Die Bedeutung nicht-literarischer Texte für txtr
Auf buchreport.de ist ein interessantes Interview mit txtr-Mitgründer Ronnie Vuine erschienen. Darin geht er unter anderem auf die aktuelle Lage auf dem eBook-Markt ein und bezeugt die Konkurrenzfähigkeit des jungen Berliner Startups gegenüber Amazon und Sony.
Besonders aufschlussreich finde ich seine Einschätzungen bezüglich des in den txtr reader integrierten Mobilfunkchips:
Fast noch spannender wird diese Funktionalität bei nichtliterarischen Texten: Auf txtr.com kann man gemeinsam genutzte Ordner erstellen und gemeinsam Texte sammeln, die dann auf dem Reader sofort zugreifbar sind [...] Man kann also unterwegs, wenn man Zeit und Ruhe hat, lesen, was die anderen machen oder sammeln.
Genau diese Features – also das Abonnieren von RSS-Feeds und der mobile Zugriff auf sie – stellen im aktuellen Boom des Echtzeitweb mit Twitter, Facebook und Konsorten eine echte Verlockung dar.
Denn funktioniert alles wie geplant, wird man sich auf txtr.com seine eigene ständig aktuelle Tageszeitung zusammen bauen können: Die Eilmeldungen von Spiegel.de, die aktuelle Fußballberichterstattung von Kicker.de und noch ein wenig Wissenschaft von ScienceBlogs.de – fertig ist die individuelle Zeitung für den Weg in die Arbeit.
An die Stelle eines Zeitungsabonnements treten also die Subscriptions in Google Reader & Co. Mehr Freiheiten, mehr Auswahl – aber auch der gleiche Lesekomfort? Das – und die Frage, wie sich der txtr reader bei der Darstellung von Feeds gegenüber Smartphones schlägt, wird sich nach dem Release im Oktober herausstellen.
[Via buchreport.de ]












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