txtr bald auch in Ungarn

txtr scheint vor einer Kooperation mit einem ungarischen Buchhändler zu stehen

Allem Anschein nach ist txtr auf der Suche nach Geschäftspartnern im Ausland fündig geworden. Auf txtr.hu gibt es eine erste Ankündigung, in der eine Kooperation von txtr mit ungarischen Buchhändlern bekannt gegeben wird.

Eine Übersetzung von txtr-hu mit Google Translate lässt vermuten, dass es sich bei den Partnern in Ungarn um die beiden Buchhändler Lira und Bookline handelt. Diese haben für das Projekt zusammen die Firma  “eKönyv Ungarn” gegründet (eKönyv = eBook). Neben txtr ist mit dem Verlagsdienstleister hgv aus der Holtzbrinck-Verlagsgruppe ein weiteres deutsches Unternehmen an der Schaffung des neuen ungarischen eBook-Portals beteiligt.

Die Verhandlungen mit den Mobilfunkanbietern scheinen noch nicht abgeschlossen zu sein. Der Start für txtr.hu ist aller Wahrscheinlichkeit für das Budapest Book Festival (22.-25. April) geplant.

Achtung: Ich bin der ungarischen Sprache leider nicht mächtig. Bis eine Pressemitteilung von txtr selbst erscheint, sind die Informationen daher noch nicht 100% verifizierbar. Der Artikel wird ergänzt, sobald entsprechend weitere Details bekannt werden.

Update 16.03.2010: Seit heute gibt es eine offizielle Pressemitteilung von txtr zum Engagement in Ungarn. Demnach ist man mit der größten ungarischen Verlagsgruppe Lira Könyv (die unter anderem auch eine führende Buchhandelskette und einziger Buch-Großhandel in Ungarn ist) und dem Online-Buchhändler bookline.hu ein Joint Venture eingegangen, das den Namen eBook Hungary trägt.

Ab dem 30. März diesen Jahres soll auf txtr.hu dann eine ungarische Version des txtr Store zur Verfügung stehen. Der txtr Reader soll ab dem Sommer 2010 in Ungarn im Angebot sein. Die Verhandlungen mit einem Mobilfunkpartner sind derzeit noch nicht abgeschlossen. Hier die volle Pressemitteilung:

PM txtr Ungarn

Wenn dort vom “ersten europäischen Ableger” von txtr die Rede ist, wirft das natürlich die Frage auf,  wo mit weiteren Joint Ventures zu rechnen ist. An Auswahl und Bedarf sollte es ja bei der derzeitigen Marktlage ja nicht mangeln.

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  1. FR
    5. April 2010, 21:41 | #1

    Ich kann zwar kein ungarisch, aber heute ist der 5. April, und nach ‘nem Shop sieht mir die Seite nicht gerade aus. Auch Google kann als Übersetzung nur beisteuern:

    Lösungen für E-Bücher / / werden wir bald … In der Zwischenzeit, folgen Sie uns auf Facebook unter:

    usw.

    Wie bei Firma txtr üblich, kein Termin wird eingehalten. Offenbar gibt es auch keinen neuen, außer “bald”. Was gibt es denn diesmal als faue Ausrede, chinesische Lieferanten können es ja schwerlich sein.

    Ich vermisse ein bisschen den investigativen Journalismus, für den dieser Blog ja mal so hoch gelobt wurde. Vielleicht lohnt es sich aber einfach nicht mehr, das Ipad ist da, bald gibt es das WePad, auch aus Berlin, …

  2. 8. April 2010, 21:46 | #2

    Momentan kann ich mich prüfungsbeding leider wenig um das txtrblog-Projekt hier kümmern – daher sind die Beiträge hier zuletzt sehr spärlich.

    Du hast natürlich recht – das ist ein weiteres Fragezeichen, das txtr hier offenlässt. Es wird auf txtr.hu zumindest eine Präsentation für das Budapest Book Festival am 23. April angekündigt – eventuell wird ja dann die txtr.hu-Plattform gestartet?

  3. FR
    8. April 2010, 22:16 | #3

    Erstmal viel Erfolg bei den Prüfungen, das ist sicher wichtiger für die Zukunft als die Firma txtr und ihre Luftnummern.

    Einen Hinweis kann ich mir trotzdem nicht verkneifen, seit längerem habe ich mal wieder auf die txtr-Seiten geguckt. Da steht doch tatsächlich (keine Ahnung, seit wann): Ab April 2010 wird txtr das Gerät durch weitere Retail- und Online-Kanäle anbieten.

    “Weitere”, als wenn es überhaupt schon ein einziges Gerät über einen einzigen Vertriebs-”Kanal” gegeben hätte. Da gibt es keine Kanäle, sondern nur verstopfte Kanülen.

    Und bald schon ist Mai.

  4. Sven
    18. April 2010, 16:40 | #4

    Was genau dahinter steckt wird wohl keiner von uns heraus bekommen. Auf alle Fälle handelt es sich um eine ziemlich linke Tour was TXTr da abzieht. Mich würde auch nicht wundern, wenn es da einige staatliche Förderungen für Innovation gibt, auch wenn diese nie das Licht der Welt erblicken. So wird heute zumindest in unseren Gebieten Geschäft gemacht… nicht mit guten Produkten… leider…

  5. FR
    3. Mai 2010, 11:13 | #5

    Just for the record: seit Eröffnung von txtr.hu gibt es dort das stolze Angebot von 31 ungarischen Titeln (ich kann zwar kein ungarisch, aber zusammenzählen geht auch so).

    Mal sehen, wie es weiter geht.

  6. Sven
    11. Mai 2010, 08:41 | #6

    Deutet mal alles darauf hin, dass meine Vermutung vielleicht so verkehrt nicht ist… *g* 31 Bücher, sie müssen ja gewaltige Aufwände in diesen Markt stecken. Hauptsache man kann sich international nennen und die Fördergelder fließen…

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