor allem in Großbritannien</a>, wo das große englischsprachige Angebot auf die entsprechende Nutzerschaft stößt. Aber auch hier in Deutschland wird sich einiges tun. Der kindle stellt dabei, meiner Meinung nach, jedoch keine Revolution dar, sondern vielmehr eine Art Katalysator, denn er heizt den Konkurrenzkampf, der bisher vor allem in den USA stattfand, auch hierzulande an.</p>
<p>Der <a href="http://www.txtrblog.de/about/txtr-reader/" target="_blank">txtr reader</a> ist dabei natürlich dank dem ähnlichen Konzept einer engen Verknüpfung zwischen eReader und eBook-Store der direkte Konkurrent. Muss sich txtr daher jetzt Sorgen machen, was ihre Marktchancen angeht?</p>
<p>Meiner Meinung nach, nein. Im Gegenteil: Ersteinmal wird durch den kindle in Deutschland der Durchbruch von digitalen Lesegeräten enorm beschleunigt, wovon natürlich auch die Mitbewerber profitieren werden. Zweitens ist Amazons geschlossenes Konzept eindeutig dem des txtr readers unterlegen &#8211; beachtet man die Affinität deutscher Verbraucher gegenüber derartigen offenen Lösungsansetzen (etwa beim Erfolg von Firefox oder auch Linux), ist das ein nicht zu unterschätzender Vorteil.</p>
<p>Nicht zuletzt ist es eine Frage der Inhalte: Während Amazon bis jetzt hauptsächlich auf englischsprachige Texte bauen kann, bietet txtr bereits jetzt<a href="http://www.txtrblog.de/2009/09/meisterhaft-txtr-com-eroffnet-ebook-store/" target="_blank"> mehrere tausend deutsche eBooks in seinem Store</a> an. Dazu kommt die größere Flexibilität, was die nutzbaren Dateiformate angeht.</p>
<p>Über den Erfolg von txtr und Amazon werden aber nicht zuletzt die Preismodelle sorgen. Während txtr sein Modell am 14. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse vorstellen wird, setzt Amazon die Preislatte bereits jetzt sehr niedrig an: Ein 6&#8243;-eReader mit UMTS und WLAN und 2 GB internem Speicher für 189 € stellt eine echte Verlockung dar. Für unterwegs gekaufte eBooks fallen keine Kosten für die Datenverbindung an, private Inhalte können <a href="http://www.amazon.com/gp/help/customer/display.html?nodeId=200401900" target="_blank">per Mobilfunk für 99 Cent / Megabyte</a> auf das eigene Geräte übertragen werden.</p>
<p>Als Verbraucher kann man sich über Amazons Ankündigung nur freuen, denn der Konkurrenzkampf wird die Preise senken und gleichzeitig die Angebote verbessern. Sehr gespannt sein darf man jetzt auf die Frankfurter Buchmesse und die Reaktion der deutschen Zeitungs- und Verlagsbranche.</p>
<p>(via <a href="http://www.amazon.de/" target="_blank">Amazon </a>| <a href="http://www.golem.de/0910/70300.html" target="_blank">golem </a>| <a href="http://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=58612" target="_blank">mobileread</a>)</p>
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