txtr Reader Release – Live von der Frankfurter Buchmesse
Nachdem sich gestern etwas Enttäuschung breit gemacht hat, weil der txtr Reader wohl erst im Dezember zu haben sein wird (siehe die tweets von der Tools of Change Konferenz), sind heute alle Augen auf die Pressekonferenz der txtr Gmbh auf der Frankfurter Buchmesse gerichtet. Wenn es dort um 12 Uhr losgeht, werde auch ich vor Ort sein und euch via Twitter auf dem Laufenden halten (wenn mir keine technischen Probleme in die Quere kommen):
Anmerkung: Retweets (RT) werden im obigen Search-Widget von Twitter leider herausgefiltert. Die “unzensierte” Version erhaltet ihr nur direkt auf Twitter.
Ausführlichere News folgen, sobald die Pressekonferenz zu Ende ist, und ich ein ruhiges Plätzchen mit WLAN-Anbindung gefunden habe.
Update: Die Katze ist aus dem Sack – 319 € wird der txtrReader kosten und ab Ende November, Anfang Dezember vorbestellbar sein. Angestrebter Ausliefertermin ist der 15.12. – die Geräte kämen also gerade noch rechtzeitig, um unter den Weihnachtsbäumen ihren Platz zu finden. Die Übertragung von gekauften Inhalten auf das Gerät ist kostenlos. Für die Übertragung sonstiger Inhalte bietet txtr nach dem kostenlosen Testmonat für den Anfang zwei Preismodelle an: 11,99 € /Monat auf 12 Monate Laufzeit und 14,99 € / Monat auf 3 Monate Laufzeit.
Heute Abend, gegen 21h, wird es einen ausführlichen Bericht mit weiteren Informationen und hochauflösenden Bildern geben. Jetzt steht erstmal noch ein kleiner Messespaziergang an.











Auch wenn die Enttäuschung durchaus da ist freue ich mich auf deinen Bericht.
“system bootet über die sd karte , kein interner flash”
Wat is los? Die Devicesoftware liegt nur auf der SD-Karte? Ich dachte das wäre nur ein Feature, wenn man seinen txtr gebrickt hat. Das wäre natürlich ein eklatanter Nachteil.
Was ist der große Nachteil, wenn das System nur auf SD Karte vorliegt. Die Geschwindigkeit der SD Interfaces ist hoch genug um auch das OS ausführen zu können. Ansonsten sehe ich keinen wirklichen Nachteil. An was denkst du genau?
Mir ist noch nicht klar, wie es mit der ‘Offenheit’ des txtr Readers wirklich aussieht. Ich habe lange generell vor e-book-Readern zurueckgesckreckt, denn hier wird es wohl so sein wie anderswo: Ist erst die naechste Geraetegeneration raus, dann gibts keine oder kaum Firmware-Updates mehr. Bei neuen/anderen Daten-Formaten kann man dann nur noch den Reader wegschmeissen und sich einen neuen kaufen. Daher habe ich – obwohl der Preis von Sony’s 2007er Modell 505 – um Reader, die als ‘Closed Shop’ daherkommen, bisher einen grossen Bogen gemacht.
Momentan schwanke ich zwischen dem txtr Reader und dem Hanvon N516 (189 EUR), der in der Aussstattung im Vergleich zum txtr sicherlich eher spartanisch, aber fuer meine Zwecke ausreichend und vor allem viel leichter (165g vs. 280g) ist…. Der N516 wird von OpenInkpot, einer alternativen Linux-Firmware fuer ebooks, fast vollstaendig unterstuetzt, so dass zukuenftig immer ein Schlupfloch besteht. Das ist maximale Offenheit und so etwas wuerde ich mir vom txtr auch wuenschen. Ausser der nicht weiter ausgefuehrten Aussage ueber den txtr, dass dieser offen sei, konnte ich aber bisher weniger konkretes finden. Weiss jemand mehr?
Ohne SD-Karte kann man den txtr nur als Briefbeschwerer nutzen, wenn ich das richtig verstanden habe.
Das mag für die meisten Fälle egal sein, ich hatte aber einen bestimmten Einsatzzweck (mit modifiziertem Kernel) für den Reader im Auge. Das wird nun schwieriger, ist aber vielleicht auch nur ein Einzelschicksal
@drm-boykott: Check mal https://developer.txtr.org/ aus. Dort findest Du die Doku zur Reaktor-API (Reaktor ist Plattform von txtr.com) – was allerdings noch nicht so interessant ist, da der Reaktor selber nicht freigegeben ist.
Außerdem gibts dort die Devicesoftware im RPM-Repository http://rpm.txtr.org/f11/txtr-a/devel/ (Login: public, Passwort: public). Ist allerdings nicht dokumentiert.
Grundsätzlich ist es also offen.
Naja, auf die Weise kannst Du z.B. die Original-SD-Karte für den “regulären Betrieb” nutzen und Dir eine zweite komplett mit Deinen Änderungen bauen. Damit kannst Du letztere noch so sehr verhunzen, wenns brennt ist der Reader trotzdem ruckzuck durch einfaches Wechseln der Karten sofort betriebsbereit… Ich find das gut.
Und Backups gehen auch leichter.
Heise meldet gerade, dass der txtr ab 1.12. in D erhältlich sein soll…
http://www.heise.de/newsticker/meldung/txtr-E-Book-Reader-fuer-320-Euro-zum-Weihnachtsgeschaeft-828540.html
Auf einen internen Speicher wurde explizit verzichtet, damit das Gerät nicht “brickable” ist (tolles Wort btw
). Sollte sich also wirklich mal die Reader-Software zerschießen, ladet man einfach über den PC eine frische Version drauf, und muss nicht das komplette Gerät deswegen einschicken.
Der Vorteil, den Joghurt anspricht, auf mehreren SD-Karten mit verschiedene Reader-Software zu installieren (Open Inkpot?) und dann einfach kurz die Karte zu wechseln ist gegeben. Stelle ich mir persönlich sehr praktisch für Entwickler vor.